Weltretter

Weltrettung und (bedingungsloses) Grundeinkommen

GrundeinkommenIn den wohlhabenden Industrieländern zirkuliert diese Idee. Sie passt zu meiner persönlichen Grundeinstellung und ich habe natürlich mit großem Interesse das Buch von Götz Werner, dem dm-Chef, darüber gelesen.
Vor 18 Jahren habe ich im Hinblick auf das Steuersystem und die Bestimmungen zur Sozialhilfe sowie zum Arbeitslosengeld 2 schon einmal mathematisch ein solches System entwickelt und auch mit verschiedenen Multiplikatoren darüber korrespondiert. Damals war das Thema öffentlich noch ganz unbekannt.
Natürlich habe ich diese Idee deshalb auch in meine Trilogie zur Weltrettung eingebaut. Dabei gehe ich von einer vorsichtigen Einführung aus. Alles was der Staat großmaßstäblich tut, hat doch immer unerwünschte Nebenwirkungen. Außerdem benötigen die Menschen auch etwas Training, um mit neuer Verantwortung umzugehen. Das Thema ist mir im Buch sehr wichtig.
Die Engländer führten in Indien aufgrund einer zunehmenden Schlangenplage Prämie für die Tötung von Schlangen ein. Ergebnis: die Inder haben Schlangen gezüchtet.
Die Steuerprämie für Eigenheimbauer bewirkte, dass Altbauten sich „entwerteten“. Ähnlich passierte bei der Verschrottungsprämie für Fahrzeuge 2009 – der Gebrauchtwagenmarkt brach zusammen.
Man könnte noch viele weitere Beispiele finden, sodass dem Staat vielleicht die ganze Lust daran vergeht.
Das Wort „bedingungslos“ beim Grundeinkommen gefällt mir besonders. Es geht um die menschliche Würde und Abschaffung behördlicher Kompetenzen und Ermessungsspielräume (die wir uns oft wünschen, weil der Staat doch sonst nur Rasenmäherregelungen festlegen kann. Und dann natürlich kritisiert wird.) Und natürlich um Vereinfachungen statt der jetzigen Einzelfallprüfungen.
Ich fürchte jedoch die unerwünschten Nebenwirkungen. Ein Freund, der mit Arbeitslosen arbeitet, um sie wieder für den Arbeitsmarkt fit zu machen, Selbstvertrauen auf ihre Stärken zu geben etc – ist strikt gegen das BGE-Konzept. Er befürwortet eher Camps für solches Training. Der Staat würde sich sonst ganz aus seiner Verantwortung – welche genau? Menschen an Chancengerechtigkeit heranzuführen? – verabschieden.
Ja, Chancengerechtigkeit – dann wäre es viel wichtiger, unser Bildungssystem zu verbessern. Was sicher auch mehr Geld kostet.
Wo kann der Staat andere Ausgaben weglassen? Die Priorität zurücknehmen. Die Verkehrsinfrastruktur ist hoffnungslos unterfinanziert. Die seit einigen Jahren zunehmenden Krisen durch Terrorismus und auch aktuell in der Ukraine ermuntern nicht, unser Verteidigungsbudget zurückzufahren. Europa ist da ohnehin gegenüber den USA viel zu schwach und Bemühungen um Synergien in den Budgets werden durch kleinstaaterische Eifersüchteleien gebremst. Und was ist mit dem (eigentlich wachsenden) Gesundheitssektor, der von einer Sparrunde zur nächsten taumelt. Dabei verdient die unterste Schicht des Personals – Krankenschwester und –pfleger zu wenig Geld. Und dann noch das Demographieproblem – in den nächsten Jahren scheiden mehr Menschen aus dem Arbeitsprozess aus, als nachwachsen. Die Liste der anstehenden großen Probleme ist lang. Ich beneide die Politik nicht darum.
Ich sehe da keinen Königsweg. Ich sehe den Gegensatz zu populistischen einfachen Lösungen wie: weg mit der Bundeswehr oder 2.500 € monatliches Grundeinkommen für alle (was sich dann bei 80 Mio. Einwohnern auch jährlich 2.400 Milliarden summiert – bei geringerer Zahlungen für Kinder wohl etwas unter 2.000 Milliarden). Eine Summe in der Höhe unseres Sozialproduktes, das Doppelte unseres jährlichen Steueraufkommens!
Also geeignet für populistische Forderungen halte ich das Thema BGE nicht. Wir bräuchten zunächst mal eine breite und ehrliche und offene Debatte über die wirklichen Aufgaben des Staates und das resultierende Ausgabenprofil. Nicht eine isolierte Maßnahme. Und reif für ein Einheitseinkommen für alle in einem Land halte ich uns auch nicht. Da muss noch viel vorher passieren. Aber einen Weg in solche Richtung könnte mein Buch aufzeigen. Mit Rechten gibt es auch Pflichten, Verantwortung. Und dies bedarf Bewusstseinsentwicklung in Millionen Menschen, oder sogar Milliarden.

Stiftungen und die Weltrettung

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Es gibt viele Vereine, die zur Weltrettung beitragen und sich um Armut, Kinder, Bildung oder auch Frauen kümmern. Das benötigt zum Start der Aktivitäten kein Kapital. Anders ist es mit Stiftungen von „reichen“ Menschen, die sich solche Ziele setzen. In Deutschland gibt es allein 10 mit über 1 Milliarde Euro ausgestatteter Stiftungen, die ihre Zwecke mit dem Kapitalertrag fördern: Stiftungen greifen gezielt ein, so sich große Bürokratien als unfähig erweisen. Und oft stecken dahinter stark unternehmerische Gedanken, die langfristig „gestalten“ und so dem Gemeinwohl dienen wollen. Gab es in Deutschland noch 1990 nur ca. 6.000 solche Stiftungen, sind es heute fast 20.000. Eine Entwicklung, auf die wir stolz sein können! Jede zweite davon ist jünger als 10 Jahre. Die größten Stiftungen sind: Robert Bosch, Dietmar Hopp, Else Kröner-Fresenius, Klaus Tschirra. Hier bietet eine Themenliste.
Nach deutschem Recht kann eine Stiftung nur den jährlichen Ertrag ausgeben, nicht das Stiftungsvermögen. Man kann jedoch das Ausgabenbudget durch Zustiften und/oder durch Spenden aufbessern.
Auf finanziell noch höherem Level agieren Amerikas Superreiche. Die FAZ berichtet: „Amerikas Superreiche begründen eine neue Spendenindustrie. Die Gates-Stiftung verteilt längst mehr Geld als das Rote Kreuz oder die Weltgesundheitsorganisation. Dabei gehen die Stifter meist anders vor als die Hilfsorganisationen.“
Mit der Giving-Pledge-Aktion ist Amerika da weiterhin führend. Aber in Amerika haben philantrophische Aktivitäten nun mal mehr Breitenwirkung. In Deutschland und Europa ruft man mehr nach dem Staat, wenn es um Armut und soziale Aktivitäten geht. Das liegt den Amerikanern fern. Können wir davon lernen? Vater Warren Buffet hat sich da angeschlossen. Der Sohn Peter Buffet setzt die eine und einzige Milliarde, die ihm vermacht wurde, gleich ganz sozialkritisch ein. Er hat die Stiftung Novo gegründet, die das Ziel hat: „einen globalen Wandel der Gesellschaft von einer Kultur der Unterdrückung in eine Kultur der Gleichheit und Zusammenarbeit herbeizuführen.“ Dies berichtet die ZEIT in der aktuellen Ausgabe.
Da kann man sich fragen, ob doch alles Fassade ist? Das habe ich mich schon zu Schulzeiten im Religionsunterricht: Ist beten, um in den Himmel zu kommen, doch nicht rein egoistisch?
Sodann ist da die weltweite Ashoka-Organisation von Bill Drayton. Hier werden gezielt Sozialunternehmer gesucht und gefördert, die direkt in ihrem Geschäftsmodell den gesellschaftlichen Nutzen fördern. (Frauen und Männer, die sich mit innovativen Lösungsansätzen und ihrem unternehmerischem Geist für Problemlösung in unserer Gesellschaft mitverantwortlich machen. Sie erkennen gesellschaftliche Probleme, stellen den Status Quo in Frage und finden durch das kluge Um- und Zusammendenken von Ressourcen wirksame Lösungswege, die vorher noch nicht begangen wurden.)
Natürlich stellt auch in meinem Ansatz zur Weltrettung der Stiftungsgedanke einen wichtigen Pfeiler dar. Eine Stiftung bedeutet nämlich, dass sich der (vermögende) Stifter von seinem Vermögen trennt und es damit unter staatliche Aufsicht zur Umsetzung des Stiftungszwecks stellt.
Und ohne zuviel zu verraten, ich lasse meinen Held auch an dieser Entscheidung knabbern. Aber die Heldin setzt ihm die Pistole auf die Brust: Partnerschaft nur, wenn er sich finanziell „entäußert“. Und wie wird er sich dann entscheiden?
Neben den ganzen (9) Problemfeldern auf dem Planeten – es sind auch positive Entwicklungen und Absichten erkennbar. Mir ist da nicht bange.
Nachtrag 14.10.14
Auf der Buchmesse kam ich auch mit dem Verlag der Körber-Stiftung in Kontakt, die eine Reihe sehr interessanter Bücher Richtung Weltrettung herausgibt. Jetzt habe ich mich mehr informiert. Die gemeinnützige Körber-Stiftung (http://www.koerber-stiftung.de )wurde 1959 vom Unternehmer Kurt Körber gegründet. Sie engagiert sich mit operativen Projekten, in Netzwerken und mit Kooperationspartnern in aktuellen gesellschaftlichen Fragen: Dialog mit Asien, Mathematik-, Informatik-, Naturwissenschaften- und Technik Förderung, Potenziale des Alters. Basis bildet eine halbe Milliarde Stiftungsvermögen. Dort hätte ich wohl auch mein eigenes Weltrettungsbuch statt bei epubli verlegen können!
Die Weltretter sind doch schon unter uns!

Vertrauen und Führung – immer aktuell

Vertrauen und Führung
Was denken Sie beim Lesen dieser kleinen Geschichte?
Eigentlich eine gute Botschaft diese alte Geschichte mit Konfuzius – und immer aktuell. Wenn ich die Postings meiner Freunde in Facebook anschaue, mit allen möglichen Denkrichtungen und viele an der Weltrettung interessiert – da schocken mich doch viele Hinweise auf mangelndes Vertrauen in unsere Politik und weitere Entscheidungsträger. Ich denke dann:
– Die Politik muss mehr kommunizieren. Man kann es nie allen Recht machen, aber die Gründe für Entscheidungen erklären, ist immer sinnvoll. Damit sich nicht Gerüchte und Vorurteile bilden.
– Wir als Volk dürfen natürlich auch nicht in spontane Verdächtigungen und Generalisierungen verfallen. Wie bei allen Menschen denken auch einige Politiker nur an das eigene Interesse, aber eben nicht alle. Ich kenne einige positive Beispiele.
Meist sind die Themen, um die es geht doch auch sehr komplex. Mit einfachen Behauptungen kommt man da nicht weiter.
Wieder zurück zur Geschichte im Bild oben: Vertrauen ist enorm wichtig. Ohne Vertrauen können wir eigentlich gar nicht leben. Als Kunde muss ich dem Verkäufer vertrauen. Der Verkäufer mir vertrauen, dass er bezahlt wird. Etc. Ohne Vertrauen wird alles kompliziert und langwierig.
Das Thema bezieht sich auf mehreren Perspektiven
o Selbstvertrauen
o Beziehungsvertrauen – eigene Glaubwürdigkeit
o Vertrauen im Business – von versch. Interessengruppen (Mitarbeiter, Kunden/Markt, Gesellschaft)
o Vertrauen in Politik und Gesellschaft

Die Existenz von Vertrauen bringt einen großer ökonomischen Nutzen mit sich. Es geht alles schneller und kostet weniger.

Und was sind die Dimensionen von Vertrauen? Es sind 4 Bausteine:
Charakter bestehend aus:
– Integrität
– Absicht
Kompetenz bestehend aus:
– Fähigkeiten
– Ergebnisse
Die beiden Charakterdimensionen reichen nicht. Es muss auch die Kompetenz dazu kommen.

Und als nächstes stellt sich für jeden Leser dieses Postings die Frage: Wie kann ich selbst das Vertrauen anderer Menschen in mich, meine Glaubwürdigkeit, aufbauen?

Ostermarsch mit Friedens-Ausstrahlung

Friedensveranstaltung 1Ich habe mich kurzfristig entschlossen meine rudimentären Kenntnisse von Ostermärschen durch einen aktuellen persönlichen Einblick aufzufrischen. Deshalb war ich gestern in Traunstein, einem von vielen Städten mit einer solchen Veranstaltung. Sogar im Radio auf der Fahrt dorthin namentlich genannt.
Mein Eindruck war, dass diese erlebte Form den Ostermarsch bald versanden lassen wird. Ich habe nichts von Frieden dort gespürt – außer dem kurzen Auftritt der One Million Rising Tanztruppe. Ich empfand mehr eine demagogische Liste vieler Anschuldigungen, teils m.E. auch mit verdrehten Inhalten und meinungsmanipulativ.
Auf der wehmütigen Rückfahrt über dieses zeitliche Opfer habe ich mich dann endlich selbst zu positiven Friedensgedanken durchgekämpft und überlegt, wie ich den doch absolut positiven Grundgedanken in mein Weltrettungskonzept integrieren kann. Im 1. Band meiner Trilogie gibt es gegen Ende einen Dialog zwischen dem Helden Roderich, Unternehmer und Erfinder, und seiner Partnerin Thora, ehemals ATTAC-Funktionärin und zum Zeitpunkt meiner Handlung (2023) Vorsitzende der weltgrößten Stiftung mit dem Projekt der Weltrettung. Die beiden sprechen über eine anstehende G20-Tagung und wie die „Stiftung“ als Dachorganisation tausender von Hilfsorganisationen und Friedens- und Rettungsbewegungen sich dort einbringen könnte.
„Da ist doch demnächst wieder ein G20-Gipfeltreffen, Thora. Die Globalisierungskritiker deiner Organisation wollen dort wieder demonstrieren, wie ich gehört habe.“
„Ja, natürlich. Es ist auch eine Schweinerei, dass die vor einem Jahr die Reduzierung der Militärausgaben und höhere Sozialbudgets versprochen haben. Wir in der Stiftung haben nachgerechnet, dass bislang fast nichts von dem Versprochenen umgesetzt wurde.
„Das ist wie vor 15 Jahren, beim Kampf um den Klimawandel und die CO2-Begrenzung. Das waren meist mehr leere Versprechungen und es fehlte die Konsequenz. Was wollt Ihr nun konkret tun?“
„Nun wir demonstrieren natürlich. Wir sind gegen Militärausgaben. Die sind zu 90 % unnötig. Die Summen sind dir ja bekannt.“
„Könntet Ihr das nicht mal umdrehen und eher für etwas als gegen etwas demonstrieren? Das hätte doch mehr Kraft. Sonst sind die militanten Globalisierungsgegner kaum besser als ihre Gegner, die Bürokraten und Machtinhaber. Ich war mal vor vielen Jahren hier in Berlin bei einer Ostermarsch-Kundgebung. Damals war gerade die Ukraine-Krise aktuell. Ich empfand das schon allein von der Wortwahl in den Reden eher als Hetze denn als Friedensverstärkung. Ich wertete sie als populistische Verstärkung von Ängsten.“
„Da hast du Recht, Roderich. Meine Rede wird das dieses Mal ganz anders aufziehen. Es ist auch die erste größere Veranstaltung in meiner Funktion. Und ich habe in der Arbeit mit dir in diesem Jahr ja wirklich viele Menschen in verantwortlicher Funktion und viel Geld kennen gelernt, die unsere Ideen voll unterstützen. Ich habe das nicht gewusst bei der ATTAC, als ich das von Außen kritisierte.“
„Ja, das haben wir schon oft besprochen. Neben Macht und Gier bis zur Korruption – die Transparency International jedes Jahr auflistet – ist es die Entfremdung des Politikbetriebs wie in einem Raumschiff von der Basis.. Alle großen Organisationen leiden darunter. Ab sag mir Thora, was habt ihr nun konkret vor in dem neuen Ablauf?“
„Nun, wir hatten eine Sitzung und ich habe angewendet, was ich hier gelernt habe: Wir haben zunächst mal über unsere Ziele und Motivation für die eigene Veranstaltung gesprochen.“
„Oh, das klingt sehr interessant. War sicher auch nicht einfach mit der Mischung aus Praktikern, Idealisten und auch teils paranoiden Fanatikern, mit denen du zu tun hast.“
„Wir wurden uns jedoch nach einigen Stunden mit professioneller Moderation einig, dass wir in der Veranstaltung Frieden ausstrahlen und die Herzen der anwesenden Politiker ansprechen wollen. Mit Werten, denen sich diese auch nicht entziehen können. Und Werte und Motive, die auch die berichtenden Mainstream-Medien aufhorchen lassen für ihre Leser und Hörer. Mit Fakten und Klagen, ohne Beschuldigungen, wie bei den Feedback-Regeln mit den Ich-Botschaften. Ohne den Politikern mit Unterstellungen und Beschuldigungen wie Lügenpack, Dreckspack, Verschwender etc. zu kommen.“
„Oh, Thora, das scheint mir ein überwältigender Fortschritt. So hast du mir das bisher noch nicht dargestellt, meine Liebste. Das ist der Beginn einer neuen Ära auch hier! Ihr stoßt also die Entscheidungsträger nicht mehr vor den Kopf und versucht, Sie zu gewinnen. Und wie wird nun konkret der neue Ablauf sein?“
„Der Veranstaltungsort ist am Lago Maggiore, etwa 50 km von Mailand entfernt. Wir lassen sternförmig von 9 verschiedenen Richtungen Friedenspilger zum Gipfelhotel marschieren. Diese haben unterwegs Diskussionsaufgaben in Kleingruppen zu erledigen und notieren diese mit Filzschreiber auf kleinen A3-Postern. Bei mehreren Stopps werden diese verdichtet – wie bei deinen Großgruppenveranstaltungen im letzten Jahr bei Beginn der Weltrettungsinitiative, Roderich. Jede Pilgersäule kommt mit einem verdichteten Katalog von Gedanken und Notizen bis zu Vorschlägen an, die in jeweils 3 Minuten von verteilten Sprechern vorgelesen werden können.“
„Cool, Thora. Wie kommen nun deine Werte ins Spiel?“
„Das übernimmt ein Trio als erste Rednerrunde mit mir. Wir beschwören Werte wie Frieden, Chancengleichheit, Freiheit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Integrität, Toleranz etc. Und für die Pilgersäulen haben wir basierend auf deinen 9 Feldern der Weltprobleme jeweils ein Oberthema vorgegeben.“
„Ich bin geplättet, Thora. Und wie geht es nun weiter?“
„Der bisherige Ablauf dauert etwa 1 Stunde. Dann kommt ein Profi-Moderator, der die verlesenen Gruppenideen schon mit einem kleinen Team vorher durchgecheckt hat. Er formuliert daraus Vorschläge, was jeder einzelne Mensch dazu beitragen kann. Ohne inneren Frieden und Bereitschaft dafür wird es keinen äußeren Frieden geben. Und danach kommen als vierte Runde die Forderungen an die Politik und die versammelten Staatsmänner und –frauen. Dafür haben wir wiederum einen Profi gewonnen, der sich mit Politik auskennt und gleichzeitig in der Lage ist, die Gruppenideen schnell aufzunehmen. Und noch dazu Mitglied bei der ATTAC ist. Du kennst ihn schon, lieber Roderich.“
Friedensveranstaltung 2„Klar, ich sehe deinen Ex-Chef schon vor mir, wie er das alles in bestem Diplomaten-Französisch ausspricht. Das klingt wunderbar für eine neue Ära des Umgangs des Volks mit seinen Politikern. Noch eine Frage, Thora. Bei den Ostermärschen gab es immer eine starke Anti-Atom-Stimme. Wie ist das wohl dieses Mal?“
„Nun ich denke, das kommt automatisch auf die Forderungsliste bei unserem Problemfeld 2 Energie und Ressourcen. Wieso fragst du?“
„Ich hätte da einen heißen Tipp: Gebt doch die Devise aus, das Thema von der Liste zu streichen. In 6 Wochen halte ich eine Pressekonferenz, und danach ist die Atomkraft mit ihren latenten Gefahren und ihren Kosten gestorben, das garantiere ich dir. Danach gibt es nur noch Stilllegung und Abwracken weltweit ganz von selbst, Thora. Jedes weitere Wort darüber lohnt nicht.“
Du Schuft“, schreit Thora jetzt. „Das sagst du mir so nebenbei und erst heute. In 6 Wochen schon? Es ist also soweit. Euer technologischer Durchbruch ist da!“
Und sie wirft sich auf den Helden, ihren Lebensgefährten.
Mehr will ich nicht verraten aus dem Buch.
Den ersten Teil dieses Blogs habe ich wortwörtlich aus dem Manuskript genommen. Die Fortsetzung des Dialoges habe ich gestern angefangen und eben beendet. Und die Musik wird dabei auch nicht vergessen. Allerdings auf eine Art, dass alle Teilnehmer der Kundgebung mittanzen und auch Worte und Werte mitsprechen. Positive Werte skandieren.
Nachtrag am 21.4.14 /Wurde in Facebook allein innerhalb 12 Stunden von fast 4.000 Menschen gelesen und über 100 mal geteilt.
Posting Vorurteile
Ergänzung der Osterbotschaft vom Frieden.

Ein Weltrettungsbuch das die Welt verändert

Haben Sie mal „Onkel Toms Hütte“ gelesen? Ein Roman, der vor 150 Jahren die Welt verändert hat. Ich habe ihn 100 Jahre später  aufmerksam und beeindruckt gelesen. Er hat die Diskussion um die Abschaffung der Sklaverei in den USA und weltweit so beflügelt, dass man ihm einen deutlichen Einfluss zubilligt.

Eine solche Aufnahme meines Weltrettungsepos in Romanform wünsche ich mir ebenfalls. Die Welt braucht dringend Lösungen für die sich verschärfenden Probleme. Ein Lösung, bei der alle gewinnen! Schließlich beschreibe ich ein klares Scenario für die Weltrettung aus 9 Problemfeldern.

Doch erst muss der Druck einer Grundauflage erfolgen, damit meine Gedanken und Ideen akzeptiert werden. Das sind die Grundgedanken dabei:

Grafik Weltrettung-400Allgemeine Missstände anzuprangern, dass Arbeit Sklaventum sei, eine Umverteilung von Reichtum (freiwillig?) oder der Wegfall der Militärausgaben reiche, um alles auf dem Planeten ins Lot zu bringen, nützt nichts. Auch ein globaler Marshall-Plan mit Care-Paketen kann das nicht bringen. Dabei  wird die Teilhabe aller Entwicklungsländer am möglichen materiellen Wohlstand die Weltwirtschaft beflügeln und die Unterschiede zwischen den Ländern zunehmend einebnen sowie den Frieden sichern. Aber dieses materielle Wohlstandsniveau muss durch die Produktivität dieser Länder erst geschaffen werden. Und dies ohne die begrenzten Ressourcen des Planeten auszubeuten. Ein solcher Plan müsste also mehr auf Hilfe zur Selbsthilfe setzen, ein Mix aus
(1) Fruchtbaren Direktinvestitionen (Nachfrage) mit (2) Bildung&Schulung&Training.

3. Technologisch wird die Furcht vor dem Klimawandel Entwicklungen beschleunigen, die dann ganz anders laufen werden, als die derzeitigen Katastrophenmeldungen der Medien suggerieren. Dies betrifft insbesondere die Kosten von erneuerbaren Energien betreffen.

4. Durch die Finanzkrise und der erkennbar gewordenen Gier von Bankern und anderen Verantwortlichen hat auch schon in der Wirtschaft ein Nachdenken über Grundwerte eingesetzt. Nachhaltigkeit ist zunehmend in den Köpfen. Nach der Abkehr von den Übertreibungen des Shareholdervalue wendet sich die Aufmerksamkeit vieler Unternehmenslenker dem Menschen und dem Kunden zu: Corporate Governance und soziale Verantwortung wird immer größer geschrieben. Die Firmen reflektieren ihre treibenden Werte und der zunehmende Kampf um Fachkräfte wird noch mehr dazu beitragen. Viele Superreiche sind schon in der Bewegung dabei: Bill Gates mit seiner Stiftung für Gesundheit auf dem Planeten, die Giving-Pledge-Aktion (Reiche spenden 50 % des Vermögens). Die Ashoka-Bewegung zeichnet Sozialunternehmer aus. Das ist ein schon begonnener  Trend zu mehr moralischer Intelligenz. Dieser ist derzeit nur sichtbar, wenn man auf das halbvolle Glas schaut, statt sich auf die Missstände und Probleme des Planeten allein zu konzentrieren.

Diese Trends werden von einigen Organisationen jährlich evaluiert.  Bekannt sind Bertelsmann mit www.bti-project.de. Und http://cpi.transparency.org/cpi2013/results/ zeigt auf, dass ein gebeuteltes Land wie Georgien im Korruptionsindex von den hinteren Rängen in wenigen Jahren auf Platz 55 – noch vor Italien – von 177 Ländern aufsteigen kann. Über 10 Jahre hinweg kann man gut Fortschritte in den Zahlen feststellen.

Es ist an der Zeit, diese Tendenzen in eine Erzählung, ein Drehbuch der Zukunft zu gießen. So entstand die Grundidee zur Weltrettung mit dem reichsten Menschen der Welt und seinem Team als Motor. Dieser wird natürlich zu kämpfen haben, denn es hat sich noch nie das Gute reibungslos durchgesetzt. Es gibt Widerstand und Kampf und Rückschläge. Eine spannende Geschichte, die uns alle angeht.

Um das Weltrettungs-Scenario zu veröffentlichen benötige ich 300 Supporter, die eine Vorbestellung machen. Klicken Sie dafür auf diese crowdfunding-Plattform.

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Die Weltretter sind schon unter uns…

Das neue bahnbrechende Sachbuch ist direkt beim Autor mit Widmung bestellbar. 250 S , 19.80 €, keine Versandkosten. Geben Sie dafür auf der Seite SACHBUCH (Menupunkt oben) unten im Mailkasten (ganz runterscrollen) Ihre Rechnungs- und Lieferadresse ein. Im Buch wird auch die Vorgehensweise beschrieben und erklärt, der ich nun für die Aktion Äthiopien folge.

For English speaking readers here – go to www.world-project.vision. You there find the condensed content.

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Das Sachbuch „Projekt Welt verbessern“ hat sich aus einem Roman über die Weltrettung entwickelt. Darin setzt ein Unternehmer mit positiven Werten den Heilungs- und Rettungsprozess für den Planeten in Gang. Gruppendiskussionen bei Facebook und Xing.  Das Sachbuch stellt quasi das Handbuch zur Verbesserung der Welt dar – eine mission possible.

Hinzu kommt, dass den Autor der (innere) Ruf nach Afrika erreicht hat und es werden Aktivitäten dafür entwickelt.

Für englischsprachige Leser: www.world-project.vision mit einer komprimierten Darstellung der „mission possible„.