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Sinn, Orientierung und Werte in der Wirtschaft – Workshop

Bei vielen Befragungen kommt heraus, dass die Menschen mit dem aktuellen Wirtschaftssystem unzufrieden sind. Aber welches System, welche Richtung bietet sich als Alternative zum scheinbar hemmungslosen Kapitalismus an – den wir doch gerne soziale Marktwirtschaft nennen? Das nachfolgende Bild symbolisiert, wie leicht es ist, ein strahlendes Scenario dafür zu skizzieren. Nur – wie kommen wir dorthin? Stichworte wie Gemeinwohl-Ökonomie kursieren, auch Post-Wachstumsökonomie.-
Die neue Regierung verspricht Änderungen. Wir werden in dem Workshop schauen, was alles möglich ist. Eine GABAL Gruppe hat dies konkret durchgearbeitet und stellt ein Konzept vor, welches wir zusammen interaktiv ergänzen werden – mit viel Beiträgen der Teilnehmer. Der nachstehende Programmablauf zeigt dies auf.

Zielgruppe

Unternehmer, Selbständige, Führungskräfte, Trainer, Berater und Coaches

Ihr Nutzen

Sie lernen konkrete Wege kennen. Ihr Selbstwert und die Motivation steigt, sich dafür einzusetzen, 

Thema: Sinn, Orientierung und Werte in der Wirtschaft. Ein konkretes Konzept

Moderation: Erna Schäfer, GABAL e.V., Geschäftsstellenleiterin

Termin: Dienstag, 26.10.21

Zeit und Ort: 17.30 bis 20 Uhr, bequem Online von zuhause aus. Interaktiv und abwechslungsreich

Gebühr: 20 €. Für Mitglieder GABAL, Strategieforum und GWÖ nur 10 €.

Anmeldung: mailto:dr.rudolf.mueller@t-online.  Den Zoom-Link erhalten Sie am Tag der Veranstaltung.

Ablauf

17.30 Begrüßung und Vorstellung der Begriffe SOW-W sowie Verständnis der Teilnehmer als jeweilige Wortwolke

17.45 Break-Out 1 Teilnehmer stellen sich untereinander vor und checken auch die ersten Begriffe 

18.00 Einstiegsmoderation für Wirtschaft mit und ohne SOW, dann Break-Out- Gruppen

18.30 Pause

18.40 Wortwolkenabfrage: Was bringt uns SOW?

18.50 Auswertung und Überleitung: Was sind Ursachen und Hindernisse für mehr SOW in der Wirtschaft?

19.00 Vorstellung des Whitepaper SOW in der Wirtschaft von GABAL

19.10 Break-Out für mögliche Aktivitäten dafür

19.55 Engagement und Schlussworte

20.00 Ende  Achtung: zur Einstimmung ist auch die Teilnahme am Workshop 20.10.21 „Unternehmensvision für Unternehmer und Selbständige“ sinnvoll. 

Demokratie und Persönlichkeitsstärkung

Heute mit den Themen und Stichworten

Demokratie und Wahlkampf

Persönlichkeitsstärkung als Baustein der Zukunft: Ziele

Stärkung des Selbstwertes

Persönlichkeitsstärkung in der Schule

Parodie zu Demokratie und Werten

Klicken Sie auf eine Überschrift oder scrollen Sie langsam abwärts.

Aktuell: Demokratie und Wahlkampf

Während des aktuell laufenden Wahlkampfes und auch 2 Triells im TV gehen mir immer wieder meine Gedanken zur Demokratie und den Aufgaben der Gewählten im Kopf herum. Für mein großes Weltrettungsprojekt und mein Buch „Projekt Welt verbessern“ habe ich mich schon intensiv mit Politik und Demokratie beschäftigt. Da bin ich auch schon auf das Thema Bürgerräte gestoßen bzw. Bürgerkonvente.

Auch auf das Thema Wahlen bin ich gestoßen. Schon die alten Griechen hatten das erkannt und oft Losentscheid eingesetzt. Wahlen schaffen Verbindlichkeiten und Dank, den der Gewählte einigen Förderern schuldet. Sodann die ausufernde Lobby. Eigentlich müsste man das ganz abschneiden. Dafür gibt es von Prof. Bouricius (Projekt Welt verbessern, S. 193) schon ein klares Modell mit diesen beiden Grundbausteinen:

–              Die Legislative für jedes neue Gesetz bildet ein „Bürgerrat „durch Zufallsauswahl aus Einwohnermeldeämtern“ von ca. 150 Personen für mehrere Tage bis zu einer Woche in einem Hotel.

–              Das ganze Wahlkampfgetöse reduzieren, im Grunde die Parteien zurückdrängen. Es fördert nicht die Stimmung im ganzen Land, wenn diese sich gegenseitig bekämpfen und verunglimpfen.

Wir Menschen haben nach moderner Psychologie verschiedene „Selbste“ in uns (inneres Team, nach Schulz von Thun). Das ist der grüne Anteil, der liberale Anteil, der soziale Anteil, der konservative Anteil. Alles in von Mensch zu Mensch verschiedener Mischung, aber in jedem Menschen vorhanden. Und je nach Situation übernimmt ein anderer Teil der Persönlichkeit die Führung. Im Moment ist nun mal Klimapolitik die 1. Priorität. Dafür müssen liberales und soziales Denken etwas zurückstecken. Geschweige denn konservativ und Bewahrung, keine Änderungen….

Das Problem ist nur, dass die Bildung von Interessegruppen in Form von Parteien, diese gewählten Interessen dann immer im Vordergrund halten in den jeweiligen Politikern. Die können dann gar nicht mehr auf die eigenen inneren anderen Stimmen hören, die ja auch da sind. Und dazu leben Sie informationsmäßig doch auch in einer Blase, vor allem durch die Parteienbildung. Im letzten Blog über die gesellschaftliche Diskussion habe ich das schon beleuchtet.

Heute habe ich  bei einem privaten Gespräch mit einem Freund wieder darüber gesprochen. Er meinte, dass die Politiker gar nicht mehr an das Wohlergehen der Bevölkerung denken, mehr an innere Ideologien. Das ist natürlich eine pauschale Vereinfachung, aber entspricht der vorherigen psychologischen Gesetzmäßigkeit.

Das ist die eine Seite.

Die andere ist das konstruktive Denken, wie kann man die Demokratie und Mitwirkung des Einzelnen verbessern. Hier möchte ich auf meine Großgruppenideen und die Vorschläge in einem früheren Artikel auf dieser Website hinweisen. Dort sollte man die Politiker mit einbinden! Ganz konstruktiv, nicht als Assessment-Center (Begriff aus der Personalauswahl) für eine Wahl, bei dem man beurteilt, wie sie sich da verhalten. Auch ein schwieriges Thema.

Die vom Verein „Mehr Demokratie“ angestrebten Volksbegehren und Bürgerräte sollen das Ganze verbessern, gehen aber nicht weit genug bei diesen psychologischen Gesetzmäßigkeiten im Hintergrund. Aber wie die Vorsitzende Claudine Nierth im SZ Interview 11.9.21 sagt, sollten zukünftig alle Abgeordneten egal welcher Partei in legislative und politische Entscheidungen eingebunden werden. Das wäre sehr richtig und der Bevölkerung dienlich. Aber wie kann das erreicht werden?

Über allem schwebt das Thema Persönlichkeitsstärkung. Dann ginge es uns allen besser, meine ich.

Persönlichkeitsstärkung als Baustein der Zukunft: Ziele

Auf dieser Blogseite zum Thema Weltrettung wurde schon mehrfach erwähnt, dass Persönlichkeitsstärkung einen wesentlichen Faktor dafür bildet, dass die menschliche Entwicklung mit dem technischen Fortschritt und der wirtschaftlichen Entwicklung Schritt hält. Einen wichtigen Baustein dafür stellt der von mir entwickelte Ziele-Workshop dar, den ich in der Kurzform 6 Stunden im letzten Lockdown ganz auf Online umgestellt habe. Dieser wurde auch schon erfolgreich bei der großen Aktion Tanken für die Zukunft im März eingesetzt. Aktuell wird er von mir praktisch monatlich angeboten.

Es gibt dafür auch schon einen Ziele-Online-Selbstlernkurs mit Superlearning, über den Sie sich hier informieren können. Er geht noch tiefer durch verstärkten Anteil mentaler Übungen und ist auch noch umfangreicher, insbesondere im Schlussteil des Seminars mit der Sicherstellung der Umsetzung.

Stärkung des Selbstwertes

Eine stärkere Zielorientierung wirkt sich positiv auf den Selbstwert aus. Im Prinzip bekommen wir Menschen mehr Selbstwertgefühl, wenn wir das angehen und umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.

Es gibt um das Thema Selbstwert eine Begriffsvielfalt, wie Selbstbild, Selbstachtung, Selbstvertrauen etc. Es geht dabei um die Gesamtheit an Vorstellungen, die wir über uns selbst haben. Der Selbstwert ist das Ergebnis unserer eigenen Bewertung. Es ist immer eine Generalisierung. Die persönlichen Grundwerte sind dabei von großer Bedeutung. Im GABAL e.V. habe ich eine Gruppe gegründet, die sich besonders dem Thema Sinn, Orientierung und Werte in der Wirtschaft widmet.

Unzählige Trainer, zigtausende vielleicht sogar hunderttausende sind unterwegs – neben den klassischen Psychotherapeuten, die mit ihren Kursteilnehmern, Klienten und Patienten am Thema Selbstwert arbeiten. Ich würde sagen, nach meiner Lebenserfahrung, 80 % der Menschen habe da ein Problem, leiden dort. Und 20 % brauchen wegen Übersteigerung eher eine Bremse. Ja, es gibt neben dem gesunden Selbstwert oft diese Übersteigerung, die dann vielleicht nur eine Maske ist. Denn jemand mit wirklich gesundem Selbstwert hat es gar nicht nötig, andere besonders beeindrucken zu wollen.

Für die Stärkung des Selbstwertes habe ich ein einfaches Verfahren live für Einzelcoaching oder auch in der Gruppe entwickelt. Es könnte auch mit Großgruppentechniken vervielfältigt werden. Auch Online habe ich es im März schon ausprobiert.

Persönlichkeitsstärkung in der Schule

Es gibt unzählige Vorschläge zu einer Reform der Schulen, um die Jugendlichen besser auf das Leben vorzubereiten. Für unsere Gesellschaft wäre das sehr wichtig. Stellvertretend sollte hier als bekanntester Vertreter Gerald Hüther genannt werden. Aber auch der GABAL-Gründer Prof. Hardy Wagner ist mit seiner Stiftung Stufen zum Erfolg aktiv beteiligt. Er propagiert mit Büchern und Seminaren 4 Stufen zur Entwicklung der Persönlichkeitsstruktur für Schüler:innen und Student:innen:

Dennoch haben es solche Konzepte schwer in Deutschland, aufgrund unseres Föderalismus, in das Schulsystem durchzudringen. Ich sage immer: das Schulsystem in Deutschland ist da dickste Brett, was es zu bohren gibt.

Die bedrohte gesellschaftliche Kommunikation

Diese habe ich schon im letzten Blog angesprochen. Über die Online-Veranstaltung am 24.8. wurde nun ein kurzer Bericht eingestellt. Im November soll die Veranstaltung mit sicher noch größerer Teilnehmerzahl wiederholt werden. Sie ist für viele persönlich wichtig.

Wir wollen beim nächsten Mal noch mehr Raum lassen für die persönlichen Problemsituationen. In Kleingruppen die Möglichkeit bieten, die Situation darzulegen und quasi als kollegiale Beratung einen Weg zu finden – der in der Regel den goldenen Regeln der Kommunikation entspricht, die wir nur zu leicht in emotionalen Gesprächen vergessen.

Parodie oder Utopie – Wirtschaft und Werte

Es war einmal eine Insel auf der viele Menschen glücklich lebten. Die Familien lebten friedlich und zufrieden zusammen und erledigten die notwendigen Arbeiten zum Lebensunterhalt in Arbeitsteilung je nach persönlichen Stärken. Gemeinsam trotzten sie den Unbilden der Natur und der Witterung. Bei einem Sturm ging nahe der Insel ein Schiff unter. Nur ein Mann und eine Frau überlebten den Untergang und konnte sich auf die Insel retten, wo sie freundlich aufgenommen wurden. Sie kamen aus einen entfernten Land namens Utschland.

Sie als Leser ahnen schon wie das weiterging.  Die Neuankömmlinge stellten viele Fragen und wollten die Lebensweise ändern insbesondere die Landwirtschaft anders und effektiver betreiben, die Hütten größer bauen etc. Aber das störte das Gleichgewicht der Natur. Jeder sollte sich mehr anstrengen und die Erträge nach Leistung verteilt werden. Der soziale Friede wurde erschüttert. Noch deutlicher wurden die Probleme, als die Neuankömmlinge zur Stimulierung der Arbeitseinsatzes mit dem Verweis auf „mehr haben als andere“ motivieren wollten.

So kann es passieren, wenn ein ausgeglichenes Wertesystem auf das in den Industrieländern verbreitete recht materielle Wertesystem trifft. Wenn oft der Wert „Familie“ eher Lippenbekenntnis als reales Verhalten darstellt. Weil Erfolg und materielles Wohlergehen im Alltag wichtiger genommen werden. Und auch schon etwas vom Thema Neid angerissen wird.

Wie wird es erst werden, wenn von der Insel zwei Personen nach Utschland kommen…..

Gesellschaftliche Diskussion – bedroht?

Meine nächste Afrika Reise zur Vorbereitung eines ersten Pilotprojektes (proof of concept) verzögert sich weiter. Und die Welt dreht sich weiter um die Sonne. Mit einem Klick auf die Überschrift kommen Sie direkt auf den jeweiligen Absatz. Hier die Themen:

Aktuell: Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ von Annalena Baerbock

Mainstream und Kommunikation mit Übertreibungen

Corona-Aktuell: Impfdiskussion

Parodie

Eyecatcher für Kommunikation: das Bild symbolisiert die Vorgänge im Gehirn

Aktuell: Buch „Jetzt“ von Annalena Baerbock

Die Wellen sind hoch geschlagen bei diesem Buch. Weil Plagiatsjäger Passagen entdeckt haben, die aus anderen Quellen ohne Kenntlichmachung „abgeschrieben“ seien. Nun ist das kein wissenschaftliches Sachbuch, wo Quellen und Zitate nach gewissen Standards deutlich kenntlich zu machen sind. Nein, es ist ein politisches Buch, es zeigt Grundüberzeugungen der Autorin auf. Es zeigt auf, wie sie sich damit befasst hat (eigene Erfahrungen, Betriebsbesuche, nationale und internationale Konferenzen) und wie sie diese in Relation zum politischen Geschäft stellt. Das Buch enthält überhaupt keine einzige Quelle oder Zitat, noch nicht mal ein Literaturverzeichnis. Nur eine Danksagungsliste. Wir erfahren nicht, welche Bücher sie alles gelesen hat, welcher Zeitungs- oder Internetartikel an welchem Tag welche Zahl geliefert hat.

Und dieser Verzicht auf jegliche Quelle, einfach die Konzentration auf Situationsbeschreibungen und Erkenntnisse bis zum Funktionieren der Politik macht das Buch sehr lesenswert. Sonst hätte es sich mit allen vielleicht 200×10= 2.000 Quellen um 50 Seiten zusätzlich zu den 240 gedruckten noch verlängert und wäre nicht so flüssig zu lesen. Das Buch ist also sehr lesefreundlich. Schon die Einleitung mit dem Einstieg aus der Wohnungsperspektive in Berlin ist stark geschrieben und ein hervorragender Auftakt, zu der geballten Wucht in den Ausführungen auf 240 Seiten. Mit unglaublichem Sachverstand und Überzeugungskraft der Beispiele bringt die Autorin und grüne Kanzlerkandidatin alle Probleme der Welt, in Europa und in Deutschland auf den Punkt – und zeigt Lösungskorridore und Wege dahin auf.

Ein erstaunliches Buch für eine Politikerin im aktuellen Tagesgeschehen. Mit einer Offenheit ohnegleichen wird immer wieder erklärt, dass die Politik der Wissenschaft zuhören muss, aber dann eben politische Lösungen im Aushandeln der gesellschaftlichen Interessen – nicht des Einzelfalls – demokratisch eben, anstreben muss. Also Mehrheiten für einen gangbaren Weg finden muss. Und das sei nicht immer einfach, sagt sie deutlich.

Kein Wort von Ökodiktatur. Immer wird darauf hingewiesen, dass für die zu findenden Lösungen nicht nur ökologische, sondern auch soziale Aspekte, Minderheitsinteressen und Freiheitsaspekte sowie Innovation zu berücksichtigen sind. Annalena Baerbock setzt auf die Stärken von Deutschland mit seinem Mittelstand, seinen Ingenieuren und Tüftlern, die uns wettbewerbsfähig halten sollen auf dem notwendigen Weg zur Reduktion der Schadstoffemissionen. Sie schlägt sogar einen Pakt mit der deutschen Industrie vor:

  • Grenzausgleich für Import und Export für die notwendigen Belastungen der Emissionssteuern
  • Erstattung gegen Innovationen.

Eigentlich müsste das Herz jedes Marktwirtschaftlers jubeln.

Im Grunde ist es ein Programm zur Erhaltung unseres Wohlstands angesichts der Herausforderung des Klimawandels und Notwendigkeit zu mehr ökologischem Strukturwandel – denn der Mensch lebt von und in der Natur.

Alles passt gut zu den Gedanken, Ideen und Positionen dieser Website Weltrettung, deshalb empfehle ich es absolut. und habe das auch in ein Video gepackt:

Mainstream und Kommunikation mit Übertreibungen

Die moderne Psychologie hat für das Verständnis des Menschen und seiner inneren Widersprüche das Konzept der vielen Selbste oder auch des Inneren Teams (Schulz von Thun) entwickelt. Danach haben wir Menschen alle verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns: das innere Kind, den Optimisten, den Kontrolleur, den Abenteurer. Die übernehmen in einer bestimmten Auslösersituation die Oberhand in unseren Gedanken, quasi als „Stimmen“ und damit Einfluss auf unser Handeln.

Genauso stelle ich mir als Psychologe vor, dass auch die verschiedenen politischen Strömungen in uns vertreten sind. Und dies je nach Erlebnissen und Werdegang der so entwickelten Persönlichkeit. Da ist das Konservative in uns, der erreichtes bewahren will, keine Experimente mag.  Da ist der linke soziale Persönlichkeitsanteil, der auch an die vielen Menschen denkt, die arm sind und benachteiligt. Da ist der Selbst-Anteil mit liberalem Einschlag, der jegliche Vorschriften und Beeinträchtigung von Freiheitsrechten ablehnt. Und da ist auch der Grüne, der schnell an Ökologie und Umwelt denkt. Sicher gibt es noch weitere solche Anteile in uns: der Religiöse, der Spirituelle, der Künstler. Aber bleiben wir mal bei der Parteipolitik: sind nicht bei allen unserem Problemen auf der Welt immer alle Persönlichkeitsanteile erforderlich, um Lösungen zu finden und allgemeine Entscheidungen zu treffen. Was nützt es da, immer nur in einer Richtung zu denken.

Wir tragen also alle nötigen Anteile in uns – aber wenn Menschen sich in ihrer Vorzugsrichtung organisieren, sich z.B. einer Partei anschließen, ist die Gefahr groß, dass sich die Perspektive verengt. Wie schon Watzlawik gesagt haben soll: wenn wir nur einen Hammer haben, wird jedes Problem zu einem Nagel.

Und nun kommt eine weitere psychologische Komponente hinzu: unser Hang, Werte zu übertreiben. Werte (was wir für wichtig im Leben und als Lebensweise erachten) müssen immer in einer Balance stehen – die sich zwar nach unseren Lebenserfahrungen entwickelt und verändert – aber es darf nie auf Dauer nur ein Wert maximal angestrebt werden. Denn dann neigen wir zu Übertreibungen, was schon vorauseilend in unserer Gesprächsführung sichtbar wird. Wenn sich eine Person mit einem starken Wert „Ordnung“ mit einer anderen unterhält, die einen starken Wert Flexibilität/Spontaneität lebt, wie werden die miteinander sprechen: Der Ordnungslieber wird dem anderen Chaos vorwerfen, der Flexible dem Gegenüber Sturheit, Pedanterie, Bürokratie.

Und so nehme ich es in der Politik war: der Liberale wittert beim Grünen den Hang zur Ökodiktatur, der Grüne bei dem anderen die ungebremste Zügellosigkeit ohne Rücksicht auf andere. Und so weiter. So wird dann schon bei den Berufspolitikern das Verunglimpfen anderer der Bevölkerung vorexerziert. Deshalb ist auch das Buch von Annalena Baerbock so gut zu lesen, weil es ziemlich frei von diesen Übertreibungen und Vorwürfen ist. Dabei, ich wiederhole es, ist ein vertrauensvolles Zusammensetzen und einander zuhören für konstruktive Lösungen erforderlich.

Und jetzt kommt nun, wie ist in letzter Zeit in Leitartikeln oft untersucht wird, die zunehmende Polarisierung in gesellschaftlichen Diskussionen hinzu. Diese wir oft als „cancel culture“ bezeichnet und damit ist gemeint, dass man geächtet wird, wenn die eigene Meinung vom sogenannten Mainstream (und der eigenen Blase) abweicht. Beispiele sind Corona, Umweltschutz und me-too bis zum sprachlichen Gendern oder auch die sogenannten Verschwörungs“theorien“.

Bei dem vorstehenden und auch dem nachfolgenden Thema spielt das alles eine starke Rolle. Ich organisiere dazu am 24. August eine Online Veranstaltung.

Corona-Aktuell: Impfdiskussion

Wenn ich in den sozialen Medien unterwegs bin, begegnet mir das Thema natürlich ständig. Die Impfgegner sind dort meiner Meinung nach überrepräsentiert. Und immer wieder wird von ihnen die Tatsache vergessen bzw. weggelassen:

  • Es gibt gegen keine Krankheit eine hundertprozentige Immunität für Jeden.
  • Corona ist nun mal ansteckend, ohne dass man es selbst (schon) merkt, auch wenn man selbst kaum Symptome hat.
  • Wenn wir die freiwillige Herdenimmunität nicht erreichen, muss der Staat als verantwortlicher Akteur für die Interessen der Allgemeinheit, entweder eine Impflicht erlassen (was auch keine Diktatur wäre) oder Ungeimpfte zum Tragen einer Kennzeichnung verpflichten (was auch nichts Schlimmes wäre, dann kann jeder von diesen „Abstand“ zum eigenen Schutz trotz Impfung halten). Der sich davon Ausgeschlossene kann den Zustand durch Pieks beenden (bestimmte Länder kann man heute ohne bestimmte Impfungen auch nicht besuchen).
  • Oder der Staat lässt zu, dass unser Gesundheitssystem in diesem Winter wieder deutlich beansprucht wird, wenn die Ungeimpften auf die harte Tour immunisiert werden (nicht durch einfache Pieks sondern wochenlanges Fieber, oder Kopfschmerzen oder eben erforderliche Krankenhausaufenthalte).Wenn man die Impfgegner nach ihrer Wahl fragt werden sie wie die Raucher antworten: „das trifft nur andere, aber nicht mich“ (…..und eigentlich glaube ich nicht daran, dass es Corona überhaupt gibt, alles nur Erfindung der Pharmaindustrie etc.)

Und da gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Die Sterblichkeit unter den Geimpften steigt in einigen Monaten stark an. Die Impfstoffe sind ja erst vor 1 Jahr erstmals getestet worden und Langzeitfolgen lassen sich trotz EMA etc. nicht ausschließen. Wie es in den betreffenden Kreisen heißt: die Gepieksten werden (fast) alle in einem Jahr sterben. Dann ist Ruhe. Aber wenn wir Geimpften alle sterben so doch bitte mit Humor. Deshalb beschreibe ich dies nachstehend in Form einer Parodie.

Parodie

Die Science-Fiction hat schon vielfältige Scenarios der Zukunft entworfen. Gut in Erinnerung ist mir die Geschichte von unserem Planeten, der sich auf atomarer Ebene verdoppelt und auf der einen Erde leben nur noch die Frauen, auf der anderen nur die Männer. Mit viel Menschlichkeit und Sachverstand wird nun spannungsreich erzählt, in abwechselnden Kapiteln, wie sich die Geschlechter mit der Situation abfinden, welche Lösungen sie  u.a. für die Fortpflanzung erarbeiten. Das Schlusskapitel verrate ich nicht.

Jetzt stellen wir uns in der Endphase der Corona-Pandemie einfach mal vor, dass die Impfverweigerer Recht haben. Etwa Mitte 2022, gerade ist der ganze Planet durchgeimpft, steigt die Sterberate abrupt. Man braucht einige Monate, um zu erkennen: nur die Geimpften sterben. Aber es ist für sie zu spät. Nach 18 Monate sind alle auf der ganzen Welt tot, nur die Ungeimpften haben überlebt.

Was hat sich dadurch verändert? Kann es sein, dass die große Mehrheit der Ungeimpften misstrauische Menschen waren, die anderen Menschen und speziell der Regierung alles Schlechte zugetraut haben. Fehlt jetzt der Optimismus der Menschen und auch der Humor im Unglück? Spinnen Sie diese Parodie-Geschichte einmal selbst durch. Die gesamte Pharmaindustrie weggestorben. Und was ist mit den Pflegekräften und Lehrpersonen? Und den Mitarbeiter der gleichgeschalteten Medien und Hofberichterstatter für die Regierung. Ja, ganze Berufsgruppen gibt es nicht mehr. Und auch noch kaum ehemalige Politiker (denn auf der ganzen Welt gab es doch Lockdowns und Impfungen).

Eine wunderbare neue heile Welt entsteht. Die Weltbevölkerung ist auf unter 1 Milliarde geschrumpft. Es gibt mehr Autos als Menschen, die sie fahren können und auch genug Villen und Häuser. Staus und Abnutzung der Autobahnen auch nicht mehr – freie Fahrt für freie Bürger. Können die überlebenden misstrauischen Menschen gegen jede Organisation und Macht doch zusammenarbeiten? Was passiert, wenn überwiegend Männer die Katastrophe überleben – oder wenn es die Frauen sind? Die Notwendigkeit für Klimaschutz wird erst mal entfallen. In Deutschland statt 84 Millionen nur noch unter 10 Millionen Einwohner, wird das nicht paradiesisch? Ihrer Fantasie sind in dieser Parodie keine Grenzen gesetzt.

Nächster Artikel im September: Persönlichkeitsstärkung

Welt verbessern – Bücherlesung und Diskussion

Die Fragen wie es auf der Welt weitergeht mit Klimawandel und anderen Problemen habe ich mir schon vor 14 Jahren gestellt, als ich meine Roman-Trilogie „Rettung der Welt“ begann. Heute im Ausklang der Pandemie ist dies aktueller denn je. Ich habe damals eine Weltmatrix mit 9 Problemfeldern entwickelt, übersichtlicher als Jahre später die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN (SDG). Ich ging als Unternehmer und Psychologe natürlich mit der Umsetzung einer Lösung an die Fragestellung. Vor einigen Jahren habe ich dazu noch das Sachbuch (Projekt Welt verbessern) geschrieben und derzeit erlebe ich wie die Lösungen, die teils mit technischen Durchbrüchen in eine Reifestadium kommen, nun der weltweiten Umsetzung harren. Dafür bin ich selbst als Sozialunternehmer weiter aktiv.

Für den Donnerstag 29. April lade ich Sie zu einer Bücherlesung ein. Dort stelle ich zunächst mit einigen Passagen aus meinen Büchern die Gesamtdramaturgie und die Lösungs-Ideen vor. Danach gibt es sicher eine spannende und engagierte Diskussion. Online haben wir ja die Zeit, dieses Engagement auszuleben. Sie werden erstaunt sein, wie sich Ihre Perspektive für die Zukunft verändert. Denn der Weltuntergang findet nicht statt! Hier die Inhalte des Abends.

Zum Roman

https://weltrettung.vision/roman/ und Video https://www.youtube.com/watch?v=EjoNr4dEXO4

Zum Sachbuch

https://weltrettung.vision/sachbuch/ und Video https://www.youtube.com/watch?v=GsA-dqxatC4&t=61s

Ich freue mich auf den abwechslungsreichen Abend, zwischendurch auch in Kleingruppen für den Austausch und Kennenlernen Gleichgesinnter. Für Sie Online bequem und klimaschonend von zuhause aus.

Termin: Donnerstag 29. April um 19.30 Uhr. Dauer ca. 2 Stunden.

Anmeldung erforderlich für die Zusendung des Zoom-Links während des Tages.

Über vorherige oder anschließende Buchbestellungen freue ich mich als Autor natürlich. Sie erhalten das Buch mit persönlicher Widmung von mir. Dafür ist der Abend kostenlos.

Und mein Bonus: Die ersten Jahre, als ich den Roman schrieb (über 1.500 Seiten für 3 Bände) habe ich immer gedacht, ich sei nur Autor. Ich fühlte selbst keinen Ruf nach Afrika wie Karl Böhm, der dann dort seine Stiftung „Menschen für Menschen“ aufgebaut hat. Aber dann hatte ich eine kleine Operation und mein „Erweckungserlebnis“. Davon werde ich auch erzählen.

Sie werden erfahren:

  • Was ist die tiefere Ursache aller Weltprobleme?
  • Welche Strategie zu Lösungen gibt es? Und welche Bewegungen und Trends dafür laufen schon?
  • Gibt es überhaupt positive Nachrichten angesichts der Problemberge über den Klimawandel hinaus?
  • Welche technischen Durchbrüche können wir dafür erwarten?
  • Wie hängen Wirtschaftswachstum, Klimawandel und Energie zusammen?
  • Wie hängen Bevölkerungswachstum, Bildung und Wirtschaftswachstum und Gender zusammen?
  • Warum ist das alles (scheinbar) so aufwendig und schwierig?

Aktuelles und Corona im Projekt Weltrettung

Hier lesen Sie als aktuelle Punkte beim Projekt Weltrettung
Aktion Tanken für die Zukunft
Demokratie
Nachhaltigkeit-Enkeltauglichkeit bis zum Gemeinwohl
Corona Stand April2021
Die Geschichte vom Chip bei der Impfung

Aktion Tanken für die Zukunft

Der Sinn der Aktion war, die Kernelemente der Persönlichkeitsstärkung als zentraler Ansatzpunkt für ein gesundes Leben auszuprobieren. Das ist auch Online in 3 Tagen weitgehend gelungen. Bei einer Wiederholung würde ich neben der eigentlichen Persönlichkeitsstärken in den Tagen 1 (Ich) und 2 (Du) doch mehr Zeit für die weiteren Themen Wirtschaft, Demokratie und Gesellschaft sowie Umwelt und Nachhaltigkeit verwenden.

Das Schichtenmodell, verbunden mit den 4 Lebensfeldern

Diese Grafik stammt ursprünglich aus GWÖ-Präsentationen. Die äußeren 3 Schichten zeigen das Zusammenspiel von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft auf. Darin wird deutlich, dass die Umwelt unsere Hauptgrenze für die Entwicklung der Menschheit darstellt. Den inneren Kern mit dem Persönlichkeits-Ich habe ich bei Tanken für die Zukunft hinzugefügt. Das ICH ist dabei zunächst eingebettet in die 4 Lebensfelder (physische und psychische Gesundheit, Beziehungen mit Familie, Beruf und Berufung, sowie die materielle Sphäre mit den Finanzen).

Das in der Pilotaktion 16.-18. März sichtbar gewordene Problem: die Anziehungskraft auf die breite Bevölkerung. Da Menschen es wohl überwiegend vorziehen, in ihrer Komfortzone zu bleiben und sich nicht zu verändern, ist Persönlichkeitsstärkung alleine nicht attraktiv genug. Hier muss für Deutschland und die Industrieländer noch mehr hinzukommen. Das führt zum Konzept verschiedener Zielgruppen mit sichtbarem Nutzen.

Für Afrika ist das einfacher: Dort wird eine breite Bevölkerung mit der Aussicht auf Einkommen und Jobs erreicht. 13 Tage Workshops und Folgeaktionen beinhatten dann den nötigen Anteil für Persönlichkeitsstärkung. In einigen Wochen plane ich meine nächste Reise dorthin und hoffe, im Sommer dort eine erste Basisaktion durchzuführen.

Bei diesem Projekt hilfreich sein wird auch die parallele Aktion von Martin Schöller „Afrika first“, der sich auf die Finanzierung von Afrikas Infrastrukturbedarf bezieht.

Demokratie

Durch die vorherige Aktion habe ich mich schon mehr mit unserem Demokratieverständnis befasst als vorher bei der Abfassung von „Projekt Welt verbessern“. Das gilt insbesondere den Aktivitäten von Verein „Mehr Demokratie“ mit einigen Bürgerräten in Deutschland – wie zuvor schon in anderen Ländern. Dort werden auch Großgruppentechniken eingesetzt. Ich habe jetzt schon einige Online-Veranstaltungen des Vereins erlebt und mir angeschaut, wie die letzte Aktion Online Bürgerrat mit ca. 50 Stunden ablief und welches Ergebnis dieses gebracht hat. Dabei fiel mir auf, dass das erarbeitete Leitbild sich sichtbar auch mit einer notwendigen Persönlichkeitsstärkung befasste.

Konsensierungsfächer

Am 9.6.habe ich die Veranstaltung „Systemisches Konsensieren“ mit meinem „Erfolgsforum“ und Georg Paulus als Referent geplant. Der Kern des Themas ist mir schon länger bekannt. Wir werden darin praktisch erleben, wie Entscheidungen im Unternehmen (und auch in der Politik) durch das SK gewinnen in der Qualität und auch der Unterstützung der Umsetzung durch die Beteiligten gewinnen. Ich überlege, ob ich noch ein kleines Co-Referat über die Anwendung in Bürgerräten und einem neuen legislativen Gremium, welches sich der Lobby und der einseitigen Kommunikation zwischen politischen Strömungen entzieht, dort präsentiere.

Nachhaltigkeit, Enkeltauglichkeit bis zum Gemeinwohl

Seit einem halben Jahr bin ich auch  Mitglied der GWÖ und bringe mich dort aktiv ein. Für die GWÖ-Thematik habe ich schon 2 eigene Veranstaltungen ausgerichtet, die gut besucht waren. In verschiedenen weiteren Veranstaltungen wurden der Verein und seine Aktivitäten mit präsentiert. www.ecogood.org . Die Mitglieder sind äußerst aktiv und mehr als 500 Unternehmen habe eine freiwillige Gemeinwohl-Bilanz erstellt und berichten, dass sie davon in der Unternehmensentwicklung sehr profitiert haben.

Grafik aus der Einladung zur Veranstaltung am 13.4.2021 mit Stefan Angermüller

https://erfolgsforum.wordpress.com/2021/03/31/zukunftstauglich-wirtschaften/

Corona Stand April21

Seit dem letzten Artikel Corona 7 läuft nun schon der Lockown. Damals war die Erwartung ausgerichtet auf einen kurzen Lockdown übergehend in den Start der Impfung.

In Europa hatte niemand damit gerechnet, wie schnell die Impfstoffe verfügbar werden. Noch keine Zahlungs- und Liefer-Verpflichtung eingegangen, als die USA und UK schon im Sommer hemdsärmelig fest bestellten und in 26 EU-Staaten Biontech noch völlig unbekannt war. Obwohl Biontech als erste in die Phase 3 der Impfstofftest im Sommer 20 eingetreten war. Also holpriger Start in der EU und zu wenig Lieferzusagen. Sogar mehr Export aus der EU. Nationaler Egoismus kommt hoch.

Auch die Diskussion, ob Geimpfte Vorrechte haben für Gaststätten, Kino- und Konzertbesuche etc war am Anfang ethisch hochstehend, zerschellt nun aber an der Realität eines Rechtsstaates: Wenn durch Ansteckungsgefahr Einschränkungen Grundrechte legitim waren, so gilt dies nicht mehr nach einer Impfung. Ergo werden sich dafür Vorrechte im Impfausweis ergeben.

Noch einige Wochen werden wir wohl durchhalten müssen, bis die Impftätigkeit, die im April massiv zunimmt, quantitativ über die Virus-Mutationen siegt. Auch die Verfügbarkeit und der Einsatz von Schnelltests werden dabei nötig sein.

Die Geschichte vom Chip bei der Impfung

(Parodie am 1.4.2021)

ENDLICH BIN ICH GEIMPFT! Zweimal ein kleiner Pieks. Ich hatte mir nach all den Postings zum Chip von BG schon so was Ähnliches gedacht. Als Gründer von Microsoft würde der Chip doch sicher eine digitale Wirkung haben. Und tatsächlich zu meiner Überraschung: ich bin jetzt ständig mit dem Internet verbunden und kann mit Augenbewegungen die Kommandos geben. Das ist einfach toll. Keinen Bildschirm mehr, keine Tastatur. Und ich sehe immer so groß oder wie mit einem Mikroskop, wie ich meine Augen einstelle.

Aber das Tollste kommt noch.

Nach 2 Tagen hatte der Chip wohl gemerkt, dass ich regelmäßig meditiere. Da ließ er mich schon mal einen Blick in das Bankkonto von BG werfen. Aber seitdem er entdeckt hat, dass ich Webseiten wie www.weltrettung.vision und noch dazu in Facebook die Gruppe Weltrettung habe, kann ich auch Überweisungen davon tätigen. Sogar ohne PIN etc, denn der Chip weist mich wohl einfach als berechtigt aus. Kein Problem, wenn die Summe mal 7-stellig ist.

Für meine englische Seite www.world-project.vision habe ich es schon probiert. Auch bei betterplace.org und startnext.com funktioniert es mit einer Spende. BG hat wohl erkannt, dass er auch nicht weiß, wo überall ein Retter benötigt wird und setzt so auf Dezentralisierung und die Schwarm-Intelligenz. Da ist der Chip bei mir an der richtigen Stelle!

Und gleich werde ich auch was Gutes tun für www.ecogood.org, also die Gemeinwohlökonomie. Und bei www.Gabal.de für meine neue Gruppe dort „Sinn, Orientierung und Werte in der Wirtschaft„.

Ja, so macht das Leben noch mehr Spaß, Leute lasst Euch impfen und tut Gutes. Ihr werdet schon wissen, was zu unterstützen ist. Vor allem die Persönlichkeitsstärkung für die breite Bevölkerung. Und mein Afrika-Projekt ist nun auch finanziert.

Feedback von Lesern:

Toller Autor

7 -stellig vor oder nach dem Komma.

Meine Kontonummer ist….

Gute Idee..

Wer ist denn BG? … Aha…

Gerne nehme ich noch weitere Feedbacks entgegen.

Tanken für die Zukunft

Als Optimist bin ich der Meinung, dass wir auch in Europa nach holprigem Start nun bald die Pandemie unter Kontrolle bringen. Dann beginnt das Aufräumen in der Wirtschaft und zugleich das Bewusstsein, was diese Krise uns gelehrt hat: Die Bedeutung unserer sozialen Beziehungen. Ich befasse mich schon explizit dieser Zukunft und habe aktiv das Projekt „Tanken für die Zukunft“ gestartet. Es handelt sich um eine revolutionäre Pilotaktion der Weiterbildung: alles was man zur Stärkung der Persönlichkeit in unserem heutigen komplexen Leben benötigt, gepackt  in einen 5-tägigen Online-Workshop. Wir suchen 50 Teilnehmer: 1/3 Studenten und 2/3 Kurzarbeiter, auch noch ein paar Trainer dabei, die das Konzept weitergeben wollen. Das Ganze ist kostenlos für die Teilnehmer. Eine Charity-Aktion, um zu evaluieren, ob solche Stärkung von Persönlichkeit und Bewusstsein in breiter Bevölkerung mit Großgruppentechnik möglich ist.

Wie Sie Ihre Kraft stärken für ein gutes Leben

Workshop 16. bis 18. März 2021 – Online
Machen Sie mit! Seien Sie dabei!
Es erwarten Sie 3 spannende Tage, die Ihnen helfen, ein gutes und erfolgreiches Leben in dieser komplexen Welt zu führen. Sie werden einen Sprung nach vorne machen und Ihren ganz persönlichen Weg einschlagen.

Die Menschheit hat in den vergangenen Jahrhunderten große Fortschritte gemacht. Besonders in den Industrieländern sind wir materiell abgesichert, dank moderner Medizin können wir Herzen transplantieren, extreme Armut und Gewalt sind zurückgegangen. Doch nun stoßen wir an planetare Grenzen. Das Klima erhitzt sich, immer mehr Arten sterben aus, in den Ozeanen trudeln gigantische Müllinseln, Mikroplastik ist überall. Die gute Nachricht: das Bewusstsein dafür steigt.
Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die soziale Kompetenz hinkt jedoch hinterher. Darum möchten wir Sie einladen, den Turbo einzuschalten für ein gutes Leben in der Zukunft.

Das nehmen Sie mit:

  • Stärkeres Einstehen für Ihre Bedürfnisse und Interessen
  • Mehr Fokus auf Gesundheit und Wohlergehen (gesunder Egoismus)
  • Persönliche Stärken trainieren wie soziale Intelligenz & Selbstwert
  • Mehr Effektivität im Beruf, steigende Chancen für Verdienst und Karriere
  • Studenten: Mehr Effektivität in Deiner Lernstrategie. Diese und mehr Konsequenz wird Dein Studium beschleunigen und Deine Berufszielfindung bereichern.
  • Handlungsspielraum & Perspektive erweitern
  • Konsequenter die eigenen Ziele verfolgen
  • Smarter mit Geld umgehen und finanzielle Intelligenz entwickeln
  • Wertschätzung und Anerkennung geben und bekommen
  • Reiche Kommunikation und tiefes Zuhören lernen
  • Demokratie: Mitmachen, sich engagieren, einbringen und mitmischen
  • Sie wirken daran mit, die Welt ein Stückchen besser zu machen

Wie geht das?

Wir möchten Dich einladen zu einem 3-Tages-Workshop zu den Themen Wir & unsere Beziehungen, Wirtschaft, Demokratie & Nachhaltigkeit. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, entwickelt von einem kleinen Team von erfahrenen Trainer*innen: Sandra Maria Fanroth, Dr. Rudolf Müller, Markus B. Ländner.
Mit modernsten Methoden, Nutzung aller Sinneskanäle (auch online), viel persönlicher Beteiligung, fühlbarem Nutzen und … Überraschungen. Eben: Wie Sie Ihre Kraft stärken für ein gutes Leben.

Tag 1 – Ich: Meine Stärken und Werte, Denkmuster und Selbstwertgefühl, Emotionale Inteligenz

Um das ICH herum gibt es 4 Schichten, die relevant für die Kraft und Zukunft sind

Tag 2 – Du/Wir: Emotionale Intelligenz, Umgang mit Konflikten, Pflege lebendiger Beziehungen
Wirtschaft: Effektiveres Arbeiten, smarter Umgang mit Geld beim verdienen und ausgeben, Wirtschaften für das Gemeinwohl

Tag 3 – Nachhaltigkeit/Umwelt: Nachhaltig konsumieren, in Kreisläufen denken, was wir tun können
Demokratie/Gesellschaft: Sich engagieren, Konsens finden, in Bürgerräten mitwirken – sowie
Umsetzung: Ziele klären, Schritte planen, Umsetzung sichern, Netzwerken

In den 3 Tagen enthalten sind kurze live-Vorträge mit anschließender Kleingruppenarbeit von
Werner Furtner, Gemeinwohlökonomie, www.wernerfurtner.de
Martin Reh, Geld verdienen – Nutzen bieten www.martin-reh.de
Peter Kaepernick, Kreislaufwirtschaft, www.StrategieCentrum-Oberrhein.de
Nico Paech, Postwachstumsökonomie, www.postwachstumsoekonomie.de

Termin                         16. bis 18. März 2021
Seminarzeiten          Di – Do 13 bis 20 Uhr, mit 45 Minuten Pause
Ort                                Online per Zoom, abwechslungsreich und spannend
Leitung                         Dr. Rudolf Müller, Sandra Maria Fanroth
(www.fanroth-training.de) und Markus B. Ländner
Gruppengröße          max. 50 Teilnehmende
Teilnahmegebühr    kostenlos
Anmeldung                 per Email  Dr.Rudolf.Müller@t-online.de

Sie erhalten darauf einen kurzen Fragebogen zu Ihrer Person, weil wir Alter, Geschlecht, Qualifikation etc. gut mischen möchten. Sie können von dort auch Flyer zur Weiterversendung an andere Personen bekommen, die auf 2 Seiten etwas kürzer als dieser Text hier sind.

Durchhalten und 2.Welle brechen – Corona 7

Sie lesen hier die aktuellen Fakten durch nachlassende Disziplin und Maskenmüdigkeit, aufkommende Hoffnung,  Corona-Leugner in deutscher und weltweiter Perspektive –  und was wir persönlich tun können. – Nun ist sie doch auch bei uns angekommen: die 2. Welle. Wohl weil nach den niedrigen Zahlen im Sommer und Urlaubszeit und Nachlässigkeit wieder das exponentielle Wachstum der zwischen Juni und September kaum noch sichtbaren und merkbaren Infektion ausgelöst haben.

Die aktuelle Lage

Erneut können wir ab Anfang Oktober ein exponentielles Wachstum bei Neuinfektionen, in der Krankenhausauslastung mit Intensivbetten sowie auch bei den Todesfällen beobachten.

Intensivpatienten COVID in Deutschland bis 10.11.20

Hier ist die deutliche Kurve der laborbestätigten CoVid-19-Intensivpatienten. Am 18. April kurz vor dem Höhepunkt vor den 3.000 war nach 3 Wochen Lockdown die 1. Welle gebrochen und die Auslastung der Krankenhäuser ging zurück. Die Angst vor der Überlastung des Gesundheitssystems und zugleich Notwendigkeit „flatten the curve“ hatten damals zu Schließungen von Kitas, Schulen und Einzelhandel sowie Gastronomie, Friseuren, Kosmetik- und Fitness-Studios bis zu Freizeiteinrichtungen aller Art geführt. Sämtliche Messen wurden deutschlandweit abgesagt. Es gab damals keine Vorräte von Schutzmasken und Schutzkleidung. Im Sommer war dann kaum etwas von COVID in Intensivstationen zu spüren. Ab 1. Oktober mit schon 362 Intensivpatienten hat sich innrhalb von 4 Wochen deren Zahl auf 1.569 erhöht. Das ist eine Vervierfachung. Und danach bis 10.11. auf 3.059, das ist alleine eine Verdoppelung in nur 2 Wochen und schon höher als im April! Noch einmal – und dann wird es kritisch.

Und so sieht es nachstehend mit dem extremen Ergebnis bei den Todesfällen von COVID aus. Bei meinen früheren Corona-Artikeln musste ich selbst die Tagesstatistiken erstellen. Jetzt veröffentlicht auch das RKI eine Grafik mit der täglichen Anzahl. Die ersten Apriltage waren es noch täglich zwischen 250 und 300, im Sommer fiel diese Zahl auf nur ca. 5. Dann stieg die Kurve wieder steil an auf fast 150 (am 11.11. sogar 261 an einem Tag, wie im April). Zu hoffen ist, dass durch die neuen Maßnahmen ein Stillstand und dann die Absenkung erreicht werden kann. Kumulierte Zahlen von Todesfällen sind da nicht so aussagekräftig.

Tägliche COVID-Tote in Deutschland bis 11.10.20

2. Welle brechen, aber wie?

Der Sinn ist im Prinzip richtig: Jeder soll seine sozialen Kontakte auf 1/4 reduzieren. Im Unterschied zum Lockdown im März

  • Sollen die Einschränkungen nur für November gelten
  • Einzelhandel und Friseure bleiben offen
  • Schulen und Kitas bleiben auf
  • Hotels nur für geschäftliche Gäste und Dringendes

Wenn man in die Nachbarländer schaut, kämpfen diese derzeit schon oft mit voller Auslastung des Gesundheitssystems. Der Sommer – mit geringerer Ansteckungsgefahr im Freien war nur eine kurze Verschnaufpause. Die Maßnahmen sind durchgehend härter als bei uns. Für Vergleiche sollte man immer auf die Relation zur Bevölkerungszahl und pro Tag schauen. Kumulierte Zahlen sind da auch nicht hilfreich. Hier die aktuelle Statistik vom RKI, wo Deutschland bei den Ländern über 5 Mio. Einwohnern ziemlich hinten liegt im Durchschnitt der vergangenen 7 Tage. Deutschland bei 2, mit Spanien bei 9, Schweiz bei 8, Frankreich über 7, Italien 6, Großbritannien 5, USA bei 3 (also nicht mehr so schlimm wie es die kumulierten Zahlen zeigen). Der Schwerpunkt der Pandemie liegt damit derzeit in Europa und immer aktuell bezogen auf die jeweilige Bevölkerungszahl. Hier geht es zur Quelle dieser Daten mit noch vielen weiteren interessanten Informationen weltweit. Wie man auch sieht, hat Österreich aktuell täglich doppelte Tote im Vergleich zu Deutschland.

Aktuelle Todeszahlen in den größten Ländern pro Tag und 1 Mio. Bevölkerung – der richtige Vergleich

Corona-Leugner

Aber genauso wie ein abgewählter Präsident dies nicht wahrhaben will, leugnen Corona-Skeptiker die Toten durch Corona (Grippe, Vorerkrankung) oder sehen nur auf die Zahlen vor einigen Monaten in Deutschland (negieren unsere Nachbarländer) und leere Krankenhäuser in der Provinz. Oder oder sie missachten die großen Ansteckungsgefahren, bevor man selbst Symptome hat und das schnell resultierende exponentielle Wachstum. Bei 90 % der Videos oder Artikel, die sie mir senden, sehe ich als geübter Zahlenmensch sofort, was in deren „Beweisführung“ fehlt. 2 + 2 ist eben nicht 3, da benötige ich noch nicht mal weitere Quellen und Fakten. Aber als Psychologe weiß ich auch: der Mensch verlässt ungerne seine Komfortzone und verdrängt Probleme. Dazu haben viele noch ein tiefes Misstrauen gegen den Staat und glauben nicht veröffentlichte Zahlen.
Im Gefolge dessen seien natürlich alle ergriffenen Maßnahmen unverhältnismäßig, nicht genug legal beschlossen etc. Und natürlich kann man über jede Maßnahme selbst diskutieren – wenn man auch von den faktischen Gefahren ausgehen muss.

Dabei – und das möchte ich hier ganz deutlich zum Ausduck bringen: wenn die Infiziertenzahlen wieder so schnell steigen, wird die mangelnde Disziplin zum Abstand und Maskentragen auch durch die Corona-Leugner gefördert. Sie tragen damit Verantwortung an den steigenden Todesfällen! Wir haben ganz andere Probleme als AHA! Dafür könnte und sollte man demonstrieren, z.B. Klimaschutz und soziale Probleme, marode Schulen, Chancengleichheit etc. Die Liste kann beliebig lange verlängert werden!

Und wie geht es nun mit der ‚Wirtschaft weiter?

Sie ist unsere Existenzgrundlage. Sie muss alle Lasten tragen und später auch wieder „erwirtschaften“, d.h. Steuern für die derzeit aufgenommenen Schulden. Der Aufschwung vom 3. Quartal wird nun abrupt gebremst. Es besteht große Unsicherheit ob es bei 1 Monat bleibt und eine annähernd normals Weihnachts“geschäft“ möglich ist. Das schürt Ängste, der Verkauf von Toilettenpapier zieht wieder an. Die Bildzeitung wird bald wieder ihre emotionalen Szenarien und Großbuchstaben bringen.

Dabei brauchen wir dringen die Belebung der Wirtschaft wie im letzten Artikel beschrieben.

Was gibt es für Alternativmaßnahmen, die Welle zu brechen?

Meine eigene Kreativität gibt mir folgende Ideen ein:

Die Schnelltests könnten eine aktive Rolle finden. Sie sind noch nicht so bekannt, kosten nur 10-15 € und dauern nur 15 Minuten. Ihre Zuverlässigkeit ist geringer als beim PCR-Test. Dazu entsteht mehr Unsicherheit, wenn der Abstrich nicht mit medizinischer Erfahrung genommen würde, also zu oberflächlich und dadurch negatives Testergebnis statt positiver Meldung „Ansteckungsgefahr“. Aber schauen wir mal die möglichen Folgen an:

Für PCR-Test wird angegeben, dass Infektionen mit Ansteckunggefahr zur !00 % erkannt werden. Also richtig-positiv = 100 %. Bei Reihentest in der gesamten Bevölkerung würde man damit wahrscheinlich die ca. 0, 3 % alle diese aktuell wenigen erkennen: das sind bei 1.000 Personen nur 3. OK. Aber leider kann man keinen Test so trennscharf machen, dass man die echt Gesunden zu 100 % so diagnostiziert (wobei es sogar noch übergangsfälle gibt, Grauzone). Testet man jedoch fast immer nur Menschen in Infektionsketten, so ist a priori die Wahrscheinlichkeit, 1 % = 10 von 1000 als positiv zu bekommen.

Beim PCR-Test wird ein Zuverlässigkeit 99,8 % angegeben, was hervorragend klingt. Das sind also bei den 1.000 Personen 0,2 % also genau 2 Personen. Sie sind dann falsch-positiv innerhalb von 12 Positiven Ergebnissen. Fast 20 % quasi eine falsche Diagnose. Und man weiß im Moment des Test nicht, welche 2 von den 12 es sind. Das wird sich für diese beiden im Zahlenbeispiel aber innerhalb weniger Tage klären, weil 10 (eventuell nur leichte) Symptome bekommen, die beiden Falsch-Positiven aber nichts. Damit muss man leben. Es ist eine solche Diagnose ja in der Regel nicht so schlimm wie eine Krebsdiagnose und klärt sich schnell.

Etwas anders ist das Verhältnis bei den Schnelltests. Nehmen wir mal nur 100 Leute, die in eine wichtige Präsenzveranstaltung wollen, oder in eine Disko, ins Kino, beim Kosmetiker oder in ein Restaurant. Mit dem Schnelltest wird der eine oder gar keiner der Besucher richtig-Positiv bezeichnet. (weniger als 1 %). Dafür ist aber bei nur 95 % Zuverlässigkeit eben doch für 5 Personen die Diagnose positiv, also falsch-positiv. Denen wird der Zutritt nun fälschlich verwehrt. OK. Diese müssen nach Hause in Selbstisolation und können es einige Tage später wieder mit einem Test versuchen. Sonst passiert ja nichts. Es sind ja nur wenige Fälle (5 % von 1 %, die fälschlich als positiv herauskommen, obwohl sie negativ und damit ansteckend sind.

Eigentlich könnte das ein Mittel sein, flexibler zu werden für bestimmte Sozialkontakte.

Die WarnApp könnte besser genutzt werden. Sie müsste noch automatisiert bis zur Anmeldung für Test ausgebaut werden, also mit einem Kalender und Uhrzeiten für das nächste Labor oder Teststation. Derzeit wurde die App nur von 21 Mio. statt der möglichen 40 Mio. heruntergeladen. Was spricht dagegen, dass Restaurants und Kinos nur Gäste mit Warnapp akzeptieren? So würde sich die Warnapp schneller verbreiten als der Virus! Mehr Werbung für die WarnApp gehört noch dazu. Auch der Einzelhandel könnte das bei den Kunden fordern – und schwupps steigt das auf 30 Mio in wenigen Wochen. Hier wie dort ist der Gesetzgeber gefordert.

Die Politik benötigt kreative Vorschläge. Das bedeutet in meiner Sicht: nicht einfach nur mehr Branchen beschränken, sondern dort offenhalten, wo die Gesundheit gefördert wird, z.B. Fitness-Studios mit Disziplin und Abstand (in einem solchen trainiere ich hier in Brannenburg). Und da wo die Menschen sich in Fülle zu nahekommen z.B. Einkaufszentren die Anzahl mehr zu beschränken. Das könnte z.B. auch durch die Kontrolle der Handys auf WarnApp erfolgen und würde Corona-Leugner zurückdrängen, die ohnehin wohl kein gutes Beispiel für Corona-AHA-L darstellen. Mir graut vor dem Gedanken eines verschärften fortgesetzten Lockdowns im Dezember. Liebe Politiker, findet neue Weg mit Werbung, Appellen, Psychologie für Durchhalten bis der Impfstoff kommt!

Durchhalten mit Hoffnung

Bald wird es den Impfstoff geben. Im März war überhaupt nicht klar, wie schnell das gehen kann. Weltweite Forschung an mehr als 10  Stellen „rund um die Uhr“ hat dies ermöglicht! Am 9.11. kamen die ersten konkreten Meldungen über die Anmeldung eines deutschen Impfstoffs zur Zulassung. Mit Informationen zur Wirksamkeit. Mit geplanten Produktionszahlen, Start schon im Dezember. Die Entwicklung hat dann nur 11 Monate inkl. der 3 Teststufen gedauert. Geht es uns mit diesen Informationen nicht besser als vor einem halben Jahr? Zwei Ethikkommissionen haben schon Vorschläge für die Verteilung knapper Mengen im ersten Jahr gemacht.

Was kann ich persönlich tun?

Ds ist ganz einfach: Meine Kontakte der nächsten Zeit auf das Notwendigste beschränken. Bald wird das wieder einfacher und wie früher werden.

Wenn ich unterwegs bin: AHA-L betreiben. So schwierig ist das doch für die breite Bevölkerung nicht. Nur für die Menschen, die die Maske viele Stunden am Tag tragen müssen. Aber die erhalten den Impfstoff auch gleich zu Anfang.

Und in der Disziplin als Vorbild und Motivator für andere Menschen zeigen. Nicht von den Corona-Leugnern „anstecken“ lassen.

Ich persönlich stelle sogar auf FFP2-Maske um. Nachdem mich mein Sohn wegen des „bequemen“ Face-shields gerügt hat. Habe ich nicht auch die Aufgabe, für andere Vorbild zu sein? Und ich rede auch davon.

Making of „Rettung der Welt“

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Vor 7 Jahren habe ich mit dem großen Epos begonnen und mit dem baldigen Erscheinen von Band 1 wendet sich meine Denke nun mehr zur praktischen Umsetzung (Druck, Marketing und Wirkung der Idee in der Öffentlichkeit).
Damals war ich fasziniert von Andreas Eschbach spannendem Roman „Eine Billion Dollar“. Toll geschrieben, mit einer Handlung, die vor dem inneren Auge Leben und Tempo annahm. Eschbachs Ideen zur Weltrettung waren darin allerdings nicht schlüssig in meinem Verständnis der Welt als Unternehmer. So fing ich an, eine eigene Handlung zu entwickeln. Erst sammelte ich einige Monate Ideen und schrieb dann zum Jahreswechsel in einem Rutsch den Band 1 nieder. „Die Macht“ beschreibt wie der Held Roderich Cue zum reichsten Mann und sein Unternehmen zum Größten der Welt aufsteigt. Dann mit einem „kleinen“ Unterschied zur Entwicklung von Bill Gates und Microsoft: Roderich fragt seine Mitarbeiter, ob sie bei der Weltrettung sich beteiligen wollen. Mit Großgruppenaktionen auf immer höheren Level nimmt die Handlung ihren Lauf. So vieles ist zu tun, was nicht in Ordnung ist: die Armut eines großen Teils der Weltbevölkerung, Bildungsdefizite, Gesundheitsversorgung, Frieden und Sicherheit um nur die ersten Felder zu nennen. Dabei fehlt auch Ökologie und die Energieversorgung nicht. Und alles hängt systemisch zusammen, denn Terrorismus, Sicherheit und Freiheit haben viel mit Armut zu tun.

Roderich ist nicht alleine, sein Freund Siggi steuert die Finanzen des großen Erfinders. Bald gesellt sich Thora hinzu, die ihre Vorurteile über die Globalisierungskritiker ablegen muss. Waren früher die Weisen und Propheten einfache Leute gewesen, so ist es nun ein Unternehmer mit seinem Team, der den Planeten mit unkonventionellen Mitteln – aber alle technisch-wirtschaftlich machbar – in Ordnung bringt wie weiland Herkules den Augiasstall.
Stossweise habe ich die beiden weiteren Bände geschrieben und in diesen Jahren durch Internet und Lektüre von Büchern und Zeitungen sowie meine eigene Lebenserfahrung ständig neue Ideen und Möglichkeiten gesammelt.
Mein Freund Rüdiger hat im letzten Jahr die geschriebenen 1.400 Seiten lektoriert und in handliche, flüssige Teile von jeweils ca. 300 Seiten gebracht. Für den Leser wird es so spannender, leichter verständlich und auch „konsumierbar“. Dabei habe ich durchaus den Anspruch wie Onkel Toms Hütte und Oliver Twist die Welt mit Büchern zu verändern. Schon immer war nichts stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. In wenigen Tagen ist das Layout und der Satz für den Druck fertig und Sie können das Epos von der Weltrettung bestellen, in der Print- oder zeitgemäß in der Ebook-Version. Neuigkeiten dazu jeweils unter http://www.weltrettung-vision.de. Der Roman ist zugleich ein Sachbuch und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, wie die Welt in Ordnung zu bringen ist, ohne dass jemand dabei etwas verliert oder aufgeben muss – na ja, etwas Macht schon.
Das Foto mit dem Tiger ist in einem Seminar entstanden, wo ich am Schluss eine Metapher für die Umsetzung erzählt habe. Aber das ist noch eine andere Geschichte…

Knappheit überwinden ist originäre Aufgabe von Wirtschaft

Knappheit zu überwinden ist die originäre Aufgabe der Wirtschafts-Unternehmen und des Wirtschaftens überhaupt. So stand es zu meinen Studienzeiten in den Fachbüchern zu BWL und VWL. Etwas ganz anderes sind die Ziele – der Unternehmen selbst bzw. der im Unternehmen tätigen Menschen inkl. der Geschäftsführer /Inhaber. Dadurch ist der originäre Unternehmenszweck heute etwas aus den Augen verloren worden und sogar die Wikipedia erwähnt ihn nicht mehr. Während meines Arbeitslebens in verschiedenen Unternehmen als geschäftsführender Gesellschafter und als Berater und Unternehmensentwickler habe ich jedoch immer erlebt, dass sich alles um den Kunden dreht und drehen muss, weil von ihm die Einnahmen abhängen. Sodann ist ständig der Mitarbeiter als produktiver Faktor vor Augen.

Knappheit allgemein

Knappheit bedeutet im Sinne der Weltrettung Verbesserungen anzustreben in den Punkten:

  • Armut, also Knappheit an Lebensmitteln und materiellen Gütern bis zum Wohnen
  • Ressourcen bzw. Rohstoffe
  • Gesundheit- medizinische Versorgung
  • Bildung – also lernen
  • Arbeitsplätze, weil die Wirtschaft sich regional und käufermäßig in Branchen nicht synchron mit den Bedürfnissen entwickelt. Die Produktivität eine Rolle spielt, sowie soziale Umverteilung , Staatseingriffe etc.

Die übrigen Felder sind meist an das Thema Armut systemisch gekoppelt: mit steigendem materiellen Wohlstand verbessert sich die Situation in den Feldern Sicherheit&Frieden, Demokratie&Humanismus, Geschlechterthematik und Natur&Ökologie (leisten können, Prio nach oben setzen).

Zum Thema Ziele des Unternehmens und der Menschen darin verweise ich auf das Stichwort Zielintegration auf meiner Arbeits-Website.

Verringerung der Knappheit ist also der Zweck jedes Wirtschaftsunternehmens. In Zeiten des Shareholder-Values ein oft vergessener Zusammenhang. Dabei muss das Unternehmen in der Regel mehrere Stakeholder zufriedenstellen.

Ein Weltrettungsbuch das die Welt verändert

Haben Sie mal „Onkel Toms Hütte“ gelesen? Ein Roman, der vor 150 Jahren die Welt verändert hat. Ich habe ihn 100 Jahre später  aufmerksam und beeindruckt gelesen. Er hat die Diskussion um die Abschaffung der Sklaverei in den USA und weltweit so beflügelt, dass man ihm einen deutlichen Einfluss zubilligt.

Eine solche Aufnahme meines Weltrettungsepos in Romanform wünsche ich mir ebenfalls. Die Welt braucht dringend Lösungen für die sich verschärfenden Probleme. Ein Lösung, bei der alle gewinnen! Schließlich beschreibe ich ein klares Scenario für die Weltrettung aus 9 Problemfeldern.

Doch erst muss der Druck einer Grundauflage erfolgen, damit meine Gedanken und Ideen akzeptiert werden. Das sind die Grundgedanken dabei:

Grafik Weltrettung-400Allgemeine Missstände anzuprangern, dass Arbeit Sklaventum sei, eine Umverteilung von Reichtum (freiwillig?) oder der Wegfall der Militärausgaben reiche, um alles auf dem Planeten ins Lot zu bringen, nützt nichts. Auch ein globaler Marshall-Plan mit Care-Paketen kann das nicht bringen. Dabei  wird die Teilhabe aller Entwicklungsländer am möglichen materiellen Wohlstand die Weltwirtschaft beflügeln und die Unterschiede zwischen den Ländern zunehmend einebnen sowie den Frieden sichern. Aber dieses materielle Wohlstandsniveau muss durch die Produktivität dieser Länder erst geschaffen werden. Und dies ohne die begrenzten Ressourcen des Planeten auszubeuten. Ein solcher Plan müsste also mehr auf Hilfe zur Selbsthilfe setzen, ein Mix aus
(1) Fruchtbaren Direktinvestitionen (Nachfrage) mit (2) Bildung&Schulung&Training.

3. Technologisch wird die Furcht vor dem Klimawandel Entwicklungen beschleunigen, die dann ganz anders laufen werden, als die derzeitigen Katastrophenmeldungen der Medien suggerieren. Dies betrifft insbesondere die Kosten von erneuerbaren Energien betreffen.

4. Durch die Finanzkrise und der erkennbar gewordenen Gier von Bankern und anderen Verantwortlichen hat auch schon in der Wirtschaft ein Nachdenken über Grundwerte eingesetzt. Nachhaltigkeit ist zunehmend in den Köpfen. Nach der Abkehr von den Übertreibungen des Shareholdervalue wendet sich die Aufmerksamkeit vieler Unternehmenslenker dem Menschen und dem Kunden zu: Corporate Governance und soziale Verantwortung wird immer größer geschrieben. Die Firmen reflektieren ihre treibenden Werte und der zunehmende Kampf um Fachkräfte wird noch mehr dazu beitragen. Viele Superreiche sind schon in der Bewegung dabei: Bill Gates mit seiner Stiftung für Gesundheit auf dem Planeten, die Giving-Pledge-Aktion (Reiche spenden 50 % des Vermögens). Die Ashoka-Bewegung zeichnet Sozialunternehmer aus. Das ist ein schon begonnener  Trend zu mehr moralischer Intelligenz. Dieser ist derzeit nur sichtbar, wenn man auf das halbvolle Glas schaut, statt sich auf die Missstände und Probleme des Planeten allein zu konzentrieren.

Diese Trends werden von einigen Organisationen jährlich evaluiert.  Bekannt sind Bertelsmann mit www.bti-project.de. Und http://cpi.transparency.org/cpi2013/results/ zeigt auf, dass ein gebeuteltes Land wie Georgien im Korruptionsindex von den hinteren Rängen in wenigen Jahren auf Platz 55 – noch vor Italien – von 177 Ländern aufsteigen kann. Über 10 Jahre hinweg kann man gut Fortschritte in den Zahlen feststellen.

Es ist an der Zeit, diese Tendenzen in eine Erzählung, ein Drehbuch der Zukunft zu gießen. So entstand die Grundidee zur Weltrettung mit dem reichsten Menschen der Welt und seinem Team als Motor. Dieser wird natürlich zu kämpfen haben, denn es hat sich noch nie das Gute reibungslos durchgesetzt. Es gibt Widerstand und Kampf und Rückschläge. Eine spannende Geschichte, die uns alle angeht.

Um das Weltrettungs-Scenario zu veröffentlichen benötige ich 300 Supporter, die eine Vorbestellung machen. Klicken Sie dafür auf diese crowdfunding-Plattform.

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