Planet

Make America Great – kein Weltuntergang mit Donald T – Teil 3: Weltpolitik

Nach Teil 1 über Arbeitsplätze (seine Abschottungsidee) und Teil 2 über die Macht (seine Wahl) folgt nun der Teil über die Wirkung nach Außen und natürlich speziell Europa. T. will Amerika stark machen, ein hehres Ziel.

T’s Wirkung nach Außen auf die Welt

Klimawandel auf unserem gemeinsamen Planeten

T: „Den Klimawandel gibt es nicht, das sagen doch auch ein paar namhafte Wissenschaftler. Es gab schon immer ein auf und ab in den Temperaturen.“ Die übergroße Mehrheit der Wissenschaftler wird halt ignoriert. Es ist ja nicht das erste Mal, dass die Wissenschaft auf dem Holzweg war. Die Klerikalen und Evangelikalen in Amerika glauben auch nicht an Darwin sondern an „macht euch die Erde untertan“ – Make America Great. Gottes Segen haben wir doch.

Bedeutung von Deutschland

Nun, wir Deutschen können Trump von der DDR erzählen, die auch eine Mauer gebaut hat, um alle Bürger vor der Globalisierung und dem bösen Europa zu beschützen. Dort gab es auch keine Arbeitslosigkeit. Und alle waren zufrieden, sind es noch heute.

Dabei ging das mit der DDR eigentlich nicht so gut mit der Abschottung, weil die Mauer verhindern sollte, dass die Bürger in den Westen emigrierten. Für die USA ist das Prinzip jedoch umgekehrt: es soll niemand immigrieren. Das ist genial von Trump, warum soll das nicht funktionieren? Er sagt, was er denkt. Die DDR-Oberen haben das nicht gesagt und so die Mauern falsch rum gebaut.

Europa

T. in den Mund gelegt: „Die sind alt und schwach, was sollen wir uns um die kümmern? Wenn sie sich nicht selbst verteidigen können ist das ihr Problem.“ Schließlich sind ihre Militärausgaben mehr als das Doppelte von Russland. Wo ist da das Problem? Wenn sie unseren Schutz wollen, dann sollen Sie dafür zahlen. Sie geben pro Kopf der Bevölkerung nur die Hälfte für Verteidigung aus und sparen sich so Geld. Und ihre Autos brauchen wir auch nicht, wir können das selbst, haben schließlich das Fließband erfunden und Tessla bereitet die Elektrozukunft ganz vorne vor.

Ist das nicht alles einfach zu verstehen? So wird Trump und Amerika gewinnen!?

Russland

Schlüpfen wir mal wieder in T‘s Kopf und Persönlichkeit. Wie schön ein Pragmatiker am Ruder: Natürlich ist es immer besser sich mit Wettbewerbern zu vertragen, statt sie „ruinös“ zu bekämpfen. Absprachen sind sinnvoll. So denkt auch der Unternehmer. Business und deals zu machen ist allemal besser als Krieg.

So what? Lassen wir doch das Gefasel von Menschenrechten und Demokratie. Ich mache Deals für great America.

Kommentar von Weltrettung

Soweit die Parodie. Und jetzt ernsthaft.

Klimawandel

Das Thema wird sich m.E. in einigen Jahren durch gesunkene Preise der SolarEnergie von selbst erledigen. Verbrennung aller fossilen Stoffe wie Holz und Öl werden dann von selbst vom Markt verschwinden. Darüber brauchen wir uns also bei T. keine Sorgen zu machen. Die Politik hat da ohnehin wenig auf die Reihe bekommen. So oder so, das Thema verschwindet wahrscheinlich schon während seiner vermutlich maximalen Amtszeit von der Agenda.

Schutzmauern

Es heißt, dass die Migration von Mexiko nach den Staaten in letzter Zeit schon ziemlich zum Erliegen gekommen ist – u.a. weil verlagerte Arbeitsplätze dort ja die Attraktivität erhöhen.. Inzwischen gibt es auch wieder Rückwanderer in die Heimat. Durch steigende wirtschaftliche Perspektiven in Mexiko selbst. Das ist eine auomatische Wirkung von Investitionen der Konzerne in armen Ländern: damit steigt der Wohlstand und der Dtuck auf Migration sinkt!

  • Wer ohne wirkliche Not anfängt, Mauern zu bauen – was wird das Ergebnis sein?

Und Zölle erheben. Soll er mal. Das kann Europa auch. Und die Chinesen ebenfalls. Allerdings importiert Amerika mehr als es exportiert. Das darf man nicht vergessen. Bei dem Wettlauf der Zölle wird jeder verlieren, Europa und China jedoch mehr. Wobei immer die Frage ist, wer welche Produkte dringender benötigt.

Europa und die Sicherheit

Aus Sicht von Europa kann eigentlich nichts Besseres passieren. Wir müssen zur eigenen Sicherheit zusammenhalten, wenn wir uns von Russland nach den Erfahrungen von Tschetschenien, Georgien, Krim und Ukraine bedroht fühlen. Und wenn die Polen sich besonders bedroht fühlen, dann sollen diese bitte auch mehr die demokratischen Regeln innerhalb der EU respektieren und keinen Sonderweg gehen. Wir sind 500 Mio. Einwohner gegenüber den 110 Mio. von Russland. Und wir haben zusammen einen höheren Militäretat. Das müssen wir alleine schaffen statt uns zu streiten…. Wenn die Engländer bald raus sind, wird uns das wohl leichter gelingen eine wirklich gemeinsame europäsiche Verteidigung aufzubauen…..

Die Politik von T. wird uns Europäer also zwingen, uns auf unsere eigenen Stärken zu besinnen.

Europa besinnt sich auf seine Stärken

Europa besinnt sich auf seine Stärken

Die sind doch recht ausgeprägt. Wir haben auf dem Kontinent ein gutes soziales Netz, was wir der USA voraushaben. Da können wir durchaus noch besser werden und Ungereimtheiten abbauen. Dann können auch die schlimmsten Populisten nichts machen. Für eine öko-soziale Marktwirtschaft sind wir eh schon auf einem guten Weg.

Europa: danke Donald T.

Russland

Zwei Alfa-Typen zusammen, das wird ohnehin nicht lange gutgehen. Der eine denkt an Business, der andere an die Sowjetunion.

Auch die Putin-Versteher in Europa – die mit P. noch nicht persönlich zusammengetroffen sind – werden das bald verstehen. Und verstehen, warum sich Angela Merkel nach einigen Besuchen in Sachen Minsk/Ukraine von ihm abgewendet hat.

Wenn in seinem Buch „Art oft he Deal“ tatsächlich steht, dass er in Las Vegas, um die Banken zu beeindrucken, mehrere Baggerfirmen auf Nachbargrundstücken hat Löcher buddeln lassen, dann ist doch klar, wie Donald T. denkt und verhandelt: eben nur an die Wirtschaft und Geld. Aber das reicht nicht.

Zusammengefasst: Soll T nur machen, wir besinnen uns auf die eigenen Stärken. Die Börsen sind gestiegen – im kurzfristigen Denken waren die schon immer gut.

Die Nordhalbkugel aus Sicht von T

Die Nordhalbkugel aus Sicht von Donald T

Weitere geplante Artikel zu Donald T

Er hat doch noch mehr Felder, wo er eine Kurskorrektur machen will für Make America Great.

–       T. und moralische Werte – wichtiger denn je

Es gibt dann noch einen Abschlussartikel Mitte Februar.

Bereits erschienen: Teil 1 Arbeitsplätze (mit dem Mauerbild)

Teil 2 Die Macht (mit dem Gefühlsausbruch)

Workshop Weltrettung-Globalkonzept – wirtschaftlich und psychologisch

20141110_123701Am 2.11.14 stellte ich in Berlin auf der Konferenz der Visionäre mein „Globalkonzept Weltrettung – wirtschaftlich und psychologisch“ vor. Der Workshop nahm einen unerwartet intensiven Verlauf. Statt der angesetzten Stunde waren wir nach 2 Stunden immer noch mitten in der Diskussion. Ich selbst musste mich dann leider schon auf den Rückweg nach Bayern begeben, aber viele blieben und redeten weiter.

Hier einiges über den Inhalt des Workshops:

Zunächst machten wir gemeinsam ein Brainstorming der Weltprobleme und ich ordnete die Vorschläge in meine Matrix ein. Dabei musste ich immer wieder darauf hinweisen, dass wir den ganzen Planeten betrachten wollen, nicht nur unsere (kleineren) Probleme in Deutschland oder den reichen Industrieländern. Wir machen nur ca. 10 % der Weltbevölkerung aus. „Eine Insel der materiell Seligen.“S24_9FelderMatrix

Die obere Reihe meiner Matrix wurde ganz gut erkannt, bei den unteren musste ich nachhelfen.

Mich verwunderte nicht, dass die Teilnehmer oftmals in „vermutete Ursachen“ verfielen wie z.B. Verteilungsprobleme, Weltbild der Eliten, Korrumpierbarkeit, Monopole. Schließlich ist logisches Unterscheiden in Ursachen und Wirkung (= Ergebnis) im assoziativen Denken unseres Gehirns nicht üblich. Ich hatte für jeden Teilnehmer ausführliche erklärende Texte über die 9-Felder in den verteilten Unterlagen mitgebracht und so formte sich schließlich für uns alle ein einheitliches gemeinsames Bild.

Auf einem Flipchart hatte ich die Äußerungen zu vermuteten Ursachen gleich mitgeschrieben und wir ordneten diese nun zwei Kategorien zu:

Mensch: Korrumpierbarkeit, Gier, Egoismus, Inkonsequenz, mangelnde Empathie/Toleranz u.a.m.

System: Verteilungsprobleme, Fragilität, Schuldenprobleme, Chaos u.a.mehr

Schnell ergab sich eine große Einigkeit darüber, dass der Mensch mit seinen „Schwachstellen“ die Hauptursache darstellt!

Wir betrachteten dann auch gemeinsam die systemischen Abhängigkeiten der 9 Felder. Armut und Bildung ist am stärksten miteinander verbunden. Des weiteren Arbeitsplätze und Armut. Auch mit weiteren Feldern steht die Armut in umgekehrter Beziehung. Sie ist also systemisch zentral anzuordnen.

Um nun eine weitere Basis für die Vorgehensweise in meinem Globalkonzept zur „Rettung des Planeten“ zu schaffen, verglich ich die Weltsituation Europa, Afrika, Asien im Jahr 1800 und heute, nur 200 Jahre später auf dem Chart oben links.

Bei allen Ungleichheiten innerhalb der Länder (Einkommen und Vermögen) kann ich jedoch eine Tendenz zur weltweiten Konvergenz (Angleichung) erkennen. In den letzten Jahren sind über 500 Mio. Menschen aus der Armut befreit worden. Wie ist das geschehen? Weniger durch Entwicklungshilfe, eher durch die Direktinvestitionen von privaten Firmen. Diese haben Firmen und damit Arbeitsplätze in den „Billiglohnländern“ (also armen Ländern) aufgebaut. Wer dort arbeitet verdient meist 10 x mehr als wäre er in den Dörfern und auf den Feldern geblieben! So gleichen sich auch zunehmend die weltweiten Lohnunterschiede an. Was in den heutigen Industrieländern über 100 Jahre gedauert hat, passiert nun in 20-30 Jahren. Davon muss man natürlich die Einkommensunterschiede innerhalb der Länder unterscheiden, die es seit tausenden von Jahren gibt.

Was waren in den Industrieländern die Grundlagen für diesen Boom zum 100-fachen materiellen Wohlstand? Ich sehe 3 grundsätzliche Ursachen:

  1. Technologie (in 6 Wellenüber die Dampfmaschine, die Elektrizität, Auto und Computer/Internet)
  2. Schulbildung und Berufsausbildung, steigende Akademikerquote
  3. Denkweise des Individualismus und Egoismus (im Westen: jeder kann den Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen, wenn er sich anstrengt) statt Gemeinschaft und Gemeinwohl (im Osten, auch mehr spirituell)

Und besonders der dritte Punkt macht uns heute zu schaffen! Individuelle Verbindlichkeit und Mitverantwortung sinkt, Konsumdenken steigt. Gerade den Teilnehmern auf der Konferenz der Visionäre ist das besonders bewusst und wir zeigten hier in vielen Modellprojekten, wie das anders geht. Und das beginnt im Denken und mit Bewusstseinsarbeit.

20141102_184403In meinem globalen Weltrettungskonzept arbeiten die Helden auf verstärkte Investitionen für Arbeitsplätze hin. Diese Projekte gehen einher mit verstärkten Bildungsaktivitäten (50 % arbeiten, 50 % lernen). Darin sind über eine Milliarde Menschen einbezogen, zumeist aus dem unteren Teil der weltweiten Einkommenspyramide über Monate und Jahre. Und natürlich auch viele Tausende von Unternehmern und Führungskräften.

Diese Lern- bzw. Bildungsaktivitäten mit 50 % Zeitanteil, gehen weit über Lesen, Schreiben Rechnen hinaus. Sie umfassen Technik einerseits und Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft mit Hygiene und Medizin andererseits. Hinzu kommt das weite Feld von Verhalten und Kommunikation bis zur Bewusstseinsentwicklung, Werten und moralische Kompetenz. Gerade Letzteres wird natürlich nicht gelehrt (Westen stülpt Süden und Osten seine Werte über? Das würde gar nicht funktionieren.) Ich stelle mir das ähnlich vor, wie ich als Unternehmensentwickler in Firmen Wertearbeit vorantreibe: die Beteiligten entwickeln die Werte ganz von selbst und setzen Auswahl und Prioritäten selbst. Sie beschreiben wie sich die Werte im Alltag umsetzen und was jeder dafür tun kann. Da fließen viele kulturelle Denkweisen mit ein.WR-Senario mB

Und da kommt bei wertschätzender Diskussion und Dialog untereinander immer sehr Vernünftiges und Motivierendes heraus! Werte geben Energie und Richtung. Und genau bei diesen Werten müssen wir in den Industrieländern wieder das Gewicht zugunsten Familie, Gemeinschaft, Gemeinsinn und Gemeinwohl-Ökonomie verlagern. Wenn in Deutschland 30 % der Bevölkerung ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen habe, sind wir auch gar nicht so schlecht darin.

Diese Grafik rechts fasst mein Weltrettungskonzept etwas zusammen.

Hier noch ein Foto von der nicht enden wollenden Diskussion am Schluss. Ein Teilnehmer wollte uns mit einem Chart erhellen, malte dann aber 3.  Wie es 20141102_190814dort weiterging, weiß ich nicht, habe auch nicht alles davon verstanden. Ich musste mich leider auf den Rückweg 700 km nach München machen und es war schon nach 19.00 Uhr.

Ein kontroverser Punkt in der Diskussion am Schluss war die Bemerkung von Einstein, dass Probleme sich nicht auf der Ebene lösen lassen, auf der sie entstanden sind. Gerade deshalb gehört zu meinem Globalkonzept intensives Training in moralischer Kompetenz dazu. Direktinvestitionen und Arbeitsplätze alleine würden nur Äußerlichkeiten ändern, nicht aber den Menschen, der hinter den Möglichkeiten der Technik in seiner Bewusstseinsveränderung etwas zurückgeblieben ist.

Das ist auch mit der Grund, dass ich kein Sachbuch, sondern einen spannenden Roman geschrieben habe. Wie bei „Onkel Toms Hütte“ (Sklavenbefreiung) und „Oliver Twist“ (Armut), will ich damit den Leser sich mit der Weltveränderung identifizieren lassen und  die Seele ansprechen.

Posting2 Arundhati 23.2.14

 

Weltrettung-Globalkonzept auf der Konferenz der Visionäre in Berlin

cropped-wallpaper-1195058Ein emotional starkes Erlebnis war diese Konferenz der Visionäre in Berlin.  Am Freitag bin ich 700 km dorthin gefahren und war rechtzeitig zum abendlichen Opening dort. Am Sonntag bestritt ich um 17.00 Uhr einen der letzten Workshops. Die Nachfrage zu meinem Thema „Globalkonzept Weltrettung – wirtschaftlich und psychologisch“ war groß. Und meine Teilnehmer wollten gar nicht mit der angezettelten Diskussion aufhören, als ich mich um 19.00 Uhr auf den Rückweg nach Bayern begeben musste!

Jetzt muss ich die vielen Impulse dort erst mal richtig verarbeiten. So viele Weltretter und Weltverbesserer habe ich persönlich kennengelernt. So viele Informationen über laufende Aktionen bekommen, wo sich jemand einbringt zum Nutzen der Gemeinschaft. Diese Konferenz ist ehrenamtlich von einem kleinen Team über 2 Jahre hinweg vorbereitet worden. Ich habe aus 20141101_182502der Nähe erlebt, wie sich das Team bis zur Erschöpfung eingesetzt hat, um Nutzen zu bieten und Anregungen zu geben – zum Wohle des Ganzen.

Mich persönlich haben hauptsächlich Themen und Aktionen auf planetarer Basis interessiert. Geheult habe ich vor Freude bei den Auftritten von Eric, der über seine Aktivitäten auf der Plattform für Lehrer und Schüler berichtete. Unfassbar, was Teenies schon mit weltweiten Aktionen erreicht haben. Der eine oder andere Auftritt bis zur UNO war mir schon bekannt, auch der kürzliche Friedensnobelpreis für ein Mädchen aus Pakistan. Dabei gibt es soviele jugendliche Changemakers, Leader, Helden: Craig, Lulu, Julia, Emma, Barbar, Robyn, Cassandra – um nur einige zu nennen.

20141101_094134Ja, die Weltretter sind schon unter uns!

20141101_173654Was für eine Erweiterung meines Weltrettung-Epos! Die Kraft der Jugend einbeziehen, die Missstände auf dem Planeten angehen, obwohl die Erwachsenen sagen: Da kann man nichts machen. Die Hundertausende von Mitstreitern mobilisieren, Gesetze initiieren, Bildung, sauberes Wasser und Freiheit bewirken, Millionen Dollar Spenden auftreiben. Durch ihre Authentizität und ohne Menschen pauschal zu verunglimpfen, die sie für die Aktion gewinnen wollen: Politiker, Vermögende, Konzernlenker. Das alles bislang unterhalb meines persönlichen Radars. Nun nicht mehr. Da fällt mir noch vieles ein, was in meine Trilogie gehört!

Beeindruckt hat mich auch das persönliche Erleben von Tainia Gärtner mit Ihrer Lampedusa-Aktion in Berlin . Ihr persönlicher kräfteverzehrender Einsatz. Zum Abschluss auch die Gruppe von Sybille Schulz, die sich gegen sexuelle Gewalt zur Wehr setzen. Genderthematik -eines der 9 Problemfelder des Planeten in meiner Weltrettungsmatrix.20141101_114753

Ich bin schwer beeindruckt. Danke Caro mit Hannah, Danke Ludger, Danke Anja, Danke Thomas und auch Danke Sonja!

20141102_120209Und Dank an das Bio-Hotel Essentis, wo ich „vegetarisch und vegan at its best“ kennenlernte. Und auch mal entspannt an der Spree in schönster Sonne mit alten und neuen Freunden über die Welt plauschte . Ein echtes Kleinod am Wasser wurde für diese Konferenz ausgewählt. Senior Heinrich und Sohn Tobias Grimm nahmen beide die meiste Zeit an der Konferenz teil, sogar an meinem Workshop über die Problemfelder des Planeten, die vermuteten Ursachen (der Mensch mehr als das System) und Weg daraus. Ich las dabei nur den Prolog aus meinem Buch vor.20141101_155354

Alles einfach fantastisch, voll krass, genial und cool. Ich kann nicht alle Themen aus dem vielfältigen Programm beschreiben, habe oben nur die Highlights in meinem Erleben geschildert. Für jeden andern Besucher werden das andere Eindrücke gewesen sein. Aber eine Fortsetzung wird es noch geben! Wir rocken weiter!

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Stiftungen und die Weltrettung

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Es gibt viele Vereine, die zur Weltrettung beitragen und sich um Armut, Kinder, Bildung oder auch Frauen kümmern. Das benötigt zum Start der Aktivitäten kein Kapital. Anders ist es mit Stiftungen von „reichen“ Menschen, die sich solche Ziele setzen. In Deutschland gibt es allein 10 mit über 1 Milliarde Euro ausgestatteter Stiftungen, die ihre Zwecke mit dem Kapitalertrag fördern: Stiftungen greifen gezielt ein, so sich große Bürokratien als unfähig erweisen. Und oft stecken dahinter stark unternehmerische Gedanken, die langfristig „gestalten“ und so dem Gemeinwohl dienen wollen. Gab es in Deutschland noch 1990 nur ca. 6.000 solche Stiftungen, sind es heute fast 20.000. Eine Entwicklung, auf die wir stolz sein können! Jede zweite davon ist jünger als 10 Jahre. Die größten Stiftungen sind: Robert Bosch, Dietmar Hopp, Else Kröner-Fresenius, Klaus Tschirra. Hier bietet eine Themenliste.
Nach deutschem Recht kann eine Stiftung nur den jährlichen Ertrag ausgeben, nicht das Stiftungsvermögen. Man kann jedoch das Ausgabenbudget durch Zustiften und/oder durch Spenden aufbessern.
Auf finanziell noch höherem Level agieren Amerikas Superreiche. Die FAZ berichtet: „Amerikas Superreiche begründen eine neue Spendenindustrie. Die Gates-Stiftung verteilt längst mehr Geld als das Rote Kreuz oder die Weltgesundheitsorganisation. Dabei gehen die Stifter meist anders vor als die Hilfsorganisationen.“
Mit der Giving-Pledge-Aktion ist Amerika da weiterhin führend. Aber in Amerika haben philantrophische Aktivitäten nun mal mehr Breitenwirkung. In Deutschland und Europa ruft man mehr nach dem Staat, wenn es um Armut und soziale Aktivitäten geht. Das liegt den Amerikanern fern. Können wir davon lernen? Vater Warren Buffet hat sich da angeschlossen. Der Sohn Peter Buffet setzt die eine und einzige Milliarde, die ihm vermacht wurde, gleich ganz sozialkritisch ein. Er hat die Stiftung Novo gegründet, die das Ziel hat: „einen globalen Wandel der Gesellschaft von einer Kultur der Unterdrückung in eine Kultur der Gleichheit und Zusammenarbeit herbeizuführen.“ Dies berichtet die ZEIT in der aktuellen Ausgabe.
Da kann man sich fragen, ob doch alles Fassade ist? Das habe ich mich schon zu Schulzeiten im Religionsunterricht: Ist beten, um in den Himmel zu kommen, doch nicht rein egoistisch?
Sodann ist da die weltweite Ashoka-Organisation von Bill Drayton. Hier werden gezielt Sozialunternehmer gesucht und gefördert, die direkt in ihrem Geschäftsmodell den gesellschaftlichen Nutzen fördern. (Frauen und Männer, die sich mit innovativen Lösungsansätzen und ihrem unternehmerischem Geist für Problemlösung in unserer Gesellschaft mitverantwortlich machen. Sie erkennen gesellschaftliche Probleme, stellen den Status Quo in Frage und finden durch das kluge Um- und Zusammendenken von Ressourcen wirksame Lösungswege, die vorher noch nicht begangen wurden.)
Natürlich stellt auch in meinem Ansatz zur Weltrettung der Stiftungsgedanke einen wichtigen Pfeiler dar. Eine Stiftung bedeutet nämlich, dass sich der (vermögende) Stifter von seinem Vermögen trennt und es damit unter staatliche Aufsicht zur Umsetzung des Stiftungszwecks stellt.
Und ohne zuviel zu verraten, ich lasse meinen Held auch an dieser Entscheidung knabbern. Aber die Heldin setzt ihm die Pistole auf die Brust: Partnerschaft nur, wenn er sich finanziell „entäußert“. Und wie wird er sich dann entscheiden?
Neben den ganzen (9) Problemfeldern auf dem Planeten – es sind auch positive Entwicklungen und Absichten erkennbar. Mir ist da nicht bange.
Nachtrag 14.10.14
Auf der Buchmesse kam ich auch mit dem Verlag der Körber-Stiftung in Kontakt, die eine Reihe sehr interessanter Bücher Richtung Weltrettung herausgibt. Jetzt habe ich mich mehr informiert. Die gemeinnützige Körber-Stiftung (http://www.koerber-stiftung.de )wurde 1959 vom Unternehmer Kurt Körber gegründet. Sie engagiert sich mit operativen Projekten, in Netzwerken und mit Kooperationspartnern in aktuellen gesellschaftlichen Fragen: Dialog mit Asien, Mathematik-, Informatik-, Naturwissenschaften- und Technik Förderung, Potenziale des Alters. Basis bildet eine halbe Milliarde Stiftungsvermögen. Dort hätte ich wohl auch mein eigenes Weltrettungsbuch statt bei epubli verlegen können!
Die Weltretter sind doch schon unter uns!

Ein Weltrettungsbuch das die Welt verändert

Haben Sie mal „Onkel Toms Hütte“ gelesen? Ein Roman, der vor 150 Jahren die Welt verändert hat. Ich habe ihn 100 Jahre später  aufmerksam und beeindruckt gelesen. Er hat die Diskussion um die Abschaffung der Sklaverei in den USA und weltweit so beflügelt, dass man ihm einen deutlichen Einfluss zubilligt.

Eine solche Aufnahme meines Weltrettungsepos in Romanform wünsche ich mir ebenfalls. Die Welt braucht dringend Lösungen für die sich verschärfenden Probleme. Ein Lösung, bei der alle gewinnen! Schließlich beschreibe ich ein klares Scenario für die Weltrettung aus 9 Problemfeldern.

Doch erst muss der Druck einer Grundauflage erfolgen, damit meine Gedanken und Ideen akzeptiert werden. Das sind die Grundgedanken dabei:

Grafik Weltrettung-400Allgemeine Missstände anzuprangern, dass Arbeit Sklaventum sei, eine Umverteilung von Reichtum (freiwillig?) oder der Wegfall der Militärausgaben reiche, um alles auf dem Planeten ins Lot zu bringen, nützt nichts. Auch ein globaler Marshall-Plan mit Care-Paketen kann das nicht bringen. Dabei  wird die Teilhabe aller Entwicklungsländer am möglichen materiellen Wohlstand die Weltwirtschaft beflügeln und die Unterschiede zwischen den Ländern zunehmend einebnen sowie den Frieden sichern. Aber dieses materielle Wohlstandsniveau muss durch die Produktivität dieser Länder erst geschaffen werden. Und dies ohne die begrenzten Ressourcen des Planeten auszubeuten. Ein solcher Plan müsste also mehr auf Hilfe zur Selbsthilfe setzen, ein Mix aus
(1) Fruchtbaren Direktinvestitionen (Nachfrage) mit (2) Bildung&Schulung&Training.

3. Technologisch wird die Furcht vor dem Klimawandel Entwicklungen beschleunigen, die dann ganz anders laufen werden, als die derzeitigen Katastrophenmeldungen der Medien suggerieren. Dies betrifft insbesondere die Kosten von erneuerbaren Energien betreffen.

4. Durch die Finanzkrise und der erkennbar gewordenen Gier von Bankern und anderen Verantwortlichen hat auch schon in der Wirtschaft ein Nachdenken über Grundwerte eingesetzt. Nachhaltigkeit ist zunehmend in den Köpfen. Nach der Abkehr von den Übertreibungen des Shareholdervalue wendet sich die Aufmerksamkeit vieler Unternehmenslenker dem Menschen und dem Kunden zu: Corporate Governance und soziale Verantwortung wird immer größer geschrieben. Die Firmen reflektieren ihre treibenden Werte und der zunehmende Kampf um Fachkräfte wird noch mehr dazu beitragen. Viele Superreiche sind schon in der Bewegung dabei: Bill Gates mit seiner Stiftung für Gesundheit auf dem Planeten, die Giving-Pledge-Aktion (Reiche spenden 50 % des Vermögens). Die Ashoka-Bewegung zeichnet Sozialunternehmer aus. Das ist ein schon begonnener  Trend zu mehr moralischer Intelligenz. Dieser ist derzeit nur sichtbar, wenn man auf das halbvolle Glas schaut, statt sich auf die Missstände und Probleme des Planeten allein zu konzentrieren.

Diese Trends werden von einigen Organisationen jährlich evaluiert.  Bekannt sind Bertelsmann mit www.bti-project.de. Und http://cpi.transparency.org/cpi2013/results/ zeigt auf, dass ein gebeuteltes Land wie Georgien im Korruptionsindex von den hinteren Rängen in wenigen Jahren auf Platz 55 – noch vor Italien – von 177 Ländern aufsteigen kann. Über 10 Jahre hinweg kann man gut Fortschritte in den Zahlen feststellen.

Es ist an der Zeit, diese Tendenzen in eine Erzählung, ein Drehbuch der Zukunft zu gießen. So entstand die Grundidee zur Weltrettung mit dem reichsten Menschen der Welt und seinem Team als Motor. Dieser wird natürlich zu kämpfen haben, denn es hat sich noch nie das Gute reibungslos durchgesetzt. Es gibt Widerstand und Kampf und Rückschläge. Eine spannende Geschichte, die uns alle angeht.

Um das Weltrettungs-Scenario zu veröffentlichen benötige ich 300 Supporter, die eine Vorbestellung machen. Klicken Sie dafür auf diese crowdfunding-Plattform.

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Aufbruchstimmung für die Weltrettung

„Die Weltrettung – Roman eines Zukunfts-Scenarios“ ist der Titel einer monumentalen Trilogie, die ich in den vergangenen 7 Jahren verfasst habe. In Form von Crowd-Funding wird sie nun das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Sie können sich schon ein Bild machen, welche Gedanken dahinter stecken. Allgemeine Missstände anzuprangern, dass Arbeit Sklaventum sei, eine Umverteilung von Reichtum (freiwillig?) oder der Wegfall der Militärausgaben reiche, um alles auf dem Planeten ins Lot zu bringen, nützt nicht viel. Es ist auch kein Zauberstab in Sicht, der auf einen Schlag alles und die Menschen dazu – zum Guten – verändert.

Im Band 1 „Die Macht“ wird ein gangbarer Weg gewiesen, wie die anstehenden 9 Herkulesaufgaben in den Welt-Problemfeldern zu bewältigen sind. Und nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Die Ansätze für den aufgezeigten Weg sind klar beschrieben. Schließlich gilt es, die Menschen mitzunehmen, sie überall auf dem Planeten in eine Aufbruchstimmung zu versetzen, wo jeder nur gewinnen kann. Aber natürlich gibt es auch Gegenkräfte, die um ihre Macht fürchten. Das Team des Helden muss sich dagegen schützen. Spannend wird es auf jeden Fall – bis zum überraschenden Schluss.

Klicken Sie auf die Plattform – und unterstützen Sie dort das Projekt durch eine Buch-Vorbestellung, egal ob Print oder Ebook. Die Veröffentlichung macht die Grundideen stärker und wirksamer. Nur eine Liste mit 10 Thesen oder Arbeitspunkten zu veröffentlichen bringt zu wenig – die ganze spannende Geschichte muss erzählt werden. Klicken Sie >>hier

Cover 2 Weltrettung

Eine Idee, deren Zeit gekommen ist

Heute durchdringt die Wirtschaft die gesamte Gesellschaft, Kultur und Politik sowie auch die Medien. Weltweite Probleme sind erkennbar, deren Lösung jedoch ebenfalls wirtschaftliches Denken und Überwindung von Knappheit erfordert. Dafür wird ein Scenario der Zukunft entworfen, wie eine Unternehmer-Persönlichkeit mit positiven Werten den „Rettungs“prozess für den ganzen Planeten in Gang setzt

In diesem neuen BLOG werden Sie ständig über die Entwicklung des Projekts „Weltrettung-Trilogie“ informiert. Große Herkulesaufgaben warten auf unseren Helden in 9 Problemfeldern.

Und dahinter steht der Mensch mit seinen Wünschen, aber auch Problemen und Irrationalitäten. Und der Mensch mit seinen „Werten“ – diese können Gier und Hedonismus sein, oder auch Mitgefühl; Kooperation und Innovation bis zum „Nutzen bieten“. Der Komplex heißt auch „moralische Intelligenz“. Viel wird schon von Umdenken und neuen Werten gesprochen. Wie würde das in einem Zukunfts-Scenario ganz praktisch aussehen? Ein Zauberstab für Veränderungen in der Welt gibt es nicht. Diese müssen erarbeitet werden.

Idee, deren Zeit gekommen

Idee, deren Zeit gekommen