Die Weltretter sind schon unter uns…

Das neue bahnbrechende Sachbuch ist direkt beim Autor mit Widmung bestellbar. 250 S , 19.80 €, keine Versandkosten. Geben Sie dafür auf der Seite SACHBUCH (Menupunkt oben) unten im Mailkasten Ihre Rechnungs- und Lieferadresse ein. Am 22.3.19 können Sie den Autor auf der Buchmesse Leipzig erleben: Lesung 12.30 Halle 3 Sachbuch E 201. Und am 7. Mai in Rosenheim.

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Das Sachbuch „Projekt Welt verbessern“ hat sich aus einem Roman über die Weltrettung entwickelt. Darin setzt ein Unternehmer mit positiven Werten den Heilungs- und Rettungsprozess für den Planeten in Gang. Gruppendiskussionen bei Facebook und Xing.  Das Sachbuch stellt quasi das Handbuch zur Verbesserung der Welt dar – eine mission possible.

Hinzu kommt, dass den Autor der (innere) Ruf nach Afrika erreicht hat und es werden Aktivitäten dafür entwickelt. Mehr dazu ebenfalls hier auf der Website in den Blog-Artikeln und direkt beim Spendenaufruf https://www.startnext.com/aufschwung-afrika-starten.

Für englischsprachige Leser: www.world-project.vision mit einer komprimierten Darstellung der „mission possible„.

Aufbruch nach Afrika – Mai 2019

Noch läuft ja bis 30.4. meine crowdfunding-Aktion bei Startnext, mit der ich den Start meiner Aktivitäten für Afrika finanzieren will. Sie können das Projekt bis dahin noch unterstützen.
https://www.startnext.com/aufschwung-afrika-starten.

Da „ereilt“ mich schon die erste Einladung zur Teilnahme an einer Studienreise für deutsche Geschäftsleuten nach Eritrea, das durch den Friedensschluss mit Äthiopien nach Jahrzehnten der Konflikte nun verstärkt sich dem Frieden und Wachstum von Wohlstand für die Bevölkerung widmen will. Ein Land, das durch Embargo gelernt hat, auf eigenen Füßen zu stehen.

Am Sonntag 5. Mai geht es los, zwei Wochen Eritrea und Äthiopien. Dann kann ich den Business-Plan für einen Aufschwung dort erstellen und mit der folgenden Reise das Unterstützernetzwerk dort aufbauen und mich um die Finanzierung kümmern. ich werde dabei von Tadios Tewolde, einem erfahrenen Berater aus diesen Ländern, begleitet. Die nötigen Impfungen habe ich schon, sowie das Ticket und eine Einladung zur Studienreise mit dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und organisiert von der deutschen Botschaft in Eritrea.

Natürlich überkommt mich manchmal der Gedanke, ob ich mir mit dem Projekt nicht zuviel vornehme und zumute. Wieviele Menschen haben schon versucht, die Welt zu verbessern. Dabei ist die tolle, wenn auch langsame Entwicklung unserer Zivilisation doch das Produkt von Vernunft, Wissenschaft, Handel, Austausch und dem Einsatz Vieler – überall auf der Welt und zu allen Zeiten. Natürlich gibt es viele Baustellen, aber insgesamt sind wir schon auf dem richtigen Weg. Ich will den nur beschleunigen, weil so viele Spannungen auf den Baustellen bestehen.

 

Und danach am 21. Mai trete ich in Rosenheim als engagierter Autor auf. Es handelt sich um eine Lesung aus dem neuen Buch, dann geht die Diskussion mehr und mehr in die Wirtschaft- und Gesellschaftspolitik über. Der Autor ist in seiner Kernkompetenz Moderator von Workshops – für Weichenstellungen und Einbeziehung der Teilnehmer mit Aktivierung von deren Ressourcen. Das wird also ein spannender Abend. Aufgrund meiner Afrika-Reise muss ich den ursprünglichen Termin dafür um 2 Wochen nach hinten verschieben.

 

 

Tadios Tewolde in Äthiopien für Moringreen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertrauen statt Bedenken – Aufbruch Afrika starten

Heute gehe ich an die Öffentlichkeit und beginne meine Kampagne auf www.startnext.com/aufschwung-afrika-starten .
Schreckensnachrichten verfolgen uns auf Schritt und Tritt. In Nachrichten, Medien und Büchern. Sie machen uns betroffen, lähmen uns und die Frage, wie man aus all den Miseren herauskommen kann, treibt uns mehr denn je um.

https://www.youtube.com/watch?v=GsA-dqxatC4&t=13s

Als ich vor zwölf Jahren damit begann, zunächst einen Roman und dann ein Sachbuch zu diesem Thema zu verfassen, kam ich bei meinen Recherchen zu interessanten Erkenntnissen: Beginnend um 1800 fand mit der Industrialisierung und der Aufklärung, ein weltweiter Bruch statt, in dessen Folge es für Europa und Nordamerika rapide aufwärts ging.
Bis dahin war die weltweite ökonomische und materielle Situation auf allen fünf Kontinenten ziemlich ähnlich gewesen. 70-90 % der Menschen hatten mehr schlecht als recht in der Landwirtschaft gearbeitet, um damit das gesamte Volk zu ernähren. Eine gigantische Aufgabe, wenn wir sie mit heute vergleichen, wo in einigen europäischen Ländern nur noch 1 % der Menschen in der Landwirtschaft arbeiten. Stellt man dies dem Bevölkerungsanteil der in Afrika in der Landwirtschaft arbeitenden Menschen von über 50 % gegenüber, kommt man zu dem Ergebnis, dass in den Spitzenländern Europas ein Landwirt 144 Menschen ernährt, während sein afrikanischer Kollege dies nur für 1,5 Menschen schafft.
Dennoch sind die dadurch entstandenen materiellen Unterschiede längst einem erkennbaren Trend zur Angleichung in den Entwicklungsländern gewichen. Auch wenn dies angesichts der Nachrichten noch viel zu langsam zu gehen scheint: Migration, Klimawandel, Ungleichheit und Terror drohen uns zu überfluten und verschleiern uns den eigentlich dringend notwendigen klaren Blick mehr und mehr.
Ich habe mich in meiner Arbeit zur Lösung aus diese Situation weniger mit den Problemen und deren Linderung beschäftigt, dafür mehr der Forschung nach den grundlegenden Ursachen. Diese sind in knappen Worten:

1. Persönlichkeitsschwachstellen im Menschen,

2. Arbeitsplätze und Einkommen sowie

3. allgemeine und berufliche Bildung in der arbeitsteiligen Welt eines höheren materiellen Wohlstands.

Eine revolutionäre und schnell sichtbare Lösung im Zuge einer Beschleunigung habe ich herausgefunden, die ich nun allmählich über Bücher, Website und Networking bekannt mache. Wie nah wir vor einem Durchbruch stehen, möchte ich in einem Land Afrikas in nächster Zeit strategisch unter Beweis stellen.
Unterstützen Sie meine Arbeit auf Startnext ist meine Bitte, und wie es in der Überschrift heißt: Vertrauen statt Bedenken.

www.startnext.com/aufschwung-afrika-starten

Gibt es einen Weg, die Welt besser zu machen?

Vielfältige Sorgen belasten uns und beeinträchtigen Schlaf, Beziehungen und Kommunikation sowie Lebenszufriedenheit. Und doch: ganz viele Menschen sind aktiv, die Welt zu verbessern, auch wenn davon global kein Effekt sichtbar ist.
Nun erscheint ein Buch mit einer innovativen, revolutionären und doch machbaren Handlungsstrategie von mir. Der Verlag hat auf dem Cover einen Ausspruch von Mark Twain geschrieben „Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Dafür bin ich jetzt mit Erscheinen des Handbuchs aktiv unterwegs. Ich nehme gerne hin, was Mark Twain schon erkannt hat und wie man über mich denken könnte.

Der subjektive Eindruck

Die Vorgänge in dieser Welt, auf diesem Planeten, erscheinen uns zunehmend katastrophal: Klimawandel, Kriege und Kriegsgefahr, Erinnerungen an die Finanzkrise, Rückschläge in der Demokratisierung (Italien, Amerika, etc.), Flüchtlinge und Migration, Polarisierung der Bevölkerung sowie eine subjektiv empfunden lange Liste von Problemen und Gefahren. Diese scheinen vielleicht auch Ihnen immer bedrohlicher zu werden. Dabei wissen wir, dass die Medien lieber schlechte Nachrichten verbreiten und dadurch die Perspektiven verzerren.

Die Fragen

o Können Sie sich vorstellen, dass trotz allem viele positive Trends auf dem Planeten wirksam sind?
o Können Sie sich vorstellen, dass aus diesem scheinbaren und übertriebenen Chaos etwas Neues und Gutes entsteht?
o Was sind die wirklichen Ursachen unserer Probleme – und gibt es einen gangbaren Weg, diese anzugehen?

Der Weg

Ja, es gibt diesen Weg. Es ist eine „mission possible“, die ich nun selbst in Angriff nehme. Als Unternehmer und Psychologe zeige ich eine machbare Strategie in Form eines Handbuchs für eine soziale, ökonomische und nachhaltige Entwicklung auf. Ein innovativer Weg, geboren aus der Synergie des Denkens von Wirtschaft und Psychologie, der Identifikation von Kräften und Werten und –vielen positiven Trends, z.B. bei dem Rückgang der Gewalt. Steve Pinker hat das genau untersucht: Tod durch Gewalt anderer Menschen, im Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Tatsächlich, die Zivilisation und Arbeitsteilung auf dem Planeten mit Handel und Austausch zum wachsenden Wohlstand hat das bewirkt!
Das Buch erscheint bald. Die Logik ist eigentlich einfach:

Probleme>>> Ursachen  >>>Akteure  >>>Strategie

Cover-Entwurf 8.7.18-Ausschnitt

Die Grafik wird sich mit dem nächsten Artikel erschließen. Eine gute Weihnachtsbotschaft und auch prädestiniert als Geschenk. Vorbestellungen nehme ich gerne selbst entgegen. Preis 19,80 € ( A 20,40 €) für 250 Seiten. Das Buch erscheint im www.spica-verlag.de , ISBN 978-3-946732-48-8

 

Laufende Aktivitäten Projekt Welt verbessern – Senegal

Es hat sich seit meinem letzten Blog-Artikel einiges geklärt in meinem Projekt, die Welt zu verbessern. Interessante Kontakte haben sich ergeben, die das Projekt vorantreiben.

Schreiber entwickelt Aktivitäten

Ursprünglich wollte ich schon in diesem Sommer nach Westafrika, um mich zwischen

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Melonen auf dem Kopf km transportieren – schaffe ich niemals

Togo, Sierra Leone und Liberia für ein Land als Pilot-Projekt entscheiden. Durch Flüchtlinge aus dem Senegal, die ich in der Lernwerkstatt Raubling betreut habe und den Kontakt zu einem senegalesischen Berater in Kassel habe ich mich dann für den Senegal entschieden.

Na ja, und nebenher muss ich meinen Lebensunterhalt verdienen. Als Unternehmensentwickler und –berater (da gibt es auch einige zu „retten“ jedenfalls kommen solche Fälle, wo ich mit meinen psychologischen sowie Finanz- und Steuerkenntnissen gefordert bin). Des Weiteren gibt es auch mal wieder was eher Psychologisches für Berufsneuorientierung bis zum Marketing.
Vereinsaktivitäten für GABAL e.V. und GfA e.V. lassen mich nicht los. Und auch dort will man mehr über mein Projekt wissen und ich soll einen Artikel liefern.

Das große Projekt

Das Konzept der Vorgehensweise für afrikanische Länder steht und ist schon an anderer Stelle auf dieser Website beschrieben. Hier das aktuelle Download WVC -Vs5- 7 Seiten.

Inzwischen habe ich Kontakt mit dem BMZ (sogar Minister Dr. Müller mein Konzept

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Senegalesische Botschaft Oktober 2018. ich zeige auch dort mein T-shirt

persönlich überreicht) und der GI in Eschbornaufgenommen. Und ich sammele Informationen über deutsche Investments in Afrika (AWE in Berlin, Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft).
Nachdem ich mich für Senegal entschieden habe, war ich 3x schon in Berlin in der Botschaft. Dort ist mein Konzept auf starke positive Resonanz gestoßen, nachdem der Präsident auch einen Weg suche, die Bevölkerung zu „mobilisieren“. Er war letzte Woche in Berlin auf der Afrika-Konferenz mit weiteren 10 Staatsoberhäuptern. Mein Pilot-Projekt im reduzierten Ausgabenumfang (nur 8 Mio. € im ersten Jahr) und auf Französisch sollte ihn inzwischen erreicht haben.
Mit einem Netzwerk von Kontakten im Lande (Politik, Hilfsorganisationen, Bildungsinstitutionen, Geldgeber/Investoren) werde ich dort Großgruppenaktionen starten, wo hunderte oder tausende Menschen mitmachen, die meiste Zeit in Kleingruppen bis 10 Personen diskutieren. Diese Diskussionen werden zu Ergebnissen verdichtet. Dabei entstehen Ideen, neue Denkweisen, Fakten lernen, Persönlichkeit/Selbstwert entwickeln, Bewusstsein über Senegals Schätze und konkrete Projekte, die Arbeitsplätze hervorbringen. Mit einem Wort: Aufbruchstimmung. Für die die Landwirtschaft habe ich eine eigene Vorgehensweise entwickelt. Die Großteils Subsistenzbauern (ernähren gerade mal ihre Familie) machen in den meisten afrikanischen Ländern über 50 % der Bevölkerung aus. Und diese kommen nicht in Großgruppenseminare in der Stadt.

Am 6.11. bin ich in Köln zur Tagung des Afrikavereins „Arbeitsplätze und Finanzierung“ finance@work. Und ich suche weiter nach Kontakten mit
a) afrikanischen Geschäftsleuten, die in Deutschland leben.
b) deutschen Firmen, die nach Afrika exportieren oder gar dort eine Tochterfirma gegründet haben. Die also mit dortiger Mentalität Erfahrungen gemacht haben.
Wer kann mir solche Kontakte herstellen oder nennen? Ein Kommentar oder direkte Nachricht ist ausreichend. Vielen Dank.

Die nächsten Schritte

Erste Kontakte nach Äthiopien habe ich schon. Das Land ist politisch im Aufbruch, aber davon ist ökonomisch noch nichts in der Bevölkerung angekommen. Es sind über 100 Mio. Bevölkerung dort 6 mal mehr als im Senegal.
Im Herbst erscheint mein neues Buch, in dem ich die Strategie aus den Problemen auf dem Planeten und den tieferen Ursachen entwickle. Und die zu verfolgende Vorgehensweise, im Wesentlichen auf Hilfe zur Selbsthilfe basieren , ökonomisch-psychologisch fundiert erkläre.

Übrigens……

Die Szene an über 1 Mio. Hilfsorganisation ist groß. Aber auch der Ideenreichtum. Mein Bruder schickt mir die letzte Zeit im Wochentakt, oft aus dem Handelsblatt, wirtschaftliche und originelle Medienberichte z.B. über Gesundheit auf Schienen durch Afrika. Ich selbst habe schon eine Fülle von Ordnern mit solchen Berichten angelegt, die von Alphabetisierung über Nanotechnik zu Yunus (Mohammed Yunus, Erfinder der Mikrokredite, Nobelpreisträger). Ich prüfe Sie auf den Einbau in mein Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe.
Hier wieder eine originelle Idee: Gesundheit auf Schienen, zwei Züge durch (Süd-)Afrika mit je einer Augen- und einer Zahnklinik in den 19 Waggons.

WR unter uns neu

Update der Strategie-Visualisierung Projekt Welt verbessern

 

Aufbruch Afrika bewirken

Vom Schreiber zum Macher – in eigener Sache

Genau das plane ich: In Afrika in einem ersten Land einen Aufschwung bewirken. Der Ruf nach Afrika hat mich nun erreicht.

Ich werde persönlich nach Afrika aufbrechen, anstrengende Reisen in ungewohntem  Klima (90 % Luftfeuchtigkeit) auf mich nehmen. Mich dafür mehrfach impfen lassen. Ich wähle ein westafrikanisches Land mit einer Bevölkerung von maximal 5 Mio. aus.

Hierfür suche ich zunächst nach Kontakten mit

a) westafrikanischen Geschäftsleuten, die in Deutschland leben.

b) deutschen Firmen, die nach Afrika exportieren oder gar dort eine Tochterfirma gegründet haben. Die also mit dortiger Mentalität Erfahrungen gemacht haben.

Wer kann mir die gesuchten Kontakte herstellen oder nennen? Ein Kommentar oder direkte Nachricht wäre ausreichend. Vielen Dank.

Mein Vorhaben

Das werde ich nach meinem Konzept  „Welt verbessern – mission possible“ dort unternehmen:

Mit einem Netzwerk von Kontakten im Lande (Politik, Hilfsorganisationen, Bildungsinstitutionen, Geldgeber/Investoren) dort Großgruppenaktionen starten, wo hunderte oder tausende Menschen mitmachen, die meiste Zeit in Kleingruppen bis 10 Personen diskutieren. Diese Diskussionen werden zu Ergebnissen verdichtet. Dabei entstehen Ideen, neue Denkweisen, Fakten lernen, Persönlichkeit/Selbstwert entwickeln, Bewusstsein über Afrikas Schätze und konkrete Projekte, die Arbeitsplätze hervorbringen. Mit einem Wort: Aufbruchstimmung. Auch die Landwirtschaft wird dabei einbezogen.

In bereite derzeit die Gründung einer Stiftung für den ganzen Prozess vor. Im Herbst erscheint mein neues Buch, in dem ich die verfolgte Strategie aus den Problemen auf dem Planeten und den tieferen Ursachen erkläre. Und die zu verfolgende Strategie, im Wesentlichen auf Hilfe zur Selbsthilfe basierend und ökonomisch-psychologisch fundiert erkläre.

Übrigens

Wussten Sie das in den Industrieländern mehr als 1 Million Hilfsorganisationen existieren, oft in Stiftungen oder Vereinen organisiert und von reichen Philantropen oder Idealisten gegründet. Und diese arbeiten zumeist mehr an den zu lindernden Symptomen von Armut, Bildung, Gesundheit, Sozialem, Umwelt. Deshalb ist trotz dieser vielfältigen Akteure immer noch kaum eine Besserung aus globaler Sicht feststellbar – nur für die jeweils Betroffenen.

Pulse of Europe in Rosenheim

Am 3. Dezember war wieder pulse-of-Europe-Aktion in Rosenheim. Trotz klirrender Kälte aber ohne Regen nahm ich an dieser Manifestation pro Europa teil. Europa. Unser großes Friedensprojekt (Nobelpreis) und Sicherung des Kontinents für die Zukunft scheint derzeit in Gefahr durch rückwärtsgewandte Politik und Politiker in mehreren der 28 Staaten (die Briten mit rückwärtsgewandtem Brexit wollen raus, dafür andere der fast 50 europäischen Staaten wollen gerne rein).

Wie es der neue französische Präsident Macron formuliert will er ein „Europe protectrice“, eine schützende EU. Wussten Sie, dass nach den Verträgen sich die Staaten auf gewisse demokratische Grundprinzipien und auch mehr Partizipation der Bürger festgelegt haben? Betroffene können also vor dem EUGH klagen, z. B. bei Verletzungen durch die „Obrigkeit“

Das Video bei Facebook zeigt ein Europaspiel. Die Teilnehmer mussten sich bei Fragen auf eines von 3 Feldern als richtige Antwort stellen. Die Frage lautete: „Welcher dieser Staaten ist zuerst in die EU eingetreten?“.

Auf der Website der Initiatoren heißt es: „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass es auch danach (nach Trump und Brexit, Anm. des Verf.) noch ein vereintes, demokratisches Europa gibt – ein  Europa, in dem die Achtung der Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln,  Toleranz und Respekt selbstverständlich Grundlagen des Gemeinwesens sind.“

Natürlich wurden von den Rednern auch betont, dass Demokratie Arbeit bedeutet und viele Probleme noch der Lösung harren im Aufbau von Europa und im Denken der politischen Verantwortlichen. Aber wir sind auf einem guten Weg!

 

Lust am Untergang und geistige Hygiene

Kennen Sie das Paretoprinzip 80:20, das besagt, dass 80 % des Ergebnisses mit 20 % des Aufwandes erreicht werden können?

Geistige Hygiene  und Missstände auf der Welt

Für die geistige Hygiene und Energie möchte ich dieses gerne umformulieren: die eigenen Gedanken nur zu maximal 20 % mit den negativen und Katastrophengedanken füllen (die alle Medien nur zu gerne verbreiten, auch die sozialen), dafür die verbleibenden 80 % mit positiven Gedanken – über konstruktive Lösungen und die Dinge und Trends, die schon gut funktionieren auf dem Planeten oder im Lande oder in der Firma.

Ich propagiere damit nicht das Wegschauen von Missständen, nein. Wir müssen hinschauen und uns empören, daraus die Energie zur Veränderung schöpfen. Ich propagiere also nicht das reine positive Denken, die alleinige rosarote Brille. Aber sich zu 80 % oder gar 90 oder 99 % nur über Missstände aufregen, was bringt das? Alle Energie negativ auf andere projizieren, statt sie in uns selbst zur aktiven Veränderung zu formen. Außerdem müssen wir die anderen Menschen für die Veränderung gewinnen, auch die „vermeintlich“ Schuldigen. Das geht nicht durch Beschuldigungen oder gar Verunglimpfungen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Text aus der Kolumne in der SZ vom 8.2.17 „Die Lust am Untergang“.

Häufigkeit von Horrorszenarien in den Medien  – und die Wirklichkeit

Die ZEIT in ihrer Sonderausgabe vom 4.12. zum Jahresrückblick hat  (Seite 3) eine Fülle von Vorgängen in der Welt auf das Geschehen während jeder Minute heruntergerechnet. Und ich nehme mal einen der schrecklichsten Vorgänge: Den Tod. Ich zitiere:

Gleichzeitig (in 1 Minute) sterben 111 Menschen.

Davon knapp einer durch ein Tötungsdelikt, also Gewalt.
An den Folgen der Luftver-schmutzung sterben etwa 26 Menschen
An übertragbaren Krankheiten 24.
Der Durchschnitts-wert für Krebstote beträgt 15.
Für Todesopfer des Rauchens insgesamt 9.
Für alkoholbedingte Todesfälle 4,5,
für Tod durch HIV/Aids 3 (Neuinfektionen 3,4),
für Verkehrstote 2,5.
Für Selbsttötungen sind es 1,5,
für Kriegstote im Irak und in Syrien  0,03,
für Tod durch weltweiten Terror 0,003.“

Verbleiben noch 39,5 die wohl ua altersbedingt eines natürlichen Todes sterben.

Geistige Hygiene

Meine Frage lautet also: wohin müssten wir unsere Energie und unser Bestreben vordringlich richten und uns damit in erster Linie beschäftigen?

Wie jeder aus den Medien weiß, beschäftigen sich diese überweiegend mit der Gewalt und dem Terror, die seltensten aller Todesfälle.

Sicher haben auch Sie eine Interpretation, warum sich die Menschen gerne mit dem Kick des (ganz seltenen) Horrors beschäftigen und auch im Kino solche Filme ganz vorne liegen in der Besucherfrequenz.

Für meinen Weltrettungsroman musste ich diese Erfahrung auch machen. Im Monat suchen bei Google rund 800 Menschen nach der Weltrettung (meist den Song von Tim Benzko). Dafür 20.000 den Weltuntergang!

Was sagt uns das? Vielleicht achten Sie zukünftig mehr auf Ihre geistige Hygiene.

G20-Gipfel in Hamburg und Denkwerkstatt Weltverbesserung

Ein neuer großer G20-Gipfel steht bevor und noch dazu in Deutschland, sozusagen mitten unter uns. Was erwarten oder erhoffen wir uns davon?

Zielsetzung und Aktion der Weltverbesserung zur G20

Wir müssen uns für jegliche öffentliche Aktion vor Ort eine Zielsetzung vorstellen, was können wir auf diesem Feld erreichen? Welche Situation streben wir an?

Also für uns konkret: Wofür sprechen wir uns in z.B. Demonstrationen aus? Das FÜR ist wichtig, nicht das dagegen. Also die Inhalte, Botschaften. Was bedeutet dabei Weltverbesserung?

Und als nächsten Schritt: Mit welcher Aktion können wir das Ziel erreichen.  Sollte wohl nicht heißen: „kommt nie mehr nach Deutschland“ sondern bestimmte Beschlüsse mit positiven Inhalten. Dafür müssen wir überzeugen mit Einfallsreichtum und Argumenten.

Der Pilgerweg zur G20 – für die  Weltverbesserung

Was hatte ich doch schon für tolle Ideen vor zwei Jahren in meinem Blog, basierend auf meinem Roman zur Weltrettung

  • Wanderung in mehreren Säulen zum G20-Ort, wie ein Pilgerweg
  • Unterwegs Ideen sammeln und feilen an inhaltlichen Botschaften mit FÜR
  • Werte einbauen
  • Zusammentreffen der Säulen, Proklamation der Botschaften, vom Herzen her sprechen, ohne Angriffe, Vorwürfe und Verunglimpfungen
  • Und natürlich mit einer Originalität im Aufbau statt Gewalt, manche kreative Aktionen von Hilfs- und Friedensorganisationen und NRO haben das schon geschafft. Eine kreative Originalität, die zur Botschaft passt.

Hier kannst du das nochmal nachlesen.

Aus dem Herzen zum Herzen sprechen

Natürlich die Proklamation der Herzbotschaft – ohne Gewalt. Es geht doch um Überzeugen. Und um mehr Frieden. Wie kann mehr Frieden mit Gewalt und Angriffen erreicht werden?

Das wäre die gute Botschaft vom Gipfel in Deutschland. Diese würde unserem Land gut stehen.

Sind wir hier nicht in weltweiter Perspektive auf einer Insel der Glückseligen? Nicht dass nicht auch bei uns viel, sehr viel zu verbessern ist. Aber im Vergleich zu anderen Ländern haben wir hier Frieden und Wohlstand nebst eines ausgebauten – eben noch zu verbessernden – Sozialsystem, insbesondere in der Prävention.

Das sind die Probleme der Welt

Am 5.7. setzt die Denkwerkstatt Weltrettung und Demokratie ihre Arbeit fort. Hier ist darüber nachzulesen. Sie können noch dazukommen.

Hier der Bericht der ersten Denk-Werkstatt und Ausblick auf die weiteren Vorhaben, ausgehend von Rosenheim.

 

 

Improvement of the World – english abstract

Provisional translation 19th of June 2017, darunter der originale deutsch Text

Improvement of the World by self-help in 9 crucial areas of problems by creating a synergy of economics, ecology and psychology

1.    Self-help – by enableing people to improve their situation by their own efforts. The 9 area and will soon be explained by one chart covering each area. They are systemically related, poverty at the core of it.

2.    The analyse of the 9 fields of world-problems shows a common factor: the list of human weaknesses. The remedy: requires continuing education, personal empowerment, personality development, personal values, raising self esteem and confidence; while generating higher confidence in other people at the same time.

3.    But we need more: Poverty and Hunger need more economical growth in most countries – for more material, social and medical welfare. To achieve this we have to increase productivity and jobs – each country has to work for its own prosperity.

Mechanism of action: create ‚atmosphere of departure‘ – spirit of optimism, support investments from outside and inside the country.

4.    For each country with roadblock in area 1 lighthouse-projects are created, which can be started quickly with more or less untrained workers, like projects in building and infrastructure. Where work can be started simultaneously at many locations and people can see instant progress.

5.    The workers of this lighthouse-projects learn and work 4 hours a day respectively. After 1 year they are replaced by new workers. Doing so after 5-10 years about 5 % of the population have participated.

6.    The curriculum offers:

a)    Reading and writing

b)    Calculation

c)    Finances and economics in world of division of labour and providing added value to customers.

d)    Technology based on physics and chemistry

e)    Health, hygiene including nutrition, care of water and plants. Medical care

f)     Communication and conduct including values and moral intelligence

7.    In most cases it will be useful to start  with a central conference with domestic donors.

Either simultaneously or later, future conferences will follow at several cities where everybody interested can participate.

Result: Attention, interest, participation, activity, common goals, optimism, confidence.

8.    Large group methods play an important role in the process of world-improvement. 75 % of the time  is discussion in small groups – from which common ideas and projects show up.
“Future Search” is the most known format of such large groups. It is limited to 80 people, but other formats are available for higher numbers of participants, up to thousands. The Internet offers additional possibilities.

9.    After the initial conferences and parallel to phases 4-6 there will be large group actions from half day up to 5 days with thousands or millions of participants which will lead to new start-ups (about 1 % of the population) – creating jobs and increasing gross domestic product.

10.  All these activities and projects are organized and coordinated by new Foundations within the countries under a world umbrella foundation; including the learning- and large group events.

The financial means come from rich people and other donors, who want to give back the opportunities of their lifes to society.

An improved world serves everybody: Welfare, peace and freedom.

At the head of the Foundation there will be people of the highest standards in honesty and ethical conduct.

 

This are the most important items of a brand new strategy of world improvement with quick impact, because from the very beginning people are involved in great number and are integrated with their conduct and their thinking.

Rudolf Müller

Doctor in economics, Master Psychology

20 years Managing Director in industrial family company, international Marketing

20 years of consultant and development of organization and people

Main Hobby: learning and large groups

Author of 7 books

 

Hier der deutsche Text

Weltverbesserung mit Selbsthilfe in 9 Problemfeldern mittels Synergie von Ökonomie, Ökologie, Psychologie

1. Selbsthilfe bedeutet, dass Menschen in die Lage versetzt werden, aus eigener Kraft ihre Situation zu verbessern. Die 9 in der Grafik genannten Felder werden demnächst noch mehr erklärt durch ein Schaubild pro Feld. Sie sind systemisch miteinander verbunden, Armut in der Mitte.

2.Die Analyse der 9 Welt-Probleme zeigt, dass dort ein gemeinsamer Nenner der Ursachen vorliegt: Faktor Mensch mit seinen Schwächen. Abhilfe: erfordert Bildungsanstrengungen und mehr persönliches Empowerment bis zu Persönlichkeitsentwicklung, persönlichen Werten und mehr Selbstvertrauen und Selbstwert.  Was zugleich auch mehr Vertrauen in andere Menschen mit sich bringt.

3.Aber wir benötigen mehr: Armut und Hunger erfordern Wirtschaftswachstum in den meisten Ländern – für mehr materiellen. sozialen und gesundheitlichen Wohlstand. Dafür werden Fortschritte in Produktivität und mehr Arbeitsplätze benötigt – jedes Land muss seinen Wohlstand selbst erarbeiten. Wirkmechanismus: Aufbruchstimmung schaffen, Direktinvestitionen im eigenen Land und aus dem Ausland schaffen.

4.Für jedes Land mit Feld 1 Engpass werden Leuchtturmprojekte benannt, die schnell begonnen werden können, wenig geschultes dafür aber viel ungeschultes Personal erfolgen, z.B. bei Infrastruktur und Bauprojekten. Wo an vielen Stellen zugleich mit den Arbeiten begonnen werden und die Menschen schnelle Fortschritte sehen.

5.Die Beschäftigten dieser Leuchtturmprojekte lernen und arbeiten nur je 4 Stunden. Nach 1 Jahre werden die meisten Beschäftigten durch neue Arbeitskräfte ersetzt. So dass nach 5-10 Jahren ca. 5 % der Bevölkerung mitgemacht haben.

6.Lernfächer sind dabei:
a)    Lesen und Schreiben

b)    Rechnen

c)    Finanzen-Wirtschaft in einer arbeitsteiligen Welt und Nutzen bieten für den Kunden.

d)    Technik mit Basis in Physik und Chemie

e)    Gesundheit  und Hygiene inkl. Ernährung, Umgang mit Wasser und Pflanzen. Medizinische Versorgung

f)     Kommunikation und Verhalten inkl. Werte und Moralische Intelligenz.

7.Meist wird es sinnvoll sein, mit einer zentralen Konferenz mit potenziellen Geldgebern aus dem jeweiligen Land zu beginnen.
Gleichzeitig oder danach werden in verschiedenen Städten noch mehrsolche Zukunftskonferenzen abgehalten, wo sich alle Interessenten beteiligen können.

Resultat. Aufmerksamkeit, Interesse, Beteiligung, Aktivität, gemeinsame Ziele, Optimismus und Vertrauen.

8.Eine große Rolle im ganzen Weltverbesserungsprozess spielen Großgruppenveranstaltungen, wo 75 % der Zeit in Kleingruppen diskutiert wird, es sich jedoch gemeinsame Themen und Projekte ergeben. Eine Form davon ist die international und interkulturell sehr bekannte Zukunftskonferenz. Sie ist limitiert auf 80 Personen, für höhere Teilnehmerzahlen bis in die tausende andere Formate stehen zur Verfügung. Das Internet bietet hierfür auch noch Ergänzungen an.

9.Nach diesen initialen Konferenzen und parallel zu den Phasen 4 – 6 finden über längere Zeit  Großgruppenaktionen von 0,5 bis Tagen mit Millionen Teilnehmern die in vielleicht 1 % der Bevölkerung neuen Start-ups münden, was Arbeitsplätze und Sozialprodukt schafft.

10.Dies wird alles durch neu zu schaffende länderweise Stiftungen mit zentraler weltweiter Dachstiftung organisiert und koordiniert. Die Lernaktivitäten und Großgruppenaktivitäten sowieso.
Die finanziellen Mittel kommen von Reichen und sonstigen Spenden, die der Gesellschaft etwas von den Möglichkeiten ihres Lebens zurückgeben wollen. Eine verbesserte Welt nützt allen: Wohlstand, Frieden und Freiheit.

An der Spitze der Stiftung stehen moralisch einwandfreie bekannte Menschen.

 

Das sind die wichtigsten Punkte einer ganz neuen Strategie zur Weltverbesserung mit schneller Umsetzung, weil die Menschen gleich von Anfang in großer Zahl mit eingebunden und mitwirken in ihrem Verhalten sowie mit ihrem Denken.

 

Rudolf Müller

Promotion Betriebswirtschaft, Master Psychologie.

20 Jahre geschäftsführender Gesellschafter im Familienunternehmen, internationales Marketing.

20 Jahre Unternehmensberater und -entwickler (Unternehmen und Menschen)

Hobbys: Lernen und Großgruppen

Autor von 7 Büchern

 

Mehr Demokratie wagen – und verbessern

Probleme der Welt und Ursachen

Kürzlich fand im Erfolgsforum Rosenheim das erste Treffen der neu gegründeten Denk-Werkstatt zum Dialog über Welt- und Demokratieverbesserung statt. Wir haben gemeinsam die Weltprobleme analysiert und sind wie auch in meinem Weltrettungsroman zu den 9 Problemfeldern gekommen. Das Feld 8 Gender (Geschlechter-Gerechtigkeit) könnte man auch nennen „Diskrimination“ und enthält somit neben der Geschlechterproblematik auch die Rasse, das Alter und andere diskriminierende Elemente. Und in das mittlere Feld von Armut und Hunger könnte man noch als Unterpunkt die Chancenungleichheit nehmen.

Derr nächste Punkt in der Denk-Werkstatt war nach einer Analyse der Problemfelder die Auflistung der Ursachen, wobei wir zwischen Mensch und System trennten. Aus der Brainstorming der Teilnehmer ergab sich dir mir weitgehend bekannte Liste der menschlichen Schwächen, von Gier und Verführbarkeit angefangen, bis über die Bequemlichkeit zu „destruktivem Umgang mit Komplexität“. Gespannt war ich auf die Diskussion eines gemeinsamen Nenners als Ursache für alle Weltprobleme. Aber das ging ganz einwandfrei zu einem Konsens: „Die Hauptursache ist der Mensch selbst mit seinen Unvollkommenheiten“. Und sogar die Systemursachen wie Macht, Lobby etc konnten wir als menschengemacht darunter subsumieren. Natürlich hat der Mensch aus seine guten Seiten: Hilfbereitschaft, Loyalität, Kooperation, Empathie etc. Daneben die Schattenseiten, die die Probleme national oder weltweit bewirken.

Darüber hinaus ist eine zweite Ursache für die Achse der Welt-Problemfelder 7 Arbeitsplätze und 1 Armut die volkswirtschaftlichen Produktion für den Wohlstand. Für die Entwicklungsländer heißt dies, dass Direktinvestitionen von außen kommen müssen, um einen Sprung zu bewirken. So hat das in China und weiteren asiatischen Ländern sowie Brasilien gut funktioniert. Die dortigen staatlichen Strukturen sind ein Muß – in Afrika fehlen diese oft. Deshalb dort ein größerer Nachholbedarf. Ich habe kurz mein Konzept für Aufbruchstimmung und Vertrauen dargestellt. Zugleich gekoppelt mit verstärkten Bildungsanstrengungen und Großgruppenmethoden.

Am Schluss und gegen Mitternacht war auch klar, dass die Gruppe weitermachen will. Kurzfristig wollen wir unsere Arbeit weiterführen und brauchen da auch nicht in die ganze Welt auszuschwärmen: auch in Deutschland ist genug zu tun. Was wäre das Konzept, in Deutschland den obigen abgebildeten gemeinsamen Nenner „Bewusstseinsentwicklung“ einer breiten Bevölkerung nahezubringen?

Als ersten Baustein dafür könnte meine Großgruppenaktion „Demokratie verbessern“ dienen, die wir beim nächsten Treffen besprechen werden. Hier könnte als sachliches Thema die Flüchtlingswelle stehen, oder das Steuersystem, aber sicher ist die Verbesserung unserer eigenen Demokratie die beste Basis für die weitere Arbeit. Was gibt es in den Social Media nicht alles an Groll und Unzufriedenheit darüber. Unseres Erachtens mangels Wissen und Bewusstsein der Bevölkerung. Stammtischgerede mit Klagen und Anklagen ist leicht, aber wie können wir konkret besser werden? Die verbalen Anschuldigungen der Parteien untereinander erleichtern das alles nicht.

Zielsetzung des Großgruppen-Dialoges

  • Bei der Aufgabenstellung des Staates beginnen
  • Demokratie und Dialog mit Fakten trainieren
  • Werte der Gemeinschaft unseres Staates bewusst machen und leben
  • Vertrauen der gesellschaftlichen Gruppen insb. Politiker, Bürger, Wirtschaft aufbauen zum allseitigen Nutzen
  • Dabei erhöht sich das Wissen, das Verständnis für andere und ändern sich Denkmuster (vorgefasste Meinungen).
  • Reelle Möglichkeiten zu einer Erneuerung der Demokratie kennenlernen u.a. Losverfahren.
  • Zugleich mit konkreten Vorschlägen für weitere operative Dinge und mittelfristige Strategie in der Verbesserung unserer Demokratie
  • Zu einer Vorstufe von echter breiter Bürgerbeteiligung und Mitwirkung kommen.

Beschreibung der Aktion

  • 4 Stunden Dialog der Demokratie (Aufgaben des  Staates und Bürgerpartizipation) mit mindestens 1 Million Teilnehmern, in Gruppen von 100. Das braucht nur 3 Monate zu dauern.
  • An 60 Standorten mit täglich zwei Veranstaltungen. 200 Moderatoren werden benötigt, die dank selbsterklärungen Anleitungen für die Teilnehmer leicht auszubilden sind. Diese sitzen an Tischen von maximal 8 Personen mit zumindest je einem PC, der die Antworten der Gruppe auswertet und mit anderen bzw. auf Bundesebene vergleicht.
  • In weniger als 90 Tagen durchlaufen 1 Million Teilnehmer diese Veranstaltung. An derem Ende steht jeweils ein „viraler“ Effekt: Jeder wird aufgefordert, per Handy enge Freunde und soziale Netzwerke über die Erkenntnisse zu informieren.
  • Bei 10.000 solcher Veranstaltungen können jeweils einer oder mehrere Politiker der verschiedensten Ebenen (Gemeine, Land, Bund) teilnehmen.

Ich habe diese Vorgehensweise schon vor 40 Jahren praktisch ausprobiert – bei der Einführung einer Kapitalbeteiligung in meinem Familienunternehmen. Ich war dabei besonders positiv überrascht, wie sich die Mitarbeiter aus der Produktion dort einbrachten und konkrete Vorschläge unterbreiteten. Vor 20 Jahren habe ich die Aktion – noch vor Kirchhoff – für eine Reform des deutschen Steuersystems entwickelt, aber leider die Mühe der Umsetzung gescheut. Heute bin ich besser gerüstet. Als nächster Termin zur Fortsetzung und Diskussion über ein konkrete Aktion z.B. diese mit den 4 Stunden Dauer scheint der 5. Juli geeignet. Interessenten zur Mitwirkung in der Denk-Werkstatt bitte über diese Seite anmelden.

Am Beispiel der Flüchtlingsthematik habe ich auf dieser Blogseite schon mehr Detailinformationen zum Ablauf der Dialog-Großgruppenaktion in 4 Stunden gegeben.