News

Aufbruch nach Afrika – Mai 2019

Noch läuft ja bis 30.4. meine crowdfunding-Aktion bei Startnext, mit der ich den Start meiner Aktivitäten für Afrika finanzieren will. Sie können das Projekt bis dahin noch unterstützen.
https://www.startnext.com/aufschwung-afrika-starten.

Da „ereilt“ mich schon die erste Einladung zur Teilnahme an einer Studienreise für deutsche Geschäftsleuten nach Eritrea, das durch den Friedensschluss mit Äthiopien nach Jahrzehnten der Konflikte nun verstärkt sich dem Frieden und Wachstum von Wohlstand für die Bevölkerung widmen will. Ein Land, das durch Embargo gelernt hat, auf eigenen Füßen zu stehen.

Am Sonntag 5. Mai geht es los, zwei Wochen Eritrea und Äthiopien. Dann kann ich den Business-Plan für einen Aufschwung dort erstellen und mit der folgenden Reise das Unterstützernetzwerk dort aufbauen und mich um die Finanzierung kümmern. ich werde dabei von Tadios Tewolde, einem erfahrenen Berater aus diesen Ländern, begleitet. Die nötigen Impfungen habe ich schon, sowie das Ticket und eine Einladung zur Studienreise mit dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und organisiert von der deutschen Botschaft in Eritrea.

Natürlich überkommt mich manchmal der Gedanke, ob ich mir mit dem Projekt nicht zuviel vornehme und zumute. Wieviele Menschen haben schon versucht, die Welt zu verbessern. Dabei ist die tolle, wenn auch langsame Entwicklung unserer Zivilisation doch das Produkt von Vernunft, Wissenschaft, Handel, Austausch und dem Einsatz Vieler – überall auf der Welt und zu allen Zeiten. Natürlich gibt es viele Baustellen, aber insgesamt sind wir schon auf dem richtigen Weg. Ich will den nur beschleunigen, weil so viele Spannungen auf den Baustellen bestehen.

 

Und danach am 21. Mai trete ich in Rosenheim als engagierter Autor auf. Es handelt sich um eine Lesung aus dem neuen Buch, dann geht die Diskussion mehr und mehr in die Wirtschaft- und Gesellschaftspolitik über. Der Autor ist in seiner Kernkompetenz Moderator von Workshops – für Weichenstellungen und Einbeziehung der Teilnehmer mit Aktivierung von deren Ressourcen. Das wird also ein spannender Abend. Aufgrund meiner Afrika-Reise muss ich den ursprünglichen Termin dafür um 2 Wochen nach hinten verschieben.

 

 

Tadios Tewolde in Äthiopien für Moringreen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertrauen statt Bedenken – Aufbruch Afrika starten

Heute gehe ich an die Öffentlichkeit und beginne meine Kampagne auf www.startnext.com/aufschwung-afrika-starten .
Schreckensnachrichten verfolgen uns auf Schritt und Tritt. In Nachrichten, Medien und Büchern. Sie machen uns betroffen, lähmen uns und die Frage, wie man aus all den Miseren herauskommen kann, treibt uns mehr denn je um.

https://www.youtube.com/watch?v=GsA-dqxatC4&t=13s

Als ich vor zwölf Jahren damit begann, zunächst einen Roman und dann ein Sachbuch zu diesem Thema zu verfassen, kam ich bei meinen Recherchen zu interessanten Erkenntnissen: Beginnend um 1800 fand mit der Industrialisierung und der Aufklärung, ein weltweiter Bruch statt, in dessen Folge es für Europa und Nordamerika rapide aufwärts ging.
Bis dahin war die weltweite ökonomische und materielle Situation auf allen fünf Kontinenten ziemlich ähnlich gewesen. 70-90 % der Menschen hatten mehr schlecht als recht in der Landwirtschaft gearbeitet, um damit das gesamte Volk zu ernähren. Eine gigantische Aufgabe, wenn wir sie mit heute vergleichen, wo in einigen europäischen Ländern nur noch 1 % der Menschen in der Landwirtschaft arbeiten. Stellt man dies dem Bevölkerungsanteil der in Afrika in der Landwirtschaft arbeitenden Menschen von über 50 % gegenüber, kommt man zu dem Ergebnis, dass in den Spitzenländern Europas ein Landwirt 144 Menschen ernährt, während sein afrikanischer Kollege dies nur für 1,5 Menschen schafft.
Dennoch sind die dadurch entstandenen materiellen Unterschiede längst einem erkennbaren Trend zur Angleichung in den Entwicklungsländern gewichen. Auch wenn dies angesichts der Nachrichten noch viel zu langsam zu gehen scheint: Migration, Klimawandel, Ungleichheit und Terror drohen uns zu überfluten und verschleiern uns den eigentlich dringend notwendigen klaren Blick mehr und mehr.
Ich habe mich in meiner Arbeit zur Lösung aus diese Situation weniger mit den Problemen und deren Linderung beschäftigt, dafür mehr der Forschung nach den grundlegenden Ursachen. Diese sind in knappen Worten:

1. Persönlichkeitsschwachstellen im Menschen,

2. Arbeitsplätze und Einkommen sowie

3. allgemeine und berufliche Bildung in der arbeitsteiligen Welt eines höheren materiellen Wohlstands.

Eine revolutionäre und schnell sichtbare Lösung im Zuge einer Beschleunigung habe ich herausgefunden, die ich nun allmählich über Bücher, Website und Networking bekannt mache. Wie nah wir vor einem Durchbruch stehen, möchte ich in einem Land Afrikas in nächster Zeit strategisch unter Beweis stellen.
Unterstützen Sie meine Arbeit auf Startnext ist meine Bitte, und wie es in der Überschrift heißt: Vertrauen statt Bedenken.

www.startnext.com/aufschwung-afrika-starten

Gibt es einen Weg, die Welt besser zu machen?

Vielfältige Sorgen belasten uns und beeinträchtigen Schlaf, Beziehungen und Kommunikation sowie Lebenszufriedenheit. Und doch: ganz viele Menschen sind aktiv, die Welt zu verbessern, auch wenn davon global kein Effekt sichtbar ist.
Nun erscheint ein Buch mit einer innovativen, revolutionären und doch machbaren Handlungsstrategie von mir. Der Verlag hat auf dem Cover einen Ausspruch von Mark Twain geschrieben „Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Dafür bin ich jetzt mit Erscheinen des Handbuchs aktiv unterwegs. Ich nehme gerne hin, was Mark Twain schon erkannt hat und wie man über mich denken könnte.

Der subjektive Eindruck

Die Vorgänge in dieser Welt, auf diesem Planeten, erscheinen uns zunehmend katastrophal: Klimawandel, Kriege und Kriegsgefahr, Erinnerungen an die Finanzkrise, Rückschläge in der Demokratisierung (Italien, Amerika, etc.), Flüchtlinge und Migration, Polarisierung der Bevölkerung sowie eine subjektiv empfunden lange Liste von Problemen und Gefahren. Diese scheinen vielleicht auch Ihnen immer bedrohlicher zu werden. Dabei wissen wir, dass die Medien lieber schlechte Nachrichten verbreiten und dadurch die Perspektiven verzerren.

Die Fragen

o Können Sie sich vorstellen, dass trotz allem viele positive Trends auf dem Planeten wirksam sind?
o Können Sie sich vorstellen, dass aus diesem scheinbaren und übertriebenen Chaos etwas Neues und Gutes entsteht?
o Was sind die wirklichen Ursachen unserer Probleme – und gibt es einen gangbaren Weg, diese anzugehen?

Der Weg

Ja, es gibt diesen Weg. Es ist eine „mission possible“, die ich nun selbst in Angriff nehme. Als Unternehmer und Psychologe zeige ich eine machbare Strategie in Form eines Handbuchs für eine soziale, ökonomische und nachhaltige Entwicklung auf. Ein innovativer Weg, geboren aus der Synergie des Denkens von Wirtschaft und Psychologie, der Identifikation von Kräften und Werten und –vielen positiven Trends, z.B. bei dem Rückgang der Gewalt. Steve Pinker hat das genau untersucht: Tod durch Gewalt anderer Menschen, im Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Tatsächlich, die Zivilisation und Arbeitsteilung auf dem Planeten mit Handel und Austausch zum wachsenden Wohlstand hat das bewirkt!
Das Buch erscheint bald. Die Logik ist eigentlich einfach:

Probleme>>> Ursachen  >>>Akteure  >>>Strategie

Cover-Entwurf 8.7.18-Ausschnitt

Die Grafik wird sich mit dem nächsten Artikel erschließen. Eine gute Weihnachtsbotschaft und auch prädestiniert als Geschenk. Vorbestellungen nehme ich gerne selbst entgegen. Preis 19,80 € ( A 20,40 €) für 250 Seiten. Das Buch erscheint im www.spica-verlag.de , ISBN 978-3-946732-48-8

 

Laufende Aktivitäten Projekt Welt verbessern – Senegal

Es hat sich seit meinem letzten Blog-Artikel einiges geklärt in meinem Projekt, die Welt zu verbessern. Interessante Kontakte haben sich ergeben, die das Projekt vorantreiben.

Schreiber entwickelt Aktivitäten

Ursprünglich wollte ich schon in diesem Sommer nach Westafrika, um mich zwischen

IMG_7235

Melonen auf dem Kopf km transportieren – schaffe ich niemals

Togo, Sierra Leone und Liberia für ein Land als Pilot-Projekt entscheiden. Durch Flüchtlinge aus dem Senegal, die ich in der Lernwerkstatt Raubling betreut habe und den Kontakt zu einem senegalesischen Berater in Kassel habe ich mich dann für den Senegal entschieden.

Na ja, und nebenher muss ich meinen Lebensunterhalt verdienen. Als Unternehmensentwickler und –berater (da gibt es auch einige zu „retten“ jedenfalls kommen solche Fälle, wo ich mit meinen psychologischen sowie Finanz- und Steuerkenntnissen gefordert bin). Des Weiteren gibt es auch mal wieder was eher Psychologisches für Berufsneuorientierung bis zum Marketing.
Vereinsaktivitäten für GABAL e.V. und GfA e.V. lassen mich nicht los. Und auch dort will man mehr über mein Projekt wissen und ich soll einen Artikel liefern.

Das große Projekt

Das Konzept der Vorgehensweise für afrikanische Länder steht und ist schon an anderer Stelle auf dieser Website beschrieben. Hier das aktuelle Download WVC -Vs5- 7 Seiten.

Inzwischen habe ich Kontakt mit dem BMZ (sogar Minister Dr. Müller mein Konzept

IMG_7489

Senegalesische Botschaft Oktober 2018. ich zeige auch dort mein T-shirt

persönlich überreicht) und der GI in Eschbornaufgenommen. Und ich sammele Informationen über deutsche Investments in Afrika (AWE in Berlin, Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft).
Nachdem ich mich für Senegal entschieden habe, war ich 3x schon in Berlin in der Botschaft. Dort ist mein Konzept auf starke positive Resonanz gestoßen, nachdem der Präsident auch einen Weg suche, die Bevölkerung zu „mobilisieren“. Er war letzte Woche in Berlin auf der Afrika-Konferenz mit weiteren 10 Staatsoberhäuptern. Mein Pilot-Projekt im reduzierten Ausgabenumfang (nur 8 Mio. € im ersten Jahr) und auf Französisch sollte ihn inzwischen erreicht haben.
Mit einem Netzwerk von Kontakten im Lande (Politik, Hilfsorganisationen, Bildungsinstitutionen, Geldgeber/Investoren) werde ich dort Großgruppenaktionen starten, wo hunderte oder tausende Menschen mitmachen, die meiste Zeit in Kleingruppen bis 10 Personen diskutieren. Diese Diskussionen werden zu Ergebnissen verdichtet. Dabei entstehen Ideen, neue Denkweisen, Fakten lernen, Persönlichkeit/Selbstwert entwickeln, Bewusstsein über Senegals Schätze und konkrete Projekte, die Arbeitsplätze hervorbringen. Mit einem Wort: Aufbruchstimmung. Für die die Landwirtschaft habe ich eine eigene Vorgehensweise entwickelt. Die Großteils Subsistenzbauern (ernähren gerade mal ihre Familie) machen in den meisten afrikanischen Ländern über 50 % der Bevölkerung aus. Und diese kommen nicht in Großgruppenseminare in der Stadt.

Am 6.11. bin ich in Köln zur Tagung des Afrikavereins „Arbeitsplätze und Finanzierung“ finance@work. Und ich suche weiter nach Kontakten mit
a) afrikanischen Geschäftsleuten, die in Deutschland leben.
b) deutschen Firmen, die nach Afrika exportieren oder gar dort eine Tochterfirma gegründet haben. Die also mit dortiger Mentalität Erfahrungen gemacht haben.
Wer kann mir solche Kontakte herstellen oder nennen? Ein Kommentar oder direkte Nachricht ist ausreichend. Vielen Dank.

Die nächsten Schritte

Erste Kontakte nach Äthiopien habe ich schon. Das Land ist politisch im Aufbruch, aber davon ist ökonomisch noch nichts in der Bevölkerung angekommen. Es sind über 100 Mio. Bevölkerung dort 6 mal mehr als im Senegal.
Im Herbst erscheint mein neues Buch, in dem ich die Strategie aus den Problemen auf dem Planeten und den tieferen Ursachen entwickle. Und die zu verfolgende Vorgehensweise, im Wesentlichen auf Hilfe zur Selbsthilfe basieren , ökonomisch-psychologisch fundiert erkläre.

Übrigens……

Die Szene an über 1 Mio. Hilfsorganisation ist groß. Aber auch der Ideenreichtum. Mein Bruder schickt mir die letzte Zeit im Wochentakt, oft aus dem Handelsblatt, wirtschaftliche und originelle Medienberichte z.B. über Gesundheit auf Schienen durch Afrika. Ich selbst habe schon eine Fülle von Ordnern mit solchen Berichten angelegt, die von Alphabetisierung über Nanotechnik zu Yunus (Mohammed Yunus, Erfinder der Mikrokredite, Nobelpreisträger). Ich prüfe Sie auf den Einbau in mein Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe.
Hier wieder eine originelle Idee: Gesundheit auf Schienen, zwei Züge durch (Süd-)Afrika mit je einer Augen- und einer Zahnklinik in den 19 Waggons.

WR unter uns neu

Update der Strategie-Visualisierung Projekt Welt verbessern

 

Pulse of Europe in Rosenheim

Am 3. Dezember war wieder pulse-of-Europe-Aktion in Rosenheim. Trotz klirrender Kälte aber ohne Regen nahm ich an dieser Manifestation pro Europa teil. Europa. Unser großes Friedensprojekt (Nobelpreis) und Sicherung des Kontinents für die Zukunft scheint derzeit in Gefahr durch rückwärtsgewandte Politik und Politiker in mehreren der 28 Staaten (die Briten mit rückwärtsgewandtem Brexit wollen raus, dafür andere der fast 50 europäischen Staaten wollen gerne rein).

Wie es der neue französische Präsident Macron formuliert will er ein „Europe protectrice“, eine schützende EU. Wussten Sie, dass nach den Verträgen sich die Staaten auf gewisse demokratische Grundprinzipien und auch mehr Partizipation der Bürger festgelegt haben? Betroffene können also vor dem EUGH klagen, z. B. bei Verletzungen durch die „Obrigkeit“

Das Video bei Facebook zeigt ein Europaspiel. Die Teilnehmer mussten sich bei Fragen auf eines von 3 Feldern als richtige Antwort stellen. Die Frage lautete: „Welcher dieser Staaten ist zuerst in die EU eingetreten?“.

Auf der Website der Initiatoren heißt es: „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass es auch danach (nach Trump und Brexit, Anm. des Verf.) noch ein vereintes, demokratisches Europa gibt – ein  Europa, in dem die Achtung der Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln,  Toleranz und Respekt selbstverständlich Grundlagen des Gemeinwesens sind.“

Natürlich wurden von den Rednern auch betont, dass Demokratie Arbeit bedeutet und viele Probleme noch der Lösung harren im Aufbau von Europa und im Denken der politischen Verantwortlichen. Aber wir sind auf einem guten Weg!

 

Lust am Untergang und geistige Hygiene

Kennen Sie das Paretoprinzip 80:20, das besagt, dass 80 % des Ergebnisses mit 20 % des Aufwandes erreicht werden können?

Geistige Hygiene  und Missstände auf der Welt

Für die geistige Hygiene und Energie möchte ich dieses gerne umformulieren: die eigenen Gedanken nur zu maximal 20 % mit den negativen und Katastrophengedanken füllen (die alle Medien nur zu gerne verbreiten, auch die sozialen), dafür die verbleibenden 80 % mit positiven Gedanken – über konstruktive Lösungen und die Dinge und Trends, die schon gut funktionieren auf dem Planeten oder im Lande oder in der Firma.

Ich propagiere damit nicht das Wegschauen von Missständen, nein. Wir müssen hinschauen und uns empören, daraus die Energie zur Veränderung schöpfen. Ich propagiere also nicht das reine positive Denken, die alleinige rosarote Brille. Aber sich zu 80 % oder gar 90 oder 99 % nur über Missstände aufregen, was bringt das? Alle Energie negativ auf andere projizieren, statt sie in uns selbst zur aktiven Veränderung zu formen. Außerdem müssen wir die anderen Menschen für die Veränderung gewinnen, auch die „vermeintlich“ Schuldigen. Das geht nicht durch Beschuldigungen oder gar Verunglimpfungen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Text aus der Kolumne in der SZ vom 8.2.17 „Die Lust am Untergang“.

Häufigkeit von Horrorszenarien in den Medien  – und die Wirklichkeit

Die ZEIT in ihrer Sonderausgabe vom 4.12. zum Jahresrückblick hat  (Seite 3) eine Fülle von Vorgängen in der Welt auf das Geschehen während jeder Minute heruntergerechnet. Und ich nehme mal einen der schrecklichsten Vorgänge: Den Tod. Ich zitiere:

Gleichzeitig (in 1 Minute) sterben 111 Menschen.

Davon knapp einer durch ein Tötungsdelikt, also Gewalt.
An den Folgen der Luftver-schmutzung sterben etwa 26 Menschen
An übertragbaren Krankheiten 24.
Der Durchschnitts-wert für Krebstote beträgt 15.
Für Todesopfer des Rauchens insgesamt 9.
Für alkoholbedingte Todesfälle 4,5,
für Tod durch HIV/Aids 3 (Neuinfektionen 3,4),
für Verkehrstote 2,5.
Für Selbsttötungen sind es 1,5,
für Kriegstote im Irak und in Syrien  0,03,
für Tod durch weltweiten Terror 0,003.“

Verbleiben noch 39,5 die wohl ua altersbedingt eines natürlichen Todes sterben.

Geistige Hygiene

Meine Frage lautet also: wohin müssten wir unsere Energie und unser Bestreben vordringlich richten und uns damit in erster Linie beschäftigen?

Wie jeder aus den Medien weiß, beschäftigen sich diese überweiegend mit der Gewalt und dem Terror, die seltensten aller Todesfälle.

Sicher haben auch Sie eine Interpretation, warum sich die Menschen gerne mit dem Kick des (ganz seltenen) Horrors beschäftigen und auch im Kino solche Filme ganz vorne liegen in der Besucherfrequenz.

Für meinen Weltrettungsroman musste ich diese Erfahrung auch machen. Im Monat suchen bei Google rund 800 Menschen nach der Weltrettung (meist den Song von Tim Benzko). Dafür 20.000 den Weltuntergang!

Was sagt uns das? Vielleicht achten Sie zukünftig mehr auf Ihre geistige Hygiene.

G20-Gipfel in Hamburg und Denkwerkstatt Weltverbesserung

Ein neuer großer G20-Gipfel steht bevor und noch dazu in Deutschland, sozusagen mitten unter uns. Was erwarten oder erhoffen wir uns davon?

Zielsetzung und Aktion der Weltverbesserung zur G20

Wir müssen uns für jegliche öffentliche Aktion vor Ort eine Zielsetzung vorstellen, was können wir auf diesem Feld erreichen? Welche Situation streben wir an?

Also für uns konkret: Wofür sprechen wir uns in z.B. Demonstrationen aus? Das FÜR ist wichtig, nicht das dagegen. Also die Inhalte, Botschaften. Was bedeutet dabei Weltverbesserung?

Und als nächsten Schritt: Mit welcher Aktion können wir das Ziel erreichen.  Sollte wohl nicht heißen: „kommt nie mehr nach Deutschland“ sondern bestimmte Beschlüsse mit positiven Inhalten. Dafür müssen wir überzeugen mit Einfallsreichtum und Argumenten.

Der Pilgerweg zur G20 – für die  Weltverbesserung

Was hatte ich doch schon für tolle Ideen vor zwei Jahren in meinem Blog, basierend auf meinem Roman zur Weltrettung

  • Wanderung in mehreren Säulen zum G20-Ort, wie ein Pilgerweg
  • Unterwegs Ideen sammeln und feilen an inhaltlichen Botschaften mit FÜR
  • Werte einbauen
  • Zusammentreffen der Säulen, Proklamation der Botschaften, vom Herzen her sprechen, ohne Angriffe, Vorwürfe und Verunglimpfungen
  • Und natürlich mit einer Originalität im Aufbau statt Gewalt, manche kreative Aktionen von Hilfs- und Friedensorganisationen und NRO haben das schon geschafft. Eine kreative Originalität, die zur Botschaft passt.

Hier kannst du das nochmal nachlesen.

Aus dem Herzen zum Herzen sprechen

Natürlich die Proklamation der Herzbotschaft – ohne Gewalt. Es geht doch um Überzeugen. Und um mehr Frieden. Wie kann mehr Frieden mit Gewalt und Angriffen erreicht werden?

Das wäre die gute Botschaft vom Gipfel in Deutschland. Diese würde unserem Land gut stehen.

Sind wir hier nicht in weltweiter Perspektive auf einer Insel der Glückseligen? Nicht dass nicht auch bei uns viel, sehr viel zu verbessern ist. Aber im Vergleich zu anderen Ländern haben wir hier Frieden und Wohlstand nebst eines ausgebauten – eben noch zu verbessernden – Sozialsystem, insbesondere in der Prävention.

Das sind die Probleme der Welt

Am 5.7. setzt die Denkwerkstatt Weltrettung und Demokratie ihre Arbeit fort. Hier ist darüber nachzulesen. Sie können noch dazukommen.

Hier der Bericht der ersten Denk-Werkstatt und Ausblick auf die weiteren Vorhaben, ausgehend von Rosenheim.

 

 

Mehr Demokratie wagen – und verbessern

Probleme der Welt und Ursachen

Kürzlich fand im Erfolgsforum Rosenheim das erste Treffen der neu gegründeten Denk-Werkstatt zum Dialog über Welt- und Demokratieverbesserung statt. Wir haben gemeinsam die Weltprobleme analysiert und sind wie auch in meinem Weltrettungsroman zu den 9 Problemfeldern gekommen. Das Feld 8 Gender (Geschlechter-Gerechtigkeit) könnte man auch nennen „Diskrimination“ und enthält somit neben der Geschlechterproblematik auch die Rasse, das Alter und andere diskriminierende Elemente. Und in das mittlere Feld von Armut und Hunger könnte man noch als Unterpunkt die Chancenungleichheit nehmen.

Derr nächste Punkt in der Denk-Werkstatt war nach einer Analyse der Problemfelder die Auflistung der Ursachen, wobei wir zwischen Mensch und System trennten. Aus der Brainstorming der Teilnehmer ergab sich dir mir weitgehend bekannte Liste der menschlichen Schwächen, von Gier und Verführbarkeit angefangen, bis über die Bequemlichkeit zu „destruktivem Umgang mit Komplexität“. Gespannt war ich auf die Diskussion eines gemeinsamen Nenners als Ursache für alle Weltprobleme. Aber das ging ganz einwandfrei zu einem Konsens: „Die Hauptursache ist der Mensch selbst mit seinen Unvollkommenheiten“. Und sogar die Systemursachen wie Macht, Lobby etc konnten wir als menschengemacht darunter subsumieren. Natürlich hat der Mensch aus seine guten Seiten: Hilfbereitschaft, Loyalität, Kooperation, Empathie etc. Daneben die Schattenseiten, die die Probleme national oder weltweit bewirken.

Darüber hinaus ist eine zweite Ursache für die Achse der Welt-Problemfelder 7 Arbeitsplätze und 1 Armut die volkswirtschaftlichen Produktion für den Wohlstand. Für die Entwicklungsländer heißt dies, dass Direktinvestitionen von außen kommen müssen, um einen Sprung zu bewirken. So hat das in China und weiteren asiatischen Ländern sowie Brasilien gut funktioniert. Die dortigen staatlichen Strukturen sind ein Muß – in Afrika fehlen diese oft. Deshalb dort ein größerer Nachholbedarf. Ich habe kurz mein Konzept für Aufbruchstimmung und Vertrauen dargestellt. Zugleich gekoppelt mit verstärkten Bildungsanstrengungen und Großgruppenmethoden.

Am Schluss und gegen Mitternacht war auch klar, dass die Gruppe weitermachen will. Kurzfristig wollen wir unsere Arbeit weiterführen und brauchen da auch nicht in die ganze Welt auszuschwärmen: auch in Deutschland ist genug zu tun. Was wäre das Konzept, in Deutschland den obigen abgebildeten gemeinsamen Nenner „Bewusstseinsentwicklung“ einer breiten Bevölkerung nahezubringen?

Als ersten Baustein dafür könnte meine Großgruppenaktion „Demokratie verbessern“ dienen, die wir beim nächsten Treffen besprechen werden. Hier könnte als sachliches Thema die Flüchtlingswelle stehen, oder das Steuersystem, aber sicher ist die Verbesserung unserer eigenen Demokratie die beste Basis für die weitere Arbeit. Was gibt es in den Social Media nicht alles an Groll und Unzufriedenheit darüber. Unseres Erachtens mangels Wissen und Bewusstsein der Bevölkerung. Stammtischgerede mit Klagen und Anklagen ist leicht, aber wie können wir konkret besser werden? Die verbalen Anschuldigungen der Parteien untereinander erleichtern das alles nicht.

Zielsetzung des Großgruppen-Dialoges

  • Bei der Aufgabenstellung des Staates beginnen
  • Demokratie und Dialog mit Fakten trainieren
  • Werte der Gemeinschaft unseres Staates bewusst machen und leben
  • Vertrauen der gesellschaftlichen Gruppen insb. Politiker, Bürger, Wirtschaft aufbauen zum allseitigen Nutzen
  • Dabei erhöht sich das Wissen, das Verständnis für andere und ändern sich Denkmuster (vorgefasste Meinungen).
  • Reelle Möglichkeiten zu einer Erneuerung der Demokratie kennenlernen u.a. Losverfahren.
  • Zugleich mit konkreten Vorschlägen für weitere operative Dinge und mittelfristige Strategie in der Verbesserung unserer Demokratie
  • Zu einer Vorstufe von echter breiter Bürgerbeteiligung und Mitwirkung kommen.

Beschreibung der Aktion

  • 4 Stunden Dialog der Demokratie (Aufgaben des  Staates und Bürgerpartizipation) mit mindestens 1 Million Teilnehmern, in Gruppen von 100. Das braucht nur 3 Monate zu dauern.
  • An 60 Standorten mit täglich zwei Veranstaltungen. 200 Moderatoren werden benötigt, die dank selbsterklärungen Anleitungen für die Teilnehmer leicht auszubilden sind. Diese sitzen an Tischen von maximal 8 Personen mit zumindest je einem PC, der die Antworten der Gruppe auswertet und mit anderen bzw. auf Bundesebene vergleicht.
  • In weniger als 90 Tagen durchlaufen 1 Million Teilnehmer diese Veranstaltung. An derem Ende steht jeweils ein „viraler“ Effekt: Jeder wird aufgefordert, per Handy enge Freunde und soziale Netzwerke über die Erkenntnisse zu informieren.
  • Bei 10.000 solcher Veranstaltungen können jeweils einer oder mehrere Politiker der verschiedensten Ebenen (Gemeine, Land, Bund) teilnehmen.

Ich habe diese Vorgehensweise schon vor 40 Jahren praktisch ausprobiert – bei der Einführung einer Kapitalbeteiligung in meinem Familienunternehmen. Ich war dabei besonders positiv überrascht, wie sich die Mitarbeiter aus der Produktion dort einbrachten und konkrete Vorschläge unterbreiteten. Vor 20 Jahren habe ich die Aktion – noch vor Kirchhoff – für eine Reform des deutschen Steuersystems entwickelt, aber leider die Mühe der Umsetzung gescheut. Heute bin ich besser gerüstet. Als nächster Termin zur Fortsetzung und Diskussion über ein konkrete Aktion z.B. diese mit den 4 Stunden Dauer scheint der 5. Juli geeignet. Interessenten zur Mitwirkung in der Denk-Werkstatt bitte über diese Seite anmelden.

Am Beispiel der Flüchtlingsthematik habe ich auf dieser Blogseite schon mehr Detailinformationen zum Ablauf der Dialog-Großgruppenaktion in 4 Stunden gegeben.

Make America Great – kein Weltuntergang

Für die klassischen und social Medien ist Donald T ein gefundenes Fressen. Aber ich mag mich nicht mehr mit ihm beschäftigen. T erinnert mich ständig an das Märchen von Kaisers neuen Kleidern.

Emperors clothes von Vilhelm Pedersen

Emperors clothes von Vilhelm Pedersen

Wir können davon wohl nur für die Weltrettung lernen, was nicht geht. Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Damit endet also diese Artikelserie.

Ein Macher in der Politik

Durch meinen eigenen Werdegang als Unternehmer stelle ich einen Macher durchaus in den Mittelpunkt meines Konzepts zur Weltverbesserung und Weltrettung. So  mag ich die Vorstellung eines Unternehmers im Herzen der Politik. Aber was bringt ein Macher, der durch Twitter und Facebook täglich je 20 Millionen Menschen persönlich informiert, was die Regierung so unternimmt? Und so eigentlich Vertrauen in die Aktivität der Regierung schaffen könnte. Das funktioniert nur mit Sachkenntnis, einem guten Konzept, einem Team welches als Team arbeitet, und mit positiven Werten für die Inhalte der Politik. Das scheint mir derzeit im Weißen Haus nicht vorzuliegen, gelinde formuliert.

Menschen wirklich weiterbringen

20141005_153915Ich werde lieber weiter an Konzepten arbeiten, wie man seine Bürger in jedem Lande wirklich weiterbringt und gute und gleiche Startchancen vor allem den jungen Menschen bietet. Sie sind die Zukunft. Da gibt es einiges zu tun. Leider sind die ganzen Strategien von vorzugsweisen Ökonomen zentral auf Steuern und den Staat ausgerichtet. Ich habe da tiefere und weitere Konzepte, die hier noch in den kommenden Monaten und in meinem neuen Sachbuch veröffentlicht werden. (Die Abbildung zeigt die Romanform)

Bildung und Verlierer der Globalisierung

Was ich noch zum  angekündigten Thema der „Verlierer“ der Globalisierung sagen wollte: Zunächst zu analysieren: Wer sind die Abgehängten in den Industrieländern wirklich – und was kann man für sie tun? Ist das ein Nullsummenspiel? Nein, aber natürlich gibt es Menschen, die keine Chancen wahrnehmen und das evtl. auch kaum können.

Dahinter liegt die Frage von menschlichen Fähigkeiten/Qualitäten. Und damit sind wir bei der  Bildung als Antwort. Das habe ich meinen Söhnen schon vor 20 Jahren gesagt und prognostiziert, dass sich die Einkommen durch die Globalisierung auseinanderziehen werden. Dagegen kann kein Staat schützen – auch nicht durch eine Mauer.

Aber passende Bildung. Ist doch klar, dass ein Akademiker da anderes benötigt, als ein Praktiker oder Handwerker, oder Gärtner, oder Bauarbeiter. Und es gibt Schnittmengen:4 Aus- und Weiterbildung Herkulesaufgabe

–       Sprachen – und Toleranz, kulturelle Kompetenz

–       Ausdauer, Leidenschaft, Eigeninitiative

–       Selbst-Optimierung

–       EQ (Emotionale Intelligenz)

Soviel heute schon zu dem Thema. In meinem neuen Buch wird es dazu ein eigenes Kapitel geben. Das wird gebraucht.

Bisherige Artikel über Donald T

Diese behandelten die Themen
Arbeitsplätze
Macht
Weltpolitik
Moralische Werte

Alles in Allem nach 5 Artikeln über Donald T

Es wird keinen Weltuntergang geben, nur einen persönlichen Untergang. Was wir ihm dann verdanken werden:

Dass Europa sich auf seine eigenen Stärken besinnt. Und dass sich die Politik weltweit auf die wirklichen Probleme besinnt, die natürlich innenpolitisch durchaus die Unzufriedenen Abgehängten betrifft, die schnell populistischen Versprechungen erliegen. Und den jungen Menschen gleiche Startchancen über den Status der Eltern hinaus eröffnet. Da ist viel zu tun. Dafür gilt es Menschen und verantwortliche Entscheidungsträger zu gewinnen, nicht durch anpöbeln und verunglimpfen.

Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!

Posting2 Arundhati 23.2.14

Make America Great – kein Weltuntergang mit Donald T – Teil 4: Werte

T zeigt seine Werte beim Start

T fängt die ersten Tage seiner Regierung wirklich gut an. Eine klare Strategie, schnelle Umsetzung. Mit ziemlich wenigen Widersprüchen im Anschluss an das Gesagte im Wahlkampf. Und das ganze per Twitter direkt vom Präsidenten dem Volk mitteilen. 22 Mio. Empfänger bei Twitter, 20 Mio. bei Facebook

Was sind Werte?

Werte sind vereinfacht gesagt, etwas worauf ich Wert lege bei meinen Zielen.

Werte sind immer sind immer polar aufgebaut, d.h. es gibt 2 gesunde Pole, z.B. Ordnung/Struktur und Flexibilität/Spontaneität. Innerhalb dieses Bereiches ist Verhalten gut und gesund. Sodann gibt es die Übertreibung in den beiden Richtungen. Das nervt dann und noch schlimmer: kann pathologisch/krank werden.

Die Übertreibung von Ordnung/Struktur ist: Bürokratie, Pedanterie, Zwang etc.

Die Übertreibung von Flexibilität/Spontaneität ist: Chaos, Unzuverlässigkeit, Sprunghaftigkeit etc.

Worauf legt T Wert?

  • Arbeitsplätze, insb. für Abgehängte und Verlierer der Globalisierung
  • Amerika stolz machen
  • Deals machen zum Nutzen des Landes
  • Schutz vor Latinos (Mauer) und Muslimen, da viele Amerikaner das ängstigt, Kriminalität und Terrorismus sich erhöhen. Der 9.11. hat sich im kollektiven Gedächtnis eingebrannt.
  • Politik für das Volk machen

Das sind alles Werte, die sich sehen lassen können.

Und bei der Umsetzung

Endlich ein Unternehmer im White House der anpackt und umsetzen will, was er vorher versprochen hat. Der das alte Establishment dort etwas aufmischt, verkrustete Strukturen durchbricht. Durch seine Kampagne ist er eher unabhängig geblieben, fühlt sich Groß-Sponsoren weniger verpflichtet – ist so freier, dass zu tun was er sich vorgenommen und versprochen hat. In meinem Weltrettungs-Roman ist der Held auch ein zupackender Unternehmer, das kann ich also gut verstehen.

Das spricht alles für Donald T. Es beeindruckt. Das klingt eher nach Welt verbessern als Weltuntergang. Nur ist seine Behauptung, dass Mexiko die Mauer durch die Einfuhrzölle bezahlt völlig falsch: dann zahlen die amerikanischen Käufer diese Zölle im Preis!

Aus Sicht der Weltrettung

Auf den ersten Blick spricht vieles für ihn. Aber auf den zweiten?

Vorherige Artikel behandeln die Themen
Arbeitsplätze
Macht
Weltpolitik

Die Grundprobleme von Donald T

T ist ein Narzisst sagen alle Psychologen. Das ist eigentlich auch eine gute Eigenschaft. Denn viele Menschen beherzigen in dem Bibelspruch „andere so lieben wie sich selbst“ nur den ersten Teil und sind co-abhängig, also leiden unter Helfersyndrom, haben keinen Selbstwert etc.

Aber die Übertreibung in der Richtung des zuviel Narzissmus ist nicht gut, und darunter fällt sicher Donald T. Narzissten suchen Anerkennung als Wert, ständig und immer wieder. Und große Ankündigungen sind natürlich noch keine Umsetzung.

Steuersenkungen für Unternehmen, davon profizieren doch erst mal die Leute, denen die Unternehmen gehören. Was hat der kleine Mann davon? Dem Staat fehlt das Geld dann. Aber das ist OPM (other peoples money), nicht das Geld von T. Und er bzw. seine Kinder profitieren mit seinen Unternehmen ebenfalls.

T will America great machen. America first. Das klingt sehr egoistisch für die Führungsmacht der Welt. Als ob alle Probleme daran liegen, dass Amerika zuviel für andere Länder tut, z.B. Entwicklungshilfe – die auch A. nützt, weil diese bei mehr Wohlstand weniger Migrationsdruck ausüben und Produkte und Software von amerikanischen Firmen kaufen können.

Vertrauen als Fundament

T hat durch seine angekündigte Steuersenkung einen Aufschwung der Börse bewirkt. Aufschwungstimmung ist gut für Investitionen.

Jeder der etwas unternimmt und Veränderungen anstrebt, auch zum Guten, braucht das Vertrauen der anderen, die sich anders verhalten sollen, sich ändern sollen, andere Strategien betreiben sollen.20150131_082010

  • Wir brauchen eine moralisch einwandfreie Führung für unkonventionellen Aktivitäten – die Wertethematik. Ein Unternehmer, der frischen Wind und Effektivität in die Regierungs-Administration bringt, ist dafür hoch willkommen – wenn er wirklich entsprechende Werte in sich trägt.
  • Mit weiteren Verunglimpfungen in T’s Botschaften, auch über die Medien, schafft man aber nur Gegner, kein Vertrauen und keine Kooperation.
  • T hat das Präsidenten-Gehalt abgelehnt – obwohl gerade dieses einen Präsidenten unabhängig machen soll. Wo bleibt der Wert „Ehrlichkeit“, wenn T seine Steuererklärung nicht veröffentlicht? Wie ist das mit der Trennung von privaten „Deals“ und politischer Tätigkeit?

Was bringen die Aktionen?

Was bringen die hinausposaunten Aktionen, wenn sie nur vordergründig gut klingen, aber…

  • Zölle auf ausländische Waren die Preise für amerikanische Konsumenten erhöhen und somit ihre Kaufkraft schmälern.
  • Isolationismus und Abschottung – außer zeitweise für den Aufbau eines Entwicklungslandes – schmälern immer den Strom von Ideen und Wohlstand.
  • Die Globalisierung war auf Planetenebene bisher eine Erfolgsgeschichte! Über 1 Milliarde Menschen sind aus der Armut geholt worden. Die Länder, die erst 200 Jahre nach den Industrieländern zur Modernisierung gestartet sind, können jetzt auch mehr Waren und Software aus Amerika kaufen.
  • Amerika steht nicht mehr so gut da wie vor 15 Jahren. Aber vielleicht mehr durch die mehr als 2.000.000.000.0000 € , die Irak- und Afghanistan-Abenteuer gekostet haben. Und die vielen hunderte Milliarden, die große US-amerikanische Konzerne in Niedriglohnländern gebunkert und in USA nur Nano-Steuern bezahlt haben.
  • Warum nur sind die Menschen in vielen arabischen (und anderen) Ländern wütend auf Amerika? Der Nährboden für den islamischen Fundamentalismus.
  • Die Steuern für Unternehmen werden stark gesenkt, was erst mal den Staatshaushalt belastet. Und was bringt das dem abgehängten, vergessenen kleinen Mann wirklich? Die Ungleichheit wird weiter steigen.
  • Wie kann ein Kabinett von Ministern aus Militärs und Reichen (ua von Goldmann Sachs) sowie entsprechenden Beratern sich wirklich für den kleinen Mann interessieren?
  • Wie kann man eine Krankenversicherung für die Abgehängten und Armen, die der Vorgängerpräsident mühsam geschaffen hat – gegen Fundamentalwiderstand der Republikaner – einfach abschaffen? Sollten das nicht ein Großteil der Wähler von Donald T gewesen sein? Eine behutsame und großzügige Ausweitung wäre bei den behaupteten „Werten“ angebracht.
  • Die Liste der Fragezeichen kann noch fortgesetzt werden.

So bleibt eine lange Liste großer, wirklich großer Zweifel. Ankündigungen und Aktionismus räumen diese Zweifel nicht aus. Erst recht nicht der aktuelle Bann für einige muslimische Länder.  Und warum gerade diese? In der arabischen Welt hat man so neues Futter für die vielen Vorurteile gegen die USA.

Weitere geplante Artikel zu Donald T

Es gibt noch einen Abschlussartikel Mitte Februar.

amerika-mit-mauer