Werte

Herausforderungen und Prioritäten Deutschland – und die Finanzen dafür

Wenn man die Medien und das Internet mit Social Media verfolgt benötigen wir aus deutscher Sicht mit Ausstrahlung auf alle (westlichen-) Industrieländer Fortschritte auf folgenden Gebieten

  • Denn selbst wenn der aktuelle sichtbare Klimawandel nicht 100 % menschengemacht wäre, so stehen wir als Menschheit und damit Politik und Wirtschaft in der Verantwortung das Mögliche zu tun. Zusätzlich im erweiterten Feld von Ökologie können wir Verschwendung von Ressourcen sowie Plastikmüll im Meer nicht einfach so weiterlaufen lassen. Das Plastik dringt schon in unsere Nahrungskette ein. Vielfätige Allergien verbreiten sich..
  • Auch die Politik und demokratisches Verhalten befinden sich auf dem Rückzug. Der Weltdemokratie-Index zeigt Rückschläge auf. Und in vielen Ländern, nicht nur USA und Großbritannien zeigen sich Spaltungen in der Bevölkerung. Zunehmend entfremden sich in vielen Ländern Bevölkerungsteile voneinander, in D durch die AfD, verstärkt durch den Flüchtlingszuzug (Ängste, ungerecht empfundene Sozialleistungen)
  • Das betrifft nicht nur politische Einstellungen, auch die sozialen Gegensätze scheinen sich zu vertiefen.

Glücklichewerise gib es auch positive Nachrichten über Dinge die zur Meisterung der Herausforderungen funktionieren. Millionen von Menschen und Hilfsorganisaionen sind dafür engagiert. Wichtige Wirtschaftsführer verlangen werteorientierte Maßnahmen für Klimaschutz und Unternehmensführung.  Sogar konservative Finanzinstitute propagieren De-Investments aus den fossilen Energieträgern. Nur neigen Menschen eher dazu, aufmerksam für Katastrophenberichte statt positiven Trends. Ich selbst habe das gespürt beim Erscheinen meiner Bücher zur Welteettung. Pro Monat interessieren sich bei  Google 800 Anfragen für die Weltrettung, aber 20.000 für den Weltuntergang.

Die nachfolgende Grafik  zeigt diese 3 Prioritätsbereiche:

Die Lage/Herausforderungen

1. Die soziale Frage

Beispiel Haushaltsüberschüsse: In den letzten Wochen überschlugen sich die Meldungen, beim Bund seien es bis zu 19 Milliarden €. Und auch die Länder haben solche zu verzeichnen. Die sollen irgendwie verteilt werden. Natürlich werden sofort Forderungen und Begehrlichkeiten wach u.a. die Steuern senken. Das wird wieder eine Gießkanne, für jeden etwas ausschüttet Aber nichts an der sozialen Frage und damit Kluft in der Gesellschaft ändert. Wieso kommt kein Vorschlag auf die Idee, die vielen Milliarden auf 10 % oder 20 % der untersten sozialen Schicht zu konzentrieren, z.B. auf die Hartz 4 Empfänger oder Niedriglohnempfänger . Wenn das 10 Mio. Personen sind, machen die 10 Milliarden Überschüsse für jeden 1.000 Euro aus – im Jahr.

Und dabei heißt es doch: gib dem Bettler keine Almosen oder einen Fisch zu essen. Lehre ihn besser, selbst Fische zu fangen.

Das führt über die soziale Gerechtigkeit hinaus zu Bildungsgerechtigkeit und damit zur Chancengerechtigkeit. Hier sind doch die Kinder in bildungsfernen Haushalten, zumeist auch noch arme Haushalte, am meisten benachteiligt – trotz kostenloser Kita, Schulbildung und Studium.

Und weiter: müsste die Erbschaftssteuer nicht, anders als eine Steuer in den allgemeinen Haushalt des Staates zu gehen, in einen Fonds fließen, aus dem jungen Erwachsenen vielleicht mit 25 Jahren eine Pauschale ausgezahlt wird, wenn sie keine Erbschaft zu erwarten haben.

2. Die Notwendigkeiten Klimaschutz und Verzichtsforderungen

Irgendwie ist immer von Verzicht die Rede, wenn von Klimaschutz gesprochen wird. Verzicht auf Fleisch, auf Flugreisen, auf Auto und alles Mögliche, sogar auf Heiztemperaturen. Dabei geht es doch darum, dass wir lernen, so zu leben, wie wir es selbst für unsere Zukunft verantworten können.  Genauso wie wir lernen, auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen, müssen wir lernen, persönlich an unsere Zukunft zu denken. Es fällt uns Menschen schwer: in unserem eigenem persönlichen Interesse an unsere zukünftige Gesundheit zu denken. (Rosling, Hans, Factfullness) Wer kann sich in unserer heutigen Zivilisation den Informationen über gesundes Essen entziehen – und lebt doch kaum danach (Zucker, Menge, eigene Zubereitung statt häufiges fast-food etc,).

Wie kann in einer Demokratie die Masse der Menschen es zulassen, dass die Politik nur Minischritte unternimmt, unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder zu gewährleisten? Aber wie können wir von Politikern, Bankern und Unternehmern etwas erwarten, was wir selbst für die eigene Person nicht beherrschen?

3. Der auseinanderdriftende gesellschaftliche Zusammenhalt und die Kommunikation, die sogar Familien spaltet

In dieser Situation sind wir selbst schon deutlich gefordert. Es geht um die Gesetze der Kommunikation untereinander. Den Anderen verstehen lernen, was nicht bedeutet, seine Meinung dann zu teilen. Ja, ein tiefer Sinn von Toleranz.

Hier beginn auch ein Zusammenhang mit politischen Parteien. Was Sozialdemokraten, Grüne, Liberale, Konservative umtreibt sind spezielle Aspekte in unserem Leben, alles wichtige Werte für jeden Menschen. Jeder Mensch hat alle diese Perspektiven in sich, nur in einem verschiedenen Mischungsverhältnis. Und je nach Situation und nach Altersreife kommt eine andere Perspektive zum Vorschein. Für uns alle gilt, was der Psychologe Schulz von Thun mit seinem Wertequadrat sagte: alle Werte sind polar, also gibt es immer einen gesunden Gegensatz. Nur und besonders die Übertreibungen in jeder der beiden Richtungen bringen Ärger.

Auch beim Thema  Ehrlichkeit und sogar Liebe (Übertreibung: Verwöhnen, Ausnutzung) kann man sich das gut vorstellen.

Das Kern-Problem

Sodann wird noch der Kapitalismus verteufelt. Dabei handelt es sich bei notwendigen Änderungen für uns immer um Umgang mit Knappheiten, und im Falle von Klimaschutz verstärkter Knappheit. Dafür gibt es die Ökonomie und die Wirtschaft. Ob wir das nun Kapitalismus oder anders nennen. Mit dem Zusatz Raubtier-Kapitalismus sind doch wieder Werte gemeint. Die letztlich der Mensch in seinem Handeln setzt, das grundlegende ökonomische Prinzip von Ertrag zu  Aufwand ist für den Menschen immer nach seinen Werten abzuwägen.

Das Problem ist doch immer der Mensch mit seinen Werten und darüber hinaus  mit seiner Denk-Faulheit, seiner Bequemlichkeit und Inkonsequenz, auch dem Mangel an Einstellung auf die Zukunft (Gesundheit, Klimaschutz) und vor allem auch…. Seinen Werten (angefangen von der Gier). Das Ganze noch gepaart von verbreitetem Mangel an Selbstbewusstsein – denn etwas mehr „gesunder“ Egoismus des normalen Menschen wäre doch nötig, um aufzupassen, was so in Politik und Gesellschaft passiert und dort zu bremsen oder stoppen.

Dieses Problem beim Faktor Mensch als  Grundübel aller Probleme auf der Welt habe ich in meinem Buch „Projekt Welt verbessern“ deutlich beschrieben. Und wenn wir hier ansetzen, sind wir an der Lösung aller 3 oben genannten Problembereiche und somit Herasusforderungen!

Die Lösung – der Weg

Wir benötigen dafür eine große Aktion in der Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinsbildung in der breiten Bevölkerung, wie ich es in dem angeführten Buch schon auch für Industrieländer wie Deutschland skizziert habe. Das ist dann so wie Alexander der Große schon den sog. Gordischen Knoten durchschlug. Eine groß angelegte Aktion, die gleichzeitig alle die vielfältigen Probleme angeht und verbessert. Die Milliarden dafür wären da, um Millionen Menschen einzubeziehen!

1. Für die Jugend

  • Mehr spezielles Lehrerbudget für jede Schule, damit Kinder aus bildungsfernen Haushalten auch besonders gefördert werden. Mit 1 Milliarde kann man sicher 15.000 zusätzliche Lehrer bezahlen.
  • Jugendcamps 6 Wochen in Großgruppen von 500 Schülern mit viel Kleingruppenarbeit. Für Berufsorientierung und Ausbildungsweg.
  • Ganz zu schwiegen von der Idee die Erbschaftssteuer nicht in den allgemeinen Haushalt fließen zu lassen, sondern in den oben erwähnten Fonds bzw. eine Stiftung dafür. Aktuelles Aufkommen dieser Steuer nur ca. 6 Milliarden.

2. Für die Erwachsenen (10 % der Bevölkerung einbeziehen)

Großgruppenaktionen mit Kleingruppen von ca. 8 Personen den größten Anteil der Zeit. Fokus liegt dabei auf der Ressourcenorientierung der Teilnehmer und die nachfolgende Umsetzung des Gelernten.

  • Die 4-Stunden-Aktionen in Gruppen von 60 Personen mit Fakten, Werten und Handlungsmöglichkeiten während eines halben Jahres an 56 Standorten parallel. Kosten etwa 22 Mio. €.
  • Großgruppenaktionen nach dem internationalen Standard der Zukunftskonferenz über 3 Tage mit je 80 Teilnehmern. Kosten ca. 100 Mio. €
  • Großgruppenaktionen  von 50 bi s200 Teilnehmern mit dem Schwerpunkt Persönliche und berufliche Bildung für Ziele, Strategie, Berufliche Neuorientierung. Existenzgründung und jeweils Dauer von 5 Tagen kosten je 1 Mio. Teilnehmer ca. 120 Mio. €.
  • Spezielle Online-Angebote für Ziele und Berufliche Neuorientierung

Gelebte Demokratie in großer Zahl

Aus dem veränderten Bewusstsein resultieren ganz natürlich veränderte Verhaltensweisen, die der Klimaschutz dringend erfordert – und der nötige Druck auf die Politik dafür gesetzliche Grundlagen zu schaffen, damit nicht jeder mit dem besten Willen denkt: mein Konsum, meine Flugreisen ändern eh nichts….Es resultieren auch geänderte Denk- und Verhaltensweisen in Wirtschaft und Gesellschaft mit mehr Werteorientierung. Das wird sowohl die Sozialstruktur als auch die Kommunikation untereinander verbessern.

Das ist die Basis für die Zukunft inkl. der Einbeziehung der Jugend. Damit auch genügend erwachsene Menschen mitmachen gibt es  Bar-Teilnahmeprämien. Weil diese zwar gering z.B. nur 300 Euro sind, werden sie automatisch mehr die Menschen anziehen, die das Geld mehr benötigen, statt an alle Bevölkerungsteile und Klientel von den Parteien verteilt werden. Oder an die Gutverdiener, für die 300 € nicht attraktiv sind.

 

Ergebnis – Nutzen – für alle

Was kann man als Ergebnis, als Nutzen dieser Ausgaben/Investitionen für die Gesellschaft erwarten?

Betrachten wir zunächst mal den Erwachsenenbereich. Für mehr als 6 Mio. Teilnehmer diese Großgruppenaktionen durchführen kostet ca. ¾  Milliarde. Die Anziehungskraft speziell im sozial schwächeren Milieu mit einer Prämie von je 300 € treibt erst die Ausgaben gewaltig in die Höhe. Es ist auch sinnvoll, bei Gefallen mehrere Großgruppen zu besuchen, z. B. erst für Ziele, dann für Existenzgründer. Es bietet sich an, nur einmal die Prämie auszuschütten. Aus der Mittelschicht werden auch Teilnehmer kommen. Dann kostet der Erwachsenenbereich vielleicht nur ca. 2 Milliarden. Und das praktisch in einem Jahr. Eine Fortsetzung im Folgejahr ist auf niedrigerem Kostenniveau möglich.

Dafür wird 1/10 der Bevölkerung selbstsicherer und konsequenter. Was die Lebensweise betrifft, das Wahlverhalten, Erwartungen am Arbeitsplatz, sowie eine resultierende Existenzgründeroffensive (mehr Online-Business macht leichteren Marktzutritt möglich, mehr Dienstleister) etc. Durch die Lenkung der Aufmerksamkeit auf positive Möglichkeiten und Entwicklungen.  Speziell bei de Formaten der 4-Stunden und der Zukunftskonferenz muss darauf geachtet werden, die ca. 60.000 Abgeordnete auf Bundes- Landes- und Gemeindeebene als Teilnehmer dabei zu haben. Dies und allgemeinpolitische Grundthemen schaffen mehr Vertrauen von Bürgern in Politik und bauen Verschwörungstheorien ab. Gespräche finden statt und mehr Bereitschaft dafür entsteht.  Es könnte sogar ein Ruck durch Deutschland gehen, wie es der frühere Bundespräsident Herzog einmal in einer Rede gefordert hat.

Teurer und langfristiger wird die Angelegenheit im Kinder- und Jugendbereich. Die zusätzlichen Lehrer im Förderbereich werden sicher nicht nur für ein Jahr eingestellt. Dann laufen diese oben mit ca. 1 Milliarde bezifferten Kosten weiter. Jeder Lehrer könnte sich vielleicht um zusammen 20 solcher bildungsfernen Problemschüler aus mehrere Klassen kümmern. Das wäre bei 15.000 zusätzlichen Lehrern eine  Förderung von 300.000 aus einer Grundgesamtheit von 1 bis 1,5 Mio. Dieser überschlägige Kalkül zeigt, dass diese Aktion mindestens noch verfünffacht gehört.

Die Angabe für das Jugendcamp von 6 Wochen könnte auch noch erhöhte werden. Wenn man davon ausgeht, dass sich dieses auf die Summe aller Schulabgänger aus verschiedensten Schultypen bezieht und gar nicht alle das wollen oder brauchen, könnte man also jedes Jahr mit dem Betrag unter 1 Mrd. auskommen. Es wäre zugleich ein Instrument zur Steuerung der Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bzw. zur besseren Anpassung von Angebot und Nachfrage. Auch für das Image von vielen Handwerksberufen.

Alles in Allem – wichtiges Potential der Jugend der Zukunft wird sichtbar für das Leben gefördert. Wie lautet noch der Spruch: „Für das Leben, nicht für die Schule lernen wir.“ Um solche Themen geht es bei allen Facetten der Aktion im Jugendbereich.

Herausforderungen/Probleme der Welt aus „Projekt Welt verbessern“ (von Drl Müller in 2007 entwickelt, in 2014 erstmals im Roman veröffentlicht)

Die aktuellen 17 Sustainable Goals der UN, noch etwas mehr differenziert:

 

Pulse of Europe in Rosenheim

Am 3. Dezember war wieder pulse-of-Europe-Aktion in Rosenheim. Trotz klirrender Kälte aber ohne Regen nahm ich an dieser Manifestation pro Europa teil. Europa. Unser großes Friedensprojekt (Nobelpreis) und Sicherung des Kontinents für die Zukunft scheint derzeit in Gefahr durch rückwärtsgewandte Politik und Politiker in mehreren der 28 Staaten (die Briten mit rückwärtsgewandtem Brexit wollen raus, dafür andere der fast 50 europäischen Staaten wollen gerne rein).

Wie es der neue französische Präsident Macron formuliert will er ein „Europe protectrice“, eine schützende EU. Wussten Sie, dass nach den Verträgen sich die Staaten auf gewisse demokratische Grundprinzipien und auch mehr Partizipation der Bürger festgelegt haben? Betroffene können also vor dem EUGH klagen, z. B. bei Verletzungen durch die „Obrigkeit“

Das Video bei Facebook zeigt ein Europaspiel. Die Teilnehmer mussten sich bei Fragen auf eines von 3 Feldern als richtige Antwort stellen. Die Frage lautete: „Welcher dieser Staaten ist zuerst in die EU eingetreten?“.

Auf der Website der Initiatoren heißt es: „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass es auch danach (nach Trump und Brexit, Anm. des Verf.) noch ein vereintes, demokratisches Europa gibt – ein  Europa, in dem die Achtung der Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln,  Toleranz und Respekt selbstverständlich Grundlagen des Gemeinwesens sind.“

Natürlich wurden von den Rednern auch betont, dass Demokratie Arbeit bedeutet und viele Probleme noch der Lösung harren im Aufbau von Europa und im Denken der politischen Verantwortlichen. Aber wir sind auf einem guten Weg!

 

G20-Gipfel in Hamburg und Denkwerkstatt Weltverbesserung

Ein neuer großer G20-Gipfel steht bevor und noch dazu in Deutschland, sozusagen mitten unter uns. Was erwarten oder erhoffen wir uns davon?

Zielsetzung und Aktion der Weltverbesserung zur G20

Wir müssen uns für jegliche öffentliche Aktion vor Ort eine Zielsetzung vorstellen, was können wir auf diesem Feld erreichen? Welche Situation streben wir an?

Also für uns konkret: Wofür sprechen wir uns in z.B. Demonstrationen aus? Das FÜR ist wichtig, nicht das dagegen. Also die Inhalte, Botschaften. Was bedeutet dabei Weltverbesserung?

Und als nächsten Schritt: Mit welcher Aktion können wir das Ziel erreichen.  Sollte wohl nicht heißen: „kommt nie mehr nach Deutschland“ sondern bestimmte Beschlüsse mit positiven Inhalten. Dafür müssen wir überzeugen mit Einfallsreichtum und Argumenten.

Der Pilgerweg zur G20 – für die  Weltverbesserung

Was hatte ich doch schon für tolle Ideen vor zwei Jahren in meinem Blog, basierend auf meinem Roman zur Weltrettung

  • Wanderung in mehreren Säulen zum G20-Ort, wie ein Pilgerweg
  • Unterwegs Ideen sammeln und feilen an inhaltlichen Botschaften mit FÜR
  • Werte einbauen
  • Zusammentreffen der Säulen, Proklamation der Botschaften, vom Herzen her sprechen, ohne Angriffe, Vorwürfe und Verunglimpfungen
  • Und natürlich mit einer Originalität im Aufbau statt Gewalt, manche kreative Aktionen von Hilfs- und Friedensorganisationen und NRO haben das schon geschafft. Eine kreative Originalität, die zur Botschaft passt.

Hier kannst du das nochmal nachlesen.

Aus dem Herzen zum Herzen sprechen

Natürlich die Proklamation der Herzbotschaft – ohne Gewalt. Es geht doch um Überzeugen. Und um mehr Frieden. Wie kann mehr Frieden mit Gewalt und Angriffen erreicht werden?

Das wäre die gute Botschaft vom Gipfel in Deutschland. Diese würde unserem Land gut stehen.

Sind wir hier nicht in weltweiter Perspektive auf einer Insel der Glückseligen? Nicht dass nicht auch bei uns viel, sehr viel zu verbessern ist. Aber im Vergleich zu anderen Ländern haben wir hier Frieden und Wohlstand nebst eines ausgebauten – eben noch zu verbessernden – Sozialsystem, insbesondere in der Prävention.

Das sind die Probleme der Welt

Am 5.7. setzt die Denkwerkstatt Weltrettung und Demokratie ihre Arbeit fort. Hier ist darüber nachzulesen. Sie können noch dazukommen.

Hier der Bericht der ersten Denk-Werkstatt und Ausblick auf die weiteren Vorhaben, ausgehend von Rosenheim.

 

 

Mehr Demokratie wagen – und verbessern

Probleme der Welt und Ursachen

Kürzlich fand im Erfolgsforum Rosenheim das erste Treffen der neu gegründeten Denk-Werkstatt zum Dialog über Welt- und Demokratieverbesserung statt. Wir haben gemeinsam die Weltprobleme analysiert und sind wie auch in meinem Weltrettungsroman zu den 9 Problemfeldern gekommen. Das Feld 8 Gender (Geschlechter-Gerechtigkeit) könnte man auch nennen „Diskrimination“ und enthält somit neben der Geschlechterproblematik auch die Rasse, das Alter und andere diskriminierende Elemente. Und in das mittlere Feld von Armut und Hunger könnte man noch als Unterpunkt die Chancenungleichheit nehmen.

Derr nächste Punkt in der Denk-Werkstatt war nach einer Analyse der Problemfelder die Auflistung der Ursachen, wobei wir zwischen Mensch und System trennten. Aus der Brainstorming der Teilnehmer ergab sich dir mir weitgehend bekannte Liste der menschlichen Schwächen, von Gier und Verführbarkeit angefangen, bis über die Bequemlichkeit zu „destruktivem Umgang mit Komplexität“. Gespannt war ich auf die Diskussion eines gemeinsamen Nenners als Ursache für alle Weltprobleme. Aber das ging ganz einwandfrei zu einem Konsens: „Die Hauptursache ist der Mensch selbst mit seinen Unvollkommenheiten“. Und sogar die Systemursachen wie Macht, Lobby etc konnten wir als menschengemacht darunter subsumieren. Natürlich hat der Mensch aus seine guten Seiten: Hilfbereitschaft, Loyalität, Kooperation, Empathie etc. Daneben die Schattenseiten, die die Probleme national oder weltweit bewirken.

Darüber hinaus ist eine zweite Ursache für die Achse der Welt-Problemfelder 7 Arbeitsplätze und 1 Armut die volkswirtschaftlichen Produktion für den Wohlstand. Für die Entwicklungsländer heißt dies, dass Direktinvestitionen von außen kommen müssen, um einen Sprung zu bewirken. So hat das in China und weiteren asiatischen Ländern sowie Brasilien gut funktioniert. Die dortigen staatlichen Strukturen sind ein Muß – in Afrika fehlen diese oft. Deshalb dort ein größerer Nachholbedarf. Ich habe kurz mein Konzept für Aufbruchstimmung und Vertrauen dargestellt. Zugleich gekoppelt mit verstärkten Bildungsanstrengungen und Großgruppenmethoden.

Am Schluss und gegen Mitternacht war auch klar, dass die Gruppe weitermachen will. Kurzfristig wollen wir unsere Arbeit weiterführen und brauchen da auch nicht in die ganze Welt auszuschwärmen: auch in Deutschland ist genug zu tun. Was wäre das Konzept, in Deutschland den obigen abgebildeten gemeinsamen Nenner „Bewusstseinsentwicklung“ einer breiten Bevölkerung nahezubringen?

Als ersten Baustein dafür könnte meine Großgruppenaktion „Demokratie verbessern“ dienen, die wir beim nächsten Treffen besprechen werden. Hier könnte als sachliches Thema die Flüchtlingswelle stehen, oder das Steuersystem, aber sicher ist die Verbesserung unserer eigenen Demokratie die beste Basis für die weitere Arbeit. Was gibt es in den Social Media nicht alles an Groll und Unzufriedenheit darüber. Unseres Erachtens mangels Wissen und Bewusstsein der Bevölkerung. Stammtischgerede mit Klagen und Anklagen ist leicht, aber wie können wir konkret besser werden? Die verbalen Anschuldigungen der Parteien untereinander erleichtern das alles nicht.

Zielsetzung des Großgruppen-Dialoges

  • Bei der Aufgabenstellung des Staates beginnen
  • Demokratie und Dialog mit Fakten trainieren
  • Werte der Gemeinschaft unseres Staates bewusst machen und leben
  • Vertrauen der gesellschaftlichen Gruppen insb. Politiker, Bürger, Wirtschaft aufbauen zum allseitigen Nutzen
  • Dabei erhöht sich das Wissen, das Verständnis für andere und ändern sich Denkmuster (vorgefasste Meinungen).
  • Reelle Möglichkeiten zu einer Erneuerung der Demokratie kennenlernen u.a. Losverfahren.
  • Zugleich mit konkreten Vorschlägen für weitere operative Dinge und mittelfristige Strategie in der Verbesserung unserer Demokratie
  • Zu einer Vorstufe von echter breiter Bürgerbeteiligung und Mitwirkung kommen.

Beschreibung der Aktion

  • 4 Stunden Dialog der Demokratie (Aufgaben des  Staates und Bürgerpartizipation) mit mindestens 1 Million Teilnehmern, in Gruppen von 100. Das braucht nur 3 Monate zu dauern.
  • An 60 Standorten mit täglich zwei Veranstaltungen. 200 Moderatoren werden benötigt, die dank selbsterklärungen Anleitungen für die Teilnehmer leicht auszubilden sind. Diese sitzen an Tischen von maximal 8 Personen mit zumindest je einem PC, der die Antworten der Gruppe auswertet und mit anderen bzw. auf Bundesebene vergleicht.
  • In weniger als 90 Tagen durchlaufen 1 Million Teilnehmer diese Veranstaltung. An derem Ende steht jeweils ein „viraler“ Effekt: Jeder wird aufgefordert, per Handy enge Freunde und soziale Netzwerke über die Erkenntnisse zu informieren.
  • Bei 10.000 solcher Veranstaltungen können jeweils einer oder mehrere Politiker der verschiedensten Ebenen (Gemeine, Land, Bund) teilnehmen.

Ich habe diese Vorgehensweise schon vor 40 Jahren praktisch ausprobiert – bei der Einführung einer Kapitalbeteiligung in meinem Familienunternehmen. Ich war dabei besonders positiv überrascht, wie sich die Mitarbeiter aus der Produktion dort einbrachten und konkrete Vorschläge unterbreiteten. Vor 20 Jahren habe ich die Aktion – noch vor Kirchhoff – für eine Reform des deutschen Steuersystems entwickelt, aber leider die Mühe der Umsetzung gescheut. Heute bin ich besser gerüstet. Als nächster Termin zur Fortsetzung und Diskussion über ein konkrete Aktion z.B. diese mit den 4 Stunden Dauer scheint der 5. Juli geeignet. Interessenten zur Mitwirkung in der Denk-Werkstatt bitte über diese Seite anmelden.

Am Beispiel der Flüchtlingsthematik habe ich auf dieser Blogseite schon mehr Detailinformationen zum Ablauf der Dialog-Großgruppenaktion in 4 Stunden gegeben.

Make America Great – kein Weltuntergang

Für die klassischen und social Medien ist Donald T ein gefundenes Fressen. Aber ich mag mich nicht mehr mit ihm beschäftigen. T erinnert mich ständig an das Märchen von Kaisers neuen Kleidern.

Emperors clothes von Vilhelm Pedersen

Emperors clothes von Vilhelm Pedersen

Wir können davon wohl nur für die Weltrettung lernen, was nicht geht. Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Damit endet also diese Artikelserie.

Ein Macher in der Politik

Durch meinen eigenen Werdegang als Unternehmer stelle ich einen Macher durchaus in den Mittelpunkt meines Konzepts zur Weltverbesserung und Weltrettung. So  mag ich die Vorstellung eines Unternehmers im Herzen der Politik. Aber was bringt ein Macher, der durch Twitter und Facebook täglich je 20 Millionen Menschen persönlich informiert, was die Regierung so unternimmt? Und so eigentlich Vertrauen in die Aktivität der Regierung schaffen könnte. Das funktioniert nur mit Sachkenntnis, einem guten Konzept, einem Team welches als Team arbeitet, und mit positiven Werten für die Inhalte der Politik. Das scheint mir derzeit im Weißen Haus nicht vorzuliegen, gelinde formuliert.

Menschen wirklich weiterbringen

20141005_153915Ich werde lieber weiter an Konzepten arbeiten, wie man seine Bürger in jedem Lande wirklich weiterbringt und gute und gleiche Startchancen vor allem den jungen Menschen bietet. Sie sind die Zukunft. Da gibt es einiges zu tun. Leider sind die ganzen Strategien von vorzugsweisen Ökonomen zentral auf Steuern und den Staat ausgerichtet. Ich habe da tiefere und weitere Konzepte, die hier noch in den kommenden Monaten und in meinem neuen Sachbuch veröffentlicht werden. (Die Abbildung zeigt die Romanform)

Bildung und Verlierer der Globalisierung

Was ich noch zum  angekündigten Thema der „Verlierer“ der Globalisierung sagen wollte: Zunächst zu analysieren: Wer sind die Abgehängten in den Industrieländern wirklich – und was kann man für sie tun? Ist das ein Nullsummenspiel? Nein, aber natürlich gibt es Menschen, die keine Chancen wahrnehmen und das evtl. auch kaum können.

Dahinter liegt die Frage von menschlichen Fähigkeiten/Qualitäten. Und damit sind wir bei der  Bildung als Antwort. Das habe ich meinen Söhnen schon vor 20 Jahren gesagt und prognostiziert, dass sich die Einkommen durch die Globalisierung auseinanderziehen werden. Dagegen kann kein Staat schützen – auch nicht durch eine Mauer.

Aber passende Bildung. Ist doch klar, dass ein Akademiker da anderes benötigt, als ein Praktiker oder Handwerker, oder Gärtner, oder Bauarbeiter. Und es gibt Schnittmengen:4 Aus- und Weiterbildung Herkulesaufgabe

–       Sprachen – und Toleranz, kulturelle Kompetenz

–       Ausdauer, Leidenschaft, Eigeninitiative

–       Selbst-Optimierung

–       EQ (Emotionale Intelligenz)

Soviel heute schon zu dem Thema. In meinem neuen Buch wird es dazu ein eigenes Kapitel geben. Das wird gebraucht.

Bisherige Artikel über Donald T

Diese behandelten die Themen
Arbeitsplätze
Macht
Weltpolitik
Moralische Werte

Alles in Allem nach 5 Artikeln über Donald T

Es wird keinen Weltuntergang geben, nur einen persönlichen Untergang. Was wir ihm dann verdanken werden:

Dass Europa sich auf seine eigenen Stärken besinnt. Und dass sich die Politik weltweit auf die wirklichen Probleme besinnt, die natürlich innenpolitisch durchaus die Unzufriedenen Abgehängten betrifft, die schnell populistischen Versprechungen erliegen. Und den jungen Menschen gleiche Startchancen über den Status der Eltern hinaus eröffnet. Da ist viel zu tun. Dafür gilt es Menschen und verantwortliche Entscheidungsträger zu gewinnen, nicht durch anpöbeln und verunglimpfen.

Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!

Posting2 Arundhati 23.2.14

Make America Great – kein Weltuntergang mit Donald T – Teil 4: Werte

T zeigt seine Werte beim Start

T fängt die ersten Tage seiner Regierung wirklich gut an. Eine klare Strategie, schnelle Umsetzung. Mit ziemlich wenigen Widersprüchen im Anschluss an das Gesagte im Wahlkampf. Und das ganze per Twitter direkt vom Präsidenten dem Volk mitteilen. 22 Mio. Empfänger bei Twitter, 20 Mio. bei Facebook

Was sind Werte?

Werte sind vereinfacht gesagt, etwas worauf ich Wert lege bei meinen Zielen.

Werte sind immer sind immer polar aufgebaut, d.h. es gibt 2 gesunde Pole, z.B. Ordnung/Struktur und Flexibilität/Spontaneität. Innerhalb dieses Bereiches ist Verhalten gut und gesund. Sodann gibt es die Übertreibung in den beiden Richtungen. Das nervt dann und noch schlimmer: kann pathologisch/krank werden.

Die Übertreibung von Ordnung/Struktur ist: Bürokratie, Pedanterie, Zwang etc.

Die Übertreibung von Flexibilität/Spontaneität ist: Chaos, Unzuverlässigkeit, Sprunghaftigkeit etc.

Worauf legt T Wert?

  • Arbeitsplätze, insb. für Abgehängte und Verlierer der Globalisierung
  • Amerika stolz machen
  • Deals machen zum Nutzen des Landes
  • Schutz vor Latinos (Mauer) und Muslimen, da viele Amerikaner das ängstigt, Kriminalität und Terrorismus sich erhöhen. Der 9.11. hat sich im kollektiven Gedächtnis eingebrannt.
  • Politik für das Volk machen

Das sind alles Werte, die sich sehen lassen können.

Und bei der Umsetzung

Endlich ein Unternehmer im White House der anpackt und umsetzen will, was er vorher versprochen hat. Der das alte Establishment dort etwas aufmischt, verkrustete Strukturen durchbricht. Durch seine Kampagne ist er eher unabhängig geblieben, fühlt sich Groß-Sponsoren weniger verpflichtet – ist so freier, dass zu tun was er sich vorgenommen und versprochen hat. In meinem Weltrettungs-Roman ist der Held auch ein zupackender Unternehmer, das kann ich also gut verstehen.

Das spricht alles für Donald T. Es beeindruckt. Das klingt eher nach Welt verbessern als Weltuntergang. Nur ist seine Behauptung, dass Mexiko die Mauer durch die Einfuhrzölle bezahlt völlig falsch: dann zahlen die amerikanischen Käufer diese Zölle im Preis!

Aus Sicht der Weltrettung

Auf den ersten Blick spricht vieles für ihn. Aber auf den zweiten?

Vorherige Artikel behandeln die Themen
Arbeitsplätze
Macht
Weltpolitik

Die Grundprobleme von Donald T

T ist ein Narzisst sagen alle Psychologen. Das ist eigentlich auch eine gute Eigenschaft. Denn viele Menschen beherzigen in dem Bibelspruch „andere so lieben wie sich selbst“ nur den ersten Teil und sind co-abhängig, also leiden unter Helfersyndrom, haben keinen Selbstwert etc.

Aber die Übertreibung in der Richtung des zuviel Narzissmus ist nicht gut, und darunter fällt sicher Donald T. Narzissten suchen Anerkennung als Wert, ständig und immer wieder. Und große Ankündigungen sind natürlich noch keine Umsetzung.

Steuersenkungen für Unternehmen, davon profizieren doch erst mal die Leute, denen die Unternehmen gehören. Was hat der kleine Mann davon? Dem Staat fehlt das Geld dann. Aber das ist OPM (other peoples money), nicht das Geld von T. Und er bzw. seine Kinder profitieren mit seinen Unternehmen ebenfalls.

T will America great machen. America first. Das klingt sehr egoistisch für die Führungsmacht der Welt. Als ob alle Probleme daran liegen, dass Amerika zuviel für andere Länder tut, z.B. Entwicklungshilfe – die auch A. nützt, weil diese bei mehr Wohlstand weniger Migrationsdruck ausüben und Produkte und Software von amerikanischen Firmen kaufen können.

Vertrauen als Fundament

T hat durch seine angekündigte Steuersenkung einen Aufschwung der Börse bewirkt. Aufschwungstimmung ist gut für Investitionen.

Jeder der etwas unternimmt und Veränderungen anstrebt, auch zum Guten, braucht das Vertrauen der anderen, die sich anders verhalten sollen, sich ändern sollen, andere Strategien betreiben sollen.20150131_082010

  • Wir brauchen eine moralisch einwandfreie Führung für unkonventionellen Aktivitäten – die Wertethematik. Ein Unternehmer, der frischen Wind und Effektivität in die Regierungs-Administration bringt, ist dafür hoch willkommen – wenn er wirklich entsprechende Werte in sich trägt.
  • Mit weiteren Verunglimpfungen in T’s Botschaften, auch über die Medien, schafft man aber nur Gegner, kein Vertrauen und keine Kooperation.
  • T hat das Präsidenten-Gehalt abgelehnt – obwohl gerade dieses einen Präsidenten unabhängig machen soll. Wo bleibt der Wert „Ehrlichkeit“, wenn T seine Steuererklärung nicht veröffentlicht? Wie ist das mit der Trennung von privaten „Deals“ und politischer Tätigkeit?

Was bringen die Aktionen?

Was bringen die hinausposaunten Aktionen, wenn sie nur vordergründig gut klingen, aber…

  • Zölle auf ausländische Waren die Preise für amerikanische Konsumenten erhöhen und somit ihre Kaufkraft schmälern.
  • Isolationismus und Abschottung – außer zeitweise für den Aufbau eines Entwicklungslandes – schmälern immer den Strom von Ideen und Wohlstand.
  • Die Globalisierung war auf Planetenebene bisher eine Erfolgsgeschichte! Über 1 Milliarde Menschen sind aus der Armut geholt worden. Die Länder, die erst 200 Jahre nach den Industrieländern zur Modernisierung gestartet sind, können jetzt auch mehr Waren und Software aus Amerika kaufen.
  • Amerika steht nicht mehr so gut da wie vor 15 Jahren. Aber vielleicht mehr durch die mehr als 2.000.000.000.0000 € , die Irak- und Afghanistan-Abenteuer gekostet haben. Und die vielen hunderte Milliarden, die große US-amerikanische Konzerne in Niedriglohnländern gebunkert und in USA nur Nano-Steuern bezahlt haben.
  • Warum nur sind die Menschen in vielen arabischen (und anderen) Ländern wütend auf Amerika? Der Nährboden für den islamischen Fundamentalismus.
  • Die Steuern für Unternehmen werden stark gesenkt, was erst mal den Staatshaushalt belastet. Und was bringt das dem abgehängten, vergessenen kleinen Mann wirklich? Die Ungleichheit wird weiter steigen.
  • Wie kann ein Kabinett von Ministern aus Militärs und Reichen (ua von Goldmann Sachs) sowie entsprechenden Beratern sich wirklich für den kleinen Mann interessieren?
  • Wie kann man eine Krankenversicherung für die Abgehängten und Armen, die der Vorgängerpräsident mühsam geschaffen hat – gegen Fundamentalwiderstand der Republikaner – einfach abschaffen? Sollten das nicht ein Großteil der Wähler von Donald T gewesen sein? Eine behutsame und großzügige Ausweitung wäre bei den behaupteten „Werten“ angebracht.
  • Die Liste der Fragezeichen kann noch fortgesetzt werden.

So bleibt eine lange Liste großer, wirklich großer Zweifel. Ankündigungen und Aktionismus räumen diese Zweifel nicht aus. Erst recht nicht der aktuelle Bann für einige muslimische Länder.  Und warum gerade diese? In der arabischen Welt hat man so neues Futter für die vielen Vorurteile gegen die USA.

Weitere geplante Artikel zu Donald T

Es gibt noch einen Abschlussartikel Mitte Februar.

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Make America Great – kein Weltuntergang mit Donald T – Teil 1: Arbeitsplätze

Wir werden jetzt mit Informationen über die geplante bzw. angekündigte Politik von Donald T. überschwemmt. Wobei vielen Kommentatoren unklar ist, was davon umsetzbar ist und ob T. das wirklich anstreben wird. Nun erstmals ein Unternehmer als mächtigster Mann der Welt. Schöne Redner als Politiker gab es genug. Endlich ein Macher. Wir sollten uns tatsächlich in diese Situation hineinversetzen und hoffen, dass sie gelingen kann.

Eigentlich ist alles recht einfach zu verstehen……. Sie finden hier Teil 1 einer kleinen Serie von Artikeln über die angekündigte Politik von Donald T. aus der Perspektive der WELTRETTUNG.

Ziele von T

T. will speziell etwas für die Abgehängten und zornigen Bürger der USA tun, die ihn gewählt haben – und in ihrer Wahrnehmung die Nachteile der Globalisierung „gespürt“ haben. Das Establishment in den USA (und fast auch in Europa) hat da bislang etwas versäumt und auch kaum hingehört. Und auch die linke und die liberale sowie die grüne Bewegung. Ein hehres Ziel, dass muss man T. lassen.

Amerexit

T: Er hat die Herauslösung aus globalen Verträgen wie NATO, UNO angekündigt. Klarer Fall von Isolationismus. Alles zurück – auch die amerikanischen Soldaten in aller Welt wäre dann logisch und Auflösung dieser Stützpunkte. Große Kostenersparnis und kein ständiger Ärger vor Ort mehr. Reduktion von Verantwortung als „Weltpolizist“.

Kleines Problem: Wohin mit den Soldaten in den USA? Kann man sie dort nachhause schicken? Braucht man in den USA Kasernen – eigentlich nicht bei Isolationismus. Gefahren von außen? T: „Wir haben doch Atombomben, dann müssen wir die mal einsetzen.“ Also nicht amerikanische Soldaten, die geschützt werden müssen.

Construction Team with building plans on site

Freihandel/Globalisierung

T denkt nach allem, was er von sich gibt: „Braucht Amerika nicht. Import auch möglichst wenig, dafür Zollschranken. Das Zeug produzieren wir alles in den USA, wir können alles, wir sind Great! Wir schaffen Arbeitsplätze.“ Auch hier Herauslösung aus internationalen Verträgen wie Nordamerika, Asien und natürlich dem anstehenden Vertrag mit Europa (TTIP).

Falls wir dadurch weniger exportieren? Wir kompensieren dass durch weniger Importe und somit mehr Nachfrage aus dem Inland.Schild 144 - Jobcenter

T ist Unternehmer. Es ist ihm zuzutrauen dass er Firmen dazu bewegt, Arbeitsplätze nicht ins Ausland zu verlagern oder gar zurückzuholen. Es gibt tatsächlich Firmen, die das schon gemacht haben – aufgrund von Problemen mit Logistik, Zeitverlauf – und z. B. mangelndem Respekt der Chinesen vor Schutzrechten. Da braucht es vielleicht manchmal nur einen Anruf aus dem White House, um etwas zu bewirken. Das wird seinen Wählern gefallen.

Einwanderung/Immigranten

T: Möglichst wenig und vor allem nicht aus muslimischen oder sonstigen Ländern. Gegen Mexiko bauen wir die große Mauer (Erfolgsrezept aus China), was auch selbst über viele Jahre hinweg viele Arbeitsplätze schafft. Und wir weisen die ganzen illegalen Migranten aus, möglichst alle geschätzten 11 Millionen, mindestens aber 3 Millionen. Dann brauchen wir dafür auch weniger Arbeitsplätze und somit umso weniger für Export (siehe Reduktion Freihandel).

Freie Wohnungen der ausgewiesenen Immigranten – können dann unsere zurückgekehrten Soldaten beziehen. Und die Amerikaner, die sich derzeit keine Wohnung leisten können, mangels vernünftigem Arbeitsplatz. Die in Zelten und Campern wohnen, teils nahe Google und dort als Tagelöhner von Subunternehmern putzen, statt selbst angestellt zu sein.

Hört sich das nicht gut und vernünftig an?

Große Mauer in China

Kommentar von WELTRETTUNG

T. liebt Herausforderungen und auch den Kampf (um ihn zu gewinnen). Dass muss man ihm lassen, wenn man über ihn liest. Mit ihm wird es keinen Weltuntergang geben. Von Bauen versteht er auch etwas.

Aber wenn alles so einfach ist, wie T. mit diesem Programm denkt, dann brauchen Sie nicht weiterzulesen. Falls Ihnen in dieser Liste jedoch manches komisch oder Spanisch vorkommt, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Es ist eine Parodie. Gemessen an den Erfordernissen der USA und auch gemessen an den Erfordernissen zur Weltrettung mit innovativen Konzepten. Und diese erfordern wiederum Vertrauen und die Ausstrahlung von Kompetenz und grundlegenden Werten. Das Gegenteil von Verunglimpfungen oder grandiosen Versprechungen.

Die obigen Punkte klingen nach ethnischer Säuberung und viele Weiße werden es vielleicht gerne hören. Aber ist das wirklich eine positive Strategie? Amerika von der Welt abschotten? Schließlich kann man nicht exportieren wollen (Produkte und Kapital) ohne auch zuzulassen, dass die übrigen Länder in die Staaten importieren wollen bzw. sich dort selbst mit Kapital in Firmen einkaufen. Das ist der Wettbewerb, der Fortschritt schafft. Außerdem werden andere Länder Zollschranken durch eigene Zölle beantworten.

Und es widerspricht den ehernen Gesetzen der Ökonomie vom Gewinn für alle Beteiligten durch die sogenannten „Komparativen“ Kostenvorteile. Nur die übrige Welt, die untereinander Handel ohne Zollschranken treibt, wird das weiter nutzen, die Amerikaner dann zurück und ausgeschlossen bleiben. China hatte sich auch mal für Jahrhunderte abgeschlossen, dann hat Europa überholt! Die DDR hat es versucht – und ist gandios gescheitert (was gerne auch verklärt wird. Alle hatten offiziell eine Arbeit, aber mussten 16 Jahre auf ein Auto warten. Es gab keine Südfrüchte, kein….).

Zunächst würde auch bei einer solchen Abschottungsstrategie per chinesische Mauer (auch gegen China) und verstärkter Eigenproduktion alles teurer für das Land und somit die Konsumenten. Arbeitsplätze im Export gehen verloren, werden nur vielleicht durch mehr Eigenproduktion ausgeglichen. Insgesamt wird alles für die Bevölkerung teurer, was importiert wird. Und die Eigenproduktion ist ja auch teurer! Und die Innovationsrate sinkt, der Wohlstand sinkt.

Es entsteht keine Aufbruchstimmung in den Staaten, eher Unsicherheit, Zurückhaltung der Investoren. Misstrauen gegen Amerika. Und in Amerika: Bespitzelung und Anfeindungen eingesessener „illegaler“ Immigranten. Ein Klima von Verfolgung und Vorsicht.

Im Ergebnis: Daumen runter.

Nachtrag 14.12.16

Ich habe jetzt erst erfahren, dass T. in einer Firma (Carrier in Indianapolis) 1.000 industrielle Arbeitsplätze „gerettet“ hat. Mit dem Hinweis/der Drohung, dass solche Produktionsverlagerungen (in diesem Fall nach Monterrey in Mexiko) zukünftig bestraft werden. Wobei Indianapolis nur ca. 4 % Arbeitslosigkeit hat.

Immerhin. Das hört sich zunächst mal gut an. – Aber leider gibt es auch Gefahren bei Staatseingriffen in die Wirtschaft. In Indien wollten die Engländer seinerzeit einer Schlangenplage Herr werden. Sie setzten eine Prämie für tote Schlagen aus. Die Folge: Die Inder züchteten Schlangen um die Prämie zu bekommen. Es gab dadurch mehr Schlangen statt weniger. 

Also muss man für das ganze Bild auch die Nebenwirkungen bedenken. Mögliche Verluste an Innovationskraft, an Wettbewerbsfähigkeit, an Eigeninitiative. Braucht Amerika wie ein Entwicklungsland Schutzmauern für eine aufstrebende Industrie? Mehr dazu in den nächsten Artikeln, auch darüber was man für die „Verlierer“ der Globalisierung wirklich tun kann und auch sollte.

Weitere geplante Artikel, denn T. hat doch noch mehr Felder, wo er eine Kurskorrektur machen will für Make America Great.

–       T. und die Macht in den USA

–       T. und die Weltpolitik

–       T. und moralische Werte – wichtiger denn je

 

Great Wall of China at Sunrise

Great Wall of China at Sunrise

Griechenland und Weltrettung – Aufbruchstimmung durch breite Eigeninitiative

Strategiecamps 6 Tage, 500.000 Teilnehmer

Als zweite Etappe im Prozess der sozialen und ökonomischen Innovation geht es für Griechenland um individuelle Stimulierung von Ressourcen, Selbstwert und Eigeninitiative. Damit möglichst viele Menschen angeregt werden, konkret etwas zu unternehmen und zu verändern – aufbauend auf eigenen Stärken. Dies ist ein Kern der Mewes-Strategielehre mit den Grundprinzipien der Konzentration, der Spezialisierung, der Ausrichtung auf den wirkungsvollsten Punkt und dem Nutzenbieten vor Gewinn oder Einkommens-Erzielung.

Eine Gruppe deutscher Aktivisten der Mewes-Strategielehre (sog. Engpasskonzentrierte Strategie EKS) kommt nach Griechenland und veranstaltete erste Strategiecamps von je 3+3 Tagen mit Großgruppentechniken. Damit werden griechische Trainer ausgebildet, die das System mit weiterer Multiplikation weitergeben können.

Im Kernteam von Phase 1 sind sicher schon einige Aktivisten vom Bundesverband Strategieforum e.V. eingebunden. Diese beobachten die erste Woche die ZK und setzen sich abends und verstärkt in der 2. Woche zusammen, um die Unterlagen von Wolfgang Mewes auf Kleingruppenarbeit und selbsterklärende Arbeitsunterlagen anzupassen. Hier hilf ihnen natürlich das Übersetzerteam.

Grundstufen der Mewes-Strategie

Abb5d- NutzenmaximierungAuch hier gibt es eine mehr- oder weniger standardisierte Vorgehensweise der Reflexionen von Teilnehmern über Fragen nach der persönlichen Situation und den Stärken. Da auf individuelle Projekte abzielend ist es im Rahmen von Großgruppenworkshops nicht erforderlich eine Gesamtgruppengröße von 80 einzuhalten. Es braucht nicht mehr jeder alle Ergebnisse und Reflexionen in jeder Gruppe mitzubekommen, wie es bei der Zukunftskonferenz angestrebt wird. Auch in den Kleingruppen kann man für überwiegend Einzelarbeiten auf 12 Personen gehen und diePräsentationen der Beteiligten von ihrem individuellen Konzept geschieht in Gruppenunterteilungen von 6 Personen mit jeweils 5 Zuhörern und somit Feedback-Gebern. Die griechischen Moderatoren brauchen vielleicht einen Tick mehr Ausbildung als in der vorherigen Etappe, aber bei 50 geplanten Workshops pro Standort ist auch dies im Aufwand vernachlässigbar.

Dies sind die Stufen zur Entwicklung individueller Strategiekonzepte (von mir selbst um die Stufe 2 erweitert):

1.    Die Ist-Situation und die (persönliche) Stärkenanalyse

2.    Denkmuster (vor allem: hindernde) und Werte (Was mir wichtig ist im Leben)

3.    Geschäftsfelder (basierend auf den Stärken, also Angebot an Dienstleistungen und Produkten)

4.    Überblick potenzielle Zielgruppen und Reduktion der Zahl für Konzentration

5.    Brennende Probleme der Zielgruppen – Engpässe, die sie an ihrer Entwicklung hindern. Dadurch Reduktion der Vielfalt möglicher Zielgruppen.

6.    Innovationsmöglichkeiten für Nutzen der ausgewählten und möglichst erfolgversprechenden ZielgruppeBuchcover_WGG

7.    Kooperationsmöglichkeiten, da man meist die Innovation nicht alleine vollbringen kann

8.    Konstantes Grundbedürfnis als Grundvoraussetzung für Spezialisierung und Konzentration. Antrieb durch eigene Werte zum Nutzen der Zielgruppe.

Wie man sieht basieren die ersten 3 Schritte auf den eigenen Stärken – und diese müssen nun zum Nutzen der Zielgruppe ausgerichtet werden. Mewes bietet hierfür die optimale „Brücke“ zur Verbindung an. Stärken sind dabei auch immer relativ zum Kontext. Ein normaler „Italiener“ hatte z.B. vor 40 Jahren durchschnittliche Kochkenntnisse und Organisationserfahrung. Als er jedoch nach Deutschland auswanderte und die ersten Pizzas anbot – entwickelte er ein neues Geschäftsfeld und fand intuitiv seine Stärken – im Kontext des neuen Landes. Dort war die Pizza unbekannt, die Leichtigkeit der Italiener allerdings bewundert.

Neben der Strategieanwendung für Gründer und vorhandene Unternehmen können die gleichen Prinzipien und 8 Schritte auch für persönliche Karrierestrategie im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses angewendet werden. Die „Zielgruppe“ stellt dann der Vorgesetzte und seine Bedürfnisse/Probleme/Engpässe dar.

Die Stufen der Mewes-Strategielehre lassen sich bequem ohne Stress auf 3 Tage mit ausreichend Zeit für den Austausch in den Kleingruppen aufteilen. Am Ende stehen für jeden Teilnehmer konkrete Ideen für effizientere Arbeit als Angestellter (Karrierestrategie) oder Selbständiger bzw. Firmengründer (Unternehmensstrategie). Gerade Letztere benötigen nun in den Folgewochen Zeit für die genauere Entwicklung der Innovation zum Nutzen der Zielgruppe. Erst im nächsten und dritten Schritt erfolgen dann konkrete Gründerpläne inkl. Marketing und Finanzierung (Businessplan).

Individuelle Motivation und Ziele

Stärken-BlummeWeitere 3 Tage werden verwendet für die Arbeit an Selbstwertgefühl, an Selbstmotivation und Selbstmanagement. Dabei spielen insbesondere Zielfindungsprozesse und das Training detaillierter Vorgehensplanungen sowie das persönliche Energiemanagement eine Rolle. Am Schluss geht jeder Teilnehmer mit einem fertigen Konzept für seine weitere innerbetriebliche Karriere oder als Existenzgründer nach Hause. Er ist nun zur Eigeninitiative voll motiviert und sieht seine Chancen und Möglichkeiten.

Während die ersten 3 Tage gleich auf den Höhepunkt – die konkrete Geschäftsidee zusteuert, wird jetzt noch mehr Basis geschaffen. Zugleich noch mehr Information zur Beurteilung der eigenen Geschäftsidee erarbeitet.

1.    Erfolge und misslungenen Erfolge des vergangenen Jahres

2.    Bilanz des eigenen Lebens in 4 Lebensfeldern (Gesundheit, Beziehungen, Beruf, Finanzen) auf der Ergebnisebene

3.    Langfristige Zielvorstellungen für das eigene Leben in den 4 Lebensfeldern. Dann kurzfristiger (z.B. Jahr)

4.    Persönliche Energiequellen

5.    Rückblick auf Stärkenfindung vom Tag 1 und Ermittlung des zentralen persönlichen Engpasses

6.    Rückblick auf hindernde Denkmuster und die eigenen Werte

7.    Kontrolle der Persönlichen Ziele mit den Werten und Verdichtung auf wenige

8.    Vorgehensplanung für die persönlichen Ziele

9.    Sicherstellung der Umsetzung

Und natürlich gilt das alles auch für vorhandene etablierte Unternehmen, egal wie groß oder klein: Sie wieder zu revitalisieren, attraktiver zu machen. Sogwirkung auf Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Gesellschaft auszuüben ist für Griechenland von großem Nutzen für den erforderlichen neuen Aufbruch des Landes!

Kosten und Finanzierung

Für die mehr individuelle Arbeit sind auch mehr Trainer pro Gruppe erforderlich. Ich unterstelle hier als erste Annahme Großgruppen mit 200 Teilnehmern, aufgeteilt auf 12-er-Kleingruppen. Und jeweils 8 Trainer, die abwechselnd moderieren bzw. internen Kurzpräsentation in den Kleingruppen zuhören und selbst Feedback geben. Für einen Durchlauf von 0,5 Mio. Menschen in einem Jahr müssen 6.250 solche Veranstaltungen stattfinden, macht bei 50 Wochen Teams einen Gesamtbedarf von 1.000 Trainern  an 125 Standorten aus.. Man könnte also die Standorte von Zukunftskonferenzen in Phase 1 und Strategiecamps von Phase 2 zusammenlegen. Für letztere wird jedoch ein Raum oder Zelt von über 600 qm erforderlich.

Der Trainerkostenanteil kann ähnlich ausfallen, dafür ist jedoch die Zeit von 6 Tagen doppelt so lang.

Trainerkosten  1.000 Trainer für 12 Monate                                     30 Mio

Sachkosten, Locations, Unterkunft Trainer                                     16 Mio

Verpflegung für 0,5 Mio, Teilnehmer 6 Tage                                     50 Mio.

Sonstiges                                                                                            1 Mio.

Macht zusammen                                                                             97 Mio.

Ergebnis der 2. Phase

Wir wissen nicht, wieviel Menschen daran teilnehmen. Der Besuch von Phase 1 Zukunftskonferenz ist nicht unbedingt erforderlich. Dort war es eine Gemeinschaftsarbeit, jetzt geht es ganz um individuelle Ziele. Das wird eigentlich auch attraktiver sein. Aber nicht alle suchen Ziele und wollen aktiv werden.

Viele können Ihre Ziele ohne Kapital umsetzen. Sie verfügen nach Abschluss der 6 Tage  über eine Vorgehensplanung. Auf jeden Falls sind sie motiviert zu Umsetzung ihrer Ziele.

Hier der Link zur deutschen Plattform für die evolutionskonforme Mewes-Strategie .

Rückblick auf die Posts zu Griechenland

Teil 1 mit Übersicht notwendiger Etappen in Ergänzung zum finanziellen Hilfsprogramm der EU – bereits hier veröffentlicht.

Teil 2 mit den 100.000 Zukunftskonferenzen – bereits veröffentlicht.

Vorschau

Im 4. Teil beschreibe ich die Woche für Existenzgründer mit Business-Plan und Mikro-Finanzierung. – wieder mit Großgruppentechniken – für eine schnelle Umsetzung über ganz Griechenland für über 200.000 Griechen mit Eigeninitiative – im Rahmen der Aufbruchstimmung im ganzen Land. Die Teilnehmer von Teil 2 bringen nun ihre Geschäftsidee zur Reife. Die ersten Gründer werden praktisch einen Monat nach Beginn des Programms starten können.

Im 5. Teil folgt die Umsetzungsbegleitung, eine Bildungsoffensive in Griechenland – und die Rückwirkung des ganzen Projekts auf Europa.

Griechenland T3-Blüten

Psychologie und Völkerverständigung

20141122_135759Ein Artikel in der Psychologie-Heute (Heft 11-14, bin etwas mit Lesen im Rückstand) hat mich zu weiteren Gedanken inspiriert. Dort wurde von kleinen „Interventionen“ berichtet, die Völkerverständnis und –verständigung gefördert haben.

Beispiel: Es gelang in mehreren Studien in Bosnien und Israel, Studenten dazu zu bringen, die örtlichen Konflikte in einem anderen Licht zu sehen. Ein Forscherteam bat 139 israelische Studenten um ihre Meinung zu Aussagen wie „Ich halte Israel für verantwortlich für Grausamkeiten wie die Tötung von X.“

Vor solchen Fragen wurden ein Teil der Studenten gebeten, einen persönlichen Erfolg zu beschreiben. Das entfiel bei den anderen (Kontrollgruppe). Die Idee war: Wer so in einem Teil seiner Identität gestärkt ist, tut sich leichter, Probleme in einen anderen Teil seiner Identität zuzugestehen – in diesem Fall seiner nationalen.

Tatsächlich waren die Probanden eher als andere bereit, die Schuld aufseiten Israels zu sehen. Sie waren auch dafür, dass Israel gegenüber den Palästinensern Wiedergutmachung leisten sollte.

Ob der Ansatz tatsächlich zur Völkerverständigung beitragen kann, muss sich erst noch zeigen.

Grundlage ist das menschliche Bedürfnis nach Identität und Selbstwert.

Wenn dieses positiv stimuliert wird, ist anschließend eine größere Toleranz und Respekt andersartiger möglich. Eigentlich ein universeller roter Faden. Derzeit liest man ja über das Täterprofil von sog. Dschihadisten, dass es oft im Leben „zukurz gekommene“ seien, also mit geringem Selbstwert. Das liegt auf dieser Linie.

Also müssten Akteure und Verantwortliche in der Öffentlichkeit das obige Bedürfnis stillen. Wer ist das: Politiker, Gewerkschafter, Kirchen – und Unternehmer.
Darüber hinaus die normale Presse, und Blogger für den Frieden (wirkliche Blogger nicht sog. Infokrieger, die dann doch nur „hetzen“.

Als ich vor Jahren die Texte zu meinem Weltrettungsepos schrieb, habe ich das schon instinktiv berücksichtigt. 20141005_153915Die Strategie der Helden läuft auf Schulungen für Selbstwert und Persönliches Wachstum hinaus. Und der Held hat einen Weg gefunden, Millionen von Menschen in solche Schulungen einzubeziehen. Dann kann ich also auch stolz sein, solche Erkenntnisse der Psychologie instinktiv vorweggenommen zu haben. Ich werde das in der gedruckten Version der Bände 2 und 3 noch deutlicher formulieren.

Hier geht es direkt zum Buch (Band 1). Mehr Informationen zum gesamten Epos hier auf der Blog-Seite.

Workshop Weltrettung-Globalkonzept – wirtschaftlich und psychologisch

20141110_123701Am 2.11.14 stellte ich in Berlin auf der Konferenz der Visionäre mein „Globalkonzept Weltrettung – wirtschaftlich und psychologisch“ vor. Der Workshop nahm einen unerwartet intensiven Verlauf. Statt der angesetzten Stunde waren wir nach 2 Stunden immer noch mitten in der Diskussion. Ich selbst musste mich dann leider schon auf den Rückweg nach Bayern begeben, aber viele blieben und redeten weiter.

Hier einiges über den Inhalt des Workshops:

Zunächst machten wir gemeinsam ein Brainstorming der Weltprobleme und ich ordnete die Vorschläge in meine Matrix ein. Dabei musste ich immer wieder darauf hinweisen, dass wir den ganzen Planeten betrachten wollen, nicht nur unsere (kleineren) Probleme in Deutschland oder den reichen Industrieländern. Wir machen nur ca. 10 % der Weltbevölkerung aus. „Eine Insel der materiell Seligen.“S24_9FelderMatrix

Die obere Reihe meiner Matrix wurde ganz gut erkannt, bei den unteren musste ich nachhelfen.

Mich verwunderte nicht, dass die Teilnehmer oftmals in „vermutete Ursachen“ verfielen wie z.B. Verteilungsprobleme, Weltbild der Eliten, Korrumpierbarkeit, Monopole. Schließlich ist logisches Unterscheiden in Ursachen und Wirkung (= Ergebnis) im assoziativen Denken unseres Gehirns nicht üblich. Ich hatte für jeden Teilnehmer ausführliche erklärende Texte über die 9-Felder in den verteilten Unterlagen mitgebracht und so formte sich schließlich für uns alle ein einheitliches gemeinsames Bild.

Auf einem Flipchart hatte ich die Äußerungen zu vermuteten Ursachen gleich mitgeschrieben und wir ordneten diese nun zwei Kategorien zu:

Mensch: Korrumpierbarkeit, Gier, Egoismus, Inkonsequenz, mangelnde Empathie/Toleranz u.a.m.

System: Verteilungsprobleme, Fragilität, Schuldenprobleme, Chaos u.a.mehr

Schnell ergab sich eine große Einigkeit darüber, dass der Mensch mit seinen „Schwachstellen“ die Hauptursache darstellt!

Wir betrachteten dann auch gemeinsam die systemischen Abhängigkeiten der 9 Felder. Armut und Bildung ist am stärksten miteinander verbunden. Des weiteren Arbeitsplätze und Armut. Auch mit weiteren Feldern steht die Armut in umgekehrter Beziehung. Sie ist also systemisch zentral anzuordnen.

Um nun eine weitere Basis für die Vorgehensweise in meinem Globalkonzept zur „Rettung des Planeten“ zu schaffen, verglich ich die Weltsituation Europa, Afrika, Asien im Jahr 1800 und heute, nur 200 Jahre später auf dem Chart oben links.

Bei allen Ungleichheiten innerhalb der Länder (Einkommen und Vermögen) kann ich jedoch eine Tendenz zur weltweiten Konvergenz (Angleichung) erkennen. In den letzten Jahren sind über 500 Mio. Menschen aus der Armut befreit worden. Wie ist das geschehen? Weniger durch Entwicklungshilfe, eher durch die Direktinvestitionen von privaten Firmen. Diese haben Firmen und damit Arbeitsplätze in den „Billiglohnländern“ (also armen Ländern) aufgebaut. Wer dort arbeitet verdient meist 10 x mehr als wäre er in den Dörfern und auf den Feldern geblieben! So gleichen sich auch zunehmend die weltweiten Lohnunterschiede an. Was in den heutigen Industrieländern über 100 Jahre gedauert hat, passiert nun in 20-30 Jahren. Davon muss man natürlich die Einkommensunterschiede innerhalb der Länder unterscheiden, die es seit tausenden von Jahren gibt.

Was waren in den Industrieländern die Grundlagen für diesen Boom zum 100-fachen materiellen Wohlstand? Ich sehe 3 grundsätzliche Ursachen:

  1. Technologie (in 6 Wellenüber die Dampfmaschine, die Elektrizität, Auto und Computer/Internet)
  2. Schulbildung und Berufsausbildung, steigende Akademikerquote
  3. Denkweise des Individualismus und Egoismus (im Westen: jeder kann den Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen, wenn er sich anstrengt) statt Gemeinschaft und Gemeinwohl (im Osten, auch mehr spirituell)

Und besonders der dritte Punkt macht uns heute zu schaffen! Individuelle Verbindlichkeit und Mitverantwortung sinkt, Konsumdenken steigt. Gerade den Teilnehmern auf der Konferenz der Visionäre ist das besonders bewusst und wir zeigten hier in vielen Modellprojekten, wie das anders geht. Und das beginnt im Denken und mit Bewusstseinsarbeit.

20141102_184403In meinem globalen Weltrettungskonzept arbeiten die Helden auf verstärkte Investitionen für Arbeitsplätze hin. Diese Projekte gehen einher mit verstärkten Bildungsaktivitäten (50 % arbeiten, 50 % lernen). Darin sind über eine Milliarde Menschen einbezogen, zumeist aus dem unteren Teil der weltweiten Einkommenspyramide über Monate und Jahre. Und natürlich auch viele Tausende von Unternehmern und Führungskräften.

Diese Lern- bzw. Bildungsaktivitäten mit 50 % Zeitanteil, gehen weit über Lesen, Schreiben Rechnen hinaus. Sie umfassen Technik einerseits und Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft mit Hygiene und Medizin andererseits. Hinzu kommt das weite Feld von Verhalten und Kommunikation bis zur Bewusstseinsentwicklung, Werten und moralische Kompetenz. Gerade Letzteres wird natürlich nicht gelehrt (Westen stülpt Süden und Osten seine Werte über? Das würde gar nicht funktionieren.) Ich stelle mir das ähnlich vor, wie ich als Unternehmensentwickler in Firmen Wertearbeit vorantreibe: die Beteiligten entwickeln die Werte ganz von selbst und setzen Auswahl und Prioritäten selbst. Sie beschreiben wie sich die Werte im Alltag umsetzen und was jeder dafür tun kann. Da fließen viele kulturelle Denkweisen mit ein.WR-Senario mB

Und da kommt bei wertschätzender Diskussion und Dialog untereinander immer sehr Vernünftiges und Motivierendes heraus! Werte geben Energie und Richtung. Und genau bei diesen Werten müssen wir in den Industrieländern wieder das Gewicht zugunsten Familie, Gemeinschaft, Gemeinsinn und Gemeinwohl-Ökonomie verlagern. Wenn in Deutschland 30 % der Bevölkerung ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen habe, sind wir auch gar nicht so schlecht darin.

Diese Grafik rechts fasst mein Weltrettungskonzept etwas zusammen.

Hier noch ein Foto von der nicht enden wollenden Diskussion am Schluss. Ein Teilnehmer wollte uns mit einem Chart erhellen, malte dann aber 3.  Wie es 20141102_190814dort weiterging, weiß ich nicht, habe auch nicht alles davon verstanden. Ich musste mich leider auf den Rückweg 700 km nach München machen und es war schon nach 19.00 Uhr.

Ein kontroverser Punkt in der Diskussion am Schluss war die Bemerkung von Einstein, dass Probleme sich nicht auf der Ebene lösen lassen, auf der sie entstanden sind. Gerade deshalb gehört zu meinem Globalkonzept intensives Training in moralischer Kompetenz dazu. Direktinvestitionen und Arbeitsplätze alleine würden nur Äußerlichkeiten ändern, nicht aber den Menschen, der hinter den Möglichkeiten der Technik in seiner Bewusstseinsveränderung etwas zurückgeblieben ist.

Das ist auch mit der Grund, dass ich kein Sachbuch, sondern einen spannenden Roman geschrieben habe. Wie bei „Onkel Toms Hütte“ (Sklavenbefreiung) und „Oliver Twist“ (Armut), will ich damit den Leser sich mit der Weltveränderung identifizieren lassen und  die Seele ansprechen.

Posting2 Arundhati 23.2.14