Weltrettung: Griechenlandtragödie 4. Akt – Existenzgründer-Offensive

 Überblick Offensive 200.000 Existenzgründer

Auch diese nächste Etappe im Prozess der sozialen und ökonomischen Innovation für Griechenland verstärkt die Aufbruchstimmung – durch eine konkrete Existenzgründer-Offensive. Griechenland steckt in Problemen – und in Problemen stecken Chancen für Menschen mit Mut und Initiative. Diese gilt es auf breiter Basis zu nähren und für eine Anschubfinanzierung durch eine Art Mikro-Kredite zu sorgen. Die wenigsten werden eine Fabrik bauen wollen, die viel Kapital erfordert. Eine Woche arbeiten mit Gründern bis zur Finanzierung – und das auf bewährte Weise mit Großgruppentechniken für mehr als 200.000 Menschen in einem einzigen Jahr! Diese Start-Ups werden dann beschäftigen

  • Familienmitglieder (insb. für Gastronomie)
  • Viele junge Menschen (bei der hohen Jugendarbeitslosigkeit)

Und wenn dann 500.000 Menschen in einem Jahr beschäftigt sind bei 11 Mio. Einwohnern ist das sichtbar und bewirkt landesweite Aufbruchstimmung. Es kann die Aktion jedoch “schnell” noch größeren Umfang annehmen.

Wir stellen uns vor, dass von den 500.000 Menschen, die die Phase 2 mit einem ersten Konzept durchlaufen haben (ein Teil davon leitete vorher schon ein Unternehmen und kann dieses mit dem Gelernten dynamisieren), die knappe Hälfte sich an ein konkretes Projekt wagen. 50 Standorte mit jeweils im Schnitt 3 Moderatoren und Trainer sind erforderlich. Bei im Schnitt 60 Teilnehmern pro Standort und Woche erfordert dies für eine Jahreskapazität von 200.000 Gründern 2.500 solche Workshops, verteilt auf 50 Wochen.

Ablauf für 5 Tage

Hier der Link zum generellen Ablauf von Großgruppen. So sieht das in diesem Fall voraussichtlich aus:

Die meisten Teilnehmer habe nach der Phase 2 in 1-4 Wochen schon den Markt für eine Existenzgründung mehr eruiert und ihr Konzept verfeinert.
Die jeweils 3 Moderatoren werden mehrere Tage von 5-10 Fachreferenten (ehrenamtlich) am Standort unterstützt. Diese bieten Kurzworkshops in Kleingruppen an wie z.B. Fehler vermeiden, Bankgespräch, Kunden finden, Selbstmotivation, Aufbau Businessplan mit Zahlen und Erläuterung, Website, Social media, Steuern. Sie sind auch in der Lage, Themenwünsche aus den Reihen der Teilnehmer aufzugreifen und kurzfristig im Rahmen eine Spontanworkshops zu vermitteln. Darüber hinaus können auch Teilnehmer ihr Know-how anbieten, z.B. naheliegend bei einem IT-Experten für Nutzung PC, oder wieder einem anderen über Social Media.
Die Teilnehmer wählen in jeweils 3 Runden an den beiden ersten Tagen aus jeweils 4 Themen aus und teilen sich dann für die gewählten 4 Themen in den vier Ecken des Raumes auf, wo der Fachreferent auf Tuchfühlung vor ihnen steht. Nach dem Workshop treffen sich die Teilnehmer in ihrer festen Kleingruppe von maximal 12 Personen und tauschen sich über das Gelernte aus. Das ist ein wesentlicher Lernfaktor.
Dann ist wieder Abstimmung über die Themen der nächsten Runde, wobei durchaus ein Thema an diesem Tag mehrmals gewählt werden kann.
Der 3. Tag ist für Einzelarbeit am Gründungskonzept, Selbstmotivation und auch Teamentwicklung in einer kleineren Dauergruppe gedacht. Die bisherige Gruppe soll sich halbieren und weiterhin gegenseitig unterstützen, befruchten und die Umsetzung verstärken und sichern. Jeder Teilnehmer präsentiert sein Projekt innerhalb der Kleingruppe.
Am 4. und 5. Tag sind Vertreter von Mikrokreditinstituten anwesend, halten kleine Workshops und Einzelgespräche ab. Sie vergeben Kredite von bis zu 15.000 €, im Schnitt vielleicht 10.000 €. Mal 100.000 Gründer macht das ein Finanzbedarf von nur 1 Mrd. €. Evtl. können die Teilnehmer auch je 1.000 € als Startkapital geschenkt bekommen. Siehe die Ersparnis des Staates vom Start  an (Reduzierung Militärausgaben).
20150703_161118Dieser Anschubkredit wird nach den Prinzipien von Mohammed Yunus vergeben – Nobelpreisträger und Erfinder der Mikrokredite mit Verhaltensauflagen, Gruppenkontrolle und Gruppenmithaftung. Bei Yunus haftet eine Kleingruppe für jeden Einzelnen Kreditnehmer voll. Eigentlich würde eine Haftungsbegrenzung auf vielleicht nur 10 % reichen, da der Sinn eher in der Ernsthaftigkeit der Gründungsidee liegt.
Im Ergebnis geht es um die konkrete Gründungsoffensive und das Signal für die Stimmung in der Öffentlichkeit – auch in ganz Europa. Das Letztere ist Inhalt der Phase 4. Sicher wird es bei vielen solcher Existenzgründungen um Tourismus gehen. Zu Beginn habe ich als Ziel formuliert den Beitrag zum Sozialprodukt um 10 Milliarden zu erhöhen. Dafür wird nun damit der Grundstein gelegt.

Die obige Zahl von angenommen 200.000 Existenzgründern ist natürlich zunächst nur eine Hausnummer. Es könnte auch das Mehrfache sein. Alles hängt davon, wie das Projekt in der Bevölkerung angenommen wird und dies wiederum davon, wie es bekannt gemacht wird. Ein Skalieren des Projektes ich leicht möglich, da die Größe an einem Standort kaum durch den Ablauf und die Räumlichkeiten beschränkt ist.

Kosten und Finanzierung

200.000 Teilnehmer in Großgruppen zu 60 Personen, Kleingruppen zu 12 bzw. 6. Ein ganzes Jahr lang jede Woche. Erfordert 2.500/50 Standorte = 50.

Moderatoren jeweils 3, Bedarf zusammen 150. Diese werden auch in den ersten Wochen vom Kernteam aus dem Ausland ausgebildet.

Trainerkosten  150 Trainer für 12 Monate                                          4 Mio

Sachkosten, Locations, Unterkunft Trainer                                        4 Mio

Verpflegung für 0,2 Mio, Teilnehmer 6 Tage                                     16 Mio.

Sonstige                                                                                                        1 Mio.

Macht zusammen                                                                                     25 Mio.

Die ehrenamtlichen Fachkräfte von Banken, Marketingleuten, Rechtsanwälten aus der Region bekommen nur eine Aufwandspauschale oder evlt. Ganz ehrenamtlich. Sie kommen auch immer nur einen Tag.

Raumgröße: in kleineren Räumen von jeweils ab 200 qm. Daran angrenzende ggf. kleinere Räumlichkeiten für die individuellen Bank bzw. Finanzgespräche.

Rückblick auf die vorherigen Phasen

Teil 1 mit Übersicht notwendiger Schritte in Ergänzung zum finanziellen Hilfsprogramm der EU – bereits erschienen. Durch den Rücktritt von Tsipras und den ausgeschriebenen Neuwahlen wird sicher kaum ein Start des Projekts vorher möglich sein.

Teil 2 mit den 100.000 Zukunftskonferenzen und 800.000 Teilnehmern über 3 Tage – bereits erschienen. Die absolute Aufbruchaktion.

Teil 3 mit breiter Entwicklung von Eigeninitiativen von 200.000 Teilnehmern, die eine Woche mitmachen. Die Teilnehmer von Teil 2 bringen nun ihre Geschäftsidee im Teil 3 zur Reife. Die ersten Gründer werden praktisch einen Monat nach Beginn des Programms starten können. In dieser Rechnung sind es 200.000.

Vorschau auf den letzten Teil 5: Bildungs- und Investitionsoffensive.

Malerischer Sonnenuntergang über griechischen Inseln

Malerischer Sonnenuntergang über griechischen Inseln

(pelepones, die insel links im bild agkristi)

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