Weltrettung

Weltrettung versus Weltuntergang

20141018_104001Oft wird mir ganz schlecht, wenn ich in den Social Media und speziell Facebook die Masse der Weltuntergangsfantasien lese. Anscheinend sehen viele Menschen nur das halbleere Glas, denn unsere Nachrichten sind gerade davon voll: Umweltverschmutzung, Finanzkrisen, Eurokrise und Griechenland, horrende Staatsverschuldungen, Ukraine- und Krimkrise, Dschihadisten und Salafisten im Vormarsch, Enthauptungen und Steinigungen. Dazu noch Tsunamis und Erdbeben, Vulkanausbrüche, austrocknende Seen weltweit (nur in Europa nicht), Flugzeugabschüsse und –abstürze. Aktuell auch die Ebola-Epidemie. Und die ganze Globalisierung des Erdballs mit den scheinbar mächtigen Konzernen. Müllberge. Dekadenz. Und in einer Reihe damit noch: Gefühlskälte, Gier, Macht, steigende Scheidungsraten, Familienzerfall…
Naht da nicht der Untergang des … zumindest Abendlandes?
Die Religionen sprechen vom Jüngsten Gericht, dann gab es die Malthus-Theorie mit dem Hunger, dann die Grenzen des Wachstums, neuerdings durch Piketty auch die zunehmende Vermögenskonzentration und Verelendung der übrigen Menschheit…
Es sind mal menschengemachte, mal Naturphänomene. Oft auch exponentielles Wachstum eines Faktors (wie bei der Krebszelle oder der Nuklearexplosion).
Mich bewegt immer noch dass jemand in meine Facebook-Chronik ein Weltuntergangsvideo mit dem Zusammenschnitt verschiedenster Szenen der obigen Stichworte eingestellt hat. Dieses wurde bislang 35.000 mal geteilt. Das ist das hundertfache von meinen Postings zur Weltrettung.
Im Marketing heißt es, dass ein unzufriedener Kunde dies 20 mal anderen Menschen kund tut, zufriedene aber nur 3 mal.
Nicht zuletzt sehen und lesen die Menschen zuhauf solche Filme, Krimi- und Horrorstories. Und ohne zumindest einen kleinen Konflikt ist keine Geschichte spannend.
Kann unter diesen Umständen überhaupt ein Buch über die Weltrettung bekannt werden?
Die Frage bleibt bestehen.
Um zumindest den Wunsch nach Spannung zu bedienen, habe ich meine Beschreibung des positiven möglichen Zukunft des Planeten (das halbvolle Glas) nicht als Sachbuch, sondern als Roman verfasst. Reale Menschen, mit denen sich der Leser identifizieren kann, packen die Weltprobleme für teils überraschende Lösungen an. Hatte nicht auch Herkules 12 Aufgaben zu erledigen, bevor…. Fast jeder kennt die Geschichte von der Reinigung des Augias-Stalls. Im Buch „Die Rettung der Welt“ sind es 9 Problemfelder, die als Matrix auf dem Cover abgebildet sind. Unser moderner Herkules, ein Paar aus Unternehmer/Erfinder sowie einer Globalisierungskritikerin kämpfen gegen mächtige Gegenkräfte in Wirtschaft und Politik sowie der organisierten Kriminalität und Korruption.
Alle diese positiven Trends sind schon in der Welt, die Weltretter sind schon unter uns: Hunderttausende von Hilfsorganisationen auf der Welt, allein in Deutschland 30 % der Bevölkerung mit ehrenamtlichen Tätigkeiten. Milliardäre, die ihr Vermögen spenden…Hilfsbereitschaft und Spendenbereitschaft
Werden sich die Weltretter durchsetzen können? Mit der Verbreitung dieser Buchideen können Sie dazu beitragen. Beschaffen Sie sich das Buch in der Print- oder E-book-Version und empfehlen Sie es weiter.
Weitere Informationen zum halbvollen Glas finden Sie hier.
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Weltretter auf der Buchmesse

20141010_105706Mit gespannten Erwartungen bin ich dieses Mal, wie schon oft in den letzten 25 Jahren, nach Frankfurt zur Buchmesse gefahren. 20141010_105726Die Veröffentlichung von Band 1 meiner Weltrettungs-Trilogie stellt auch für mich eine Zäsur in meinem Leben dar. Einer meiner Leser, der mich etwas kennt, hat sie schon als mein „Vermächtnis“ bezeichnet. Aber wie mein Held will ich noch ca. 50 Jahre leben und habe noch viel mehr vor. Zunehmend wird jedoch sicher auch die Ausübung meines Berufes von den darin dargestellten Verläufen geprägt werden! Ich bin halt ein „Weltretter“.
Zunächst sprach ich mit meinem Verlag epubli über weitere Schritte, insbesondere das nun anstehende Marketing. Ich hörte mir dazu noch einige Vorträge zum self-publishing an, das immer beliebter wird.
Immer wieder erzählte ich meinen Gesprächspartnern auf der Messe die Story vom Weltuntergangsvideo, welches in Facebook zirkuliert und schon 35.000 mal geteilt wurde. Ein bekanntes und doch geheimnisvolles Phänomen sorgt dafür, dass wir Menschen lieber negative Nachrichten und Katastrophen hören und weitergeben, als die positiven, die es durchaus gibt. Letztere sind doch der Inhalt meines Roman-Epos.
20141010_110844Mein Highlight auf der Messe war der Besuch eines Vortrags von Thomas Piketty über die zunehmende Konzentration von Einkommen und Vermögen in den Händen weniger. Ich konnte als erster ein Autogramm in seinem Buch ergattern! Mein eigener Buch-Held sorgt auch für mehr Chancengerechtigkeit auf der Welt. Im 3. Band stelle ich die Veränderung des weltweiten Index für Vermögenskonzentration durch seine Aktivitäten vor. 20141011_142753
Ich erinnerte mich auch, dass ich seine Hauptthese (steigende Vermögenskonzentration, wenn die Kapitalrendite größer als das Wirtschaftswachstum ist) schon vor 20 Jahren meinen Söhnen gepredigt habe. Damit steigt zugleich auch die Einkommenskonzentration – und vergrößert die Spanne zwischen oben und unten. Eigentlich ist das schon mit dem gesunden Menschenverstand zu verstehen. Wie ein Staubsauger ziehen die großen Vermögen dann mehr und mehr des Sozialprodukts auf sich. Dabei spielt m. E. die Globalisierung eine große Rolle, was bisher die Ökonomen noch nicht propagieren.
Signatur Piketty-600Vielleicht bin ich nächstes Jahr auch so umlagert wie Piketty mit meinen eigenen Rezepten dafür! Die Trilogie zeigt konkrete Wege auf, wie das gehen wird. Nicht nur Forderungen an die Politik und Perspektiven, wie es Piketty als Wissenschaftler naturgemäß nur machen kann. Deshalb habe über die Weltrettung als Roman und nicht als Sachbuch geschrieben. Pikettys 800 Seiten wird meine Trilogie einiges übertreffen – und mein Text ist sicher spannender. Diese werden im kommenden Jahr noch viele Menschen lesen.
So wünsche ich mir, dass meine Thesen entdeckt werden. Jetzt stehen erst mal einige Buchlesungen in Buchhandlungen und andernorts an. In den Social-Media haben mir viele Menschen aus meinem Kontaktkreis Tipps für die Verbreitung gegeben und schon selbst Buchempfehlungen verbreitet. Im Moment kann ich davon gar nicht genug bekommen.
Bei meinem Rundgang über die Messe kam ich natürlich an einigen Ständen mit Vorträgen vorbei oder schaute mir deren Programm an. Mehr als die letzten Jahren vielen mir politisch-wirtschaftliche Themen auf. „Dann liege ich mit meinem Weltrettungs-Epos gut im Trend, Rudolf“, dachte ich mir dann. „Es sind doch noch mehr Weltretter unterwegs, ich bin nicht allein.“
Auf der Rückfahrt von der Buchmesse hatte ich äußerst anregende Diskussionen im Auto über die Weltrettung mit 4 Studenten. Das macht immer wieder Spaß mit den jungen Leuten. Gleich aus dem fahrenden Auto heraus wurde meine Weltrettungs-Seite in Facebook geliked. So schnell geht das heute!
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Weltrettung als Romanprojekt – die Welt verbessern

Jeden Autor macht es glücklich, wenn sein Buch, sein Kind vieler Jahre Arbeit (7 waren es bei mir) das Licht der Welt erblickt. Und in den meisten Menschen stecken – zumindest in der Jugend – Gedanken daran, die Welt zu verbessern.
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Dafür habe ich dieses Buch mit einer echten Botschaft geschrieben. Es gibt schon einige Konzepte, wie auch in Pikettys aktuellem Sachbuch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ über die – wachsende – Ungleichverteilung des Vermögens, welches neue Steuern empfiehlt. Aber bisher hat noch niemand eine ganzheitliche Vorgehensweise für den ganzen Planeten entwickelt, wie die Dinge mehr „in Ordnung und Harmonie“ gebracht werden könnten. Dafür habe ich meinen Roman konzipiert mit Helden zum Anfassen und natürlich auch Bösewichten, die alles beim alten lassen wollen. Ein realistisches Weltbild würde wohl nie erwarten, dass es keine Widerstände von aktuellen Nutznießern der Missstände gibt. Und wer liest schon Bücher mit einer heilen Welt ohne Konflikte? Krimi, Horror, Action muss schon sein, damit wir Leser zugreifen.
Welchen Grund hat es, wenn ein Weltuntergangsvideo, das jemand in meine Chronik eingestellt hat, bisher schon 35.000 mal geteilt wurde? Ich bin dagegen zufrieden, wenn meine Rettungs-Botschaft 35 mal geteilt wird. Und ich werde glücklich sein, wenn die ersten 1.000 Exemplare des Romans verkauft sein werden.
Ja, ich will die Welt mit meiner Botschaft, wie es konkret gehen könnte, besser machen. Sicherlich hat die Autorin von „Onkel Toms Hütte“ und der Autor von „Oliver Twist“ das ebenfalls erhofft. Sie hatten damals noch nicht so einfache Verbreitungsmöglichkeiten wie heute durch die Social Media. Sie können dieses Posting teilen und daran mitwirken. Und Sie können das Buch selbst bestellen (ab 7.10. auch in der preiswerten E-book-Version) und weiterempfehlen.

Mein Roman schlägt zur Weltrettung keine neuen Steuern vor – nun ja eine Rohstoff-Steuer ist wohl erforderlich, bei den schnell rückläufigen Einnahmen aus der Mineralölsteuer durch die Umstellung der Weltwirtschaft auf dezentrale Energieerzeugung. Es ist ein abgestimmter Mix von weltweiten Direktinvestitionen, Psychologie und Bildung. Die 9 von mir mehrfach beschriebenen Problemfelder erfordern wirklich einen Herkules zur Lösung.
Das Thema Frieden ist z.B. durch die Ukraine und Syrien wieder aktuell. Können Sie sich vorstellen, dass dies rein durch Politik gelingt, oder sind nicht zugleich auch Änderungen im Bewusstsein der dortigen Bevölkerungen sowie deren materieller Status erforderlich? Erwachsene Menschen, die nach jahrelangem friedlichen Zusammenleben plötzlich ihre Nachbarn bekämpfen? Wie ist das möglich?

Heute habe ich wieder 2 Stunden am Inndamm für den nächsten Halbmarathon trainiert: 18.10. rund um den Simssee bei Rosenheim. Bei km 17 gibt es dort einen „mörderischen“ Anstieg. Und ich werde wieder für Frieden und Weltrettung mit meinen Postern vorne und hinten auf dem T-Shirt laufen! Bei diesem Anstieg werde ich dann an die Widerstände der Weltrettung denken.
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Weltrettung und (bedingungsloses) Grundeinkommen

GrundeinkommenIn den wohlhabenden Industrieländern zirkuliert diese Idee. Sie passt zu meiner persönlichen Grundeinstellung und ich habe natürlich mit großem Interesse das Buch von Götz Werner, dem dm-Chef, darüber gelesen.
Vor 18 Jahren habe ich im Hinblick auf das Steuersystem und die Bestimmungen zur Sozialhilfe sowie zum Arbeitslosengeld 2 schon einmal mathematisch ein solches System entwickelt und auch mit verschiedenen Multiplikatoren darüber korrespondiert. Damals war das Thema öffentlich noch ganz unbekannt.
Natürlich habe ich diese Idee deshalb auch in meine Trilogie zur Weltrettung eingebaut. Dabei gehe ich von einer vorsichtigen Einführung aus. Alles was der Staat großmaßstäblich tut, hat doch immer unerwünschte Nebenwirkungen. Außerdem benötigen die Menschen auch etwas Training, um mit neuer Verantwortung umzugehen. Das Thema ist mir im Buch sehr wichtig.
Die Engländer führten in Indien aufgrund einer zunehmenden Schlangenplage Prämie für die Tötung von Schlangen ein. Ergebnis: die Inder haben Schlangen gezüchtet.
Die Steuerprämie für Eigenheimbauer bewirkte, dass Altbauten sich „entwerteten“. Ähnlich passierte bei der Verschrottungsprämie für Fahrzeuge 2009 – der Gebrauchtwagenmarkt brach zusammen.
Man könnte noch viele weitere Beispiele finden, sodass dem Staat vielleicht die ganze Lust daran vergeht.
Das Wort „bedingungslos“ beim Grundeinkommen gefällt mir besonders. Es geht um die menschliche Würde und Abschaffung behördlicher Kompetenzen und Ermessungsspielräume (die wir uns oft wünschen, weil der Staat doch sonst nur Rasenmäherregelungen festlegen kann. Und dann natürlich kritisiert wird.) Und natürlich um Vereinfachungen statt der jetzigen Einzelfallprüfungen.
Ich fürchte jedoch die unerwünschten Nebenwirkungen. Ein Freund, der mit Arbeitslosen arbeitet, um sie wieder für den Arbeitsmarkt fit zu machen, Selbstvertrauen auf ihre Stärken zu geben etc – ist strikt gegen das BGE-Konzept. Er befürwortet eher Camps für solches Training. Der Staat würde sich sonst ganz aus seiner Verantwortung – welche genau? Menschen an Chancengerechtigkeit heranzuführen? – verabschieden.
Ja, Chancengerechtigkeit – dann wäre es viel wichtiger, unser Bildungssystem zu verbessern. Was sicher auch mehr Geld kostet.
Wo kann der Staat andere Ausgaben weglassen? Die Priorität zurücknehmen. Die Verkehrsinfrastruktur ist hoffnungslos unterfinanziert. Die seit einigen Jahren zunehmenden Krisen durch Terrorismus und auch aktuell in der Ukraine ermuntern nicht, unser Verteidigungsbudget zurückzufahren. Europa ist da ohnehin gegenüber den USA viel zu schwach und Bemühungen um Synergien in den Budgets werden durch kleinstaaterische Eifersüchteleien gebremst. Und was ist mit dem (eigentlich wachsenden) Gesundheitssektor, der von einer Sparrunde zur nächsten taumelt. Dabei verdient die unterste Schicht des Personals – Krankenschwester und –pfleger zu wenig Geld. Und dann noch das Demographieproblem – in den nächsten Jahren scheiden mehr Menschen aus dem Arbeitsprozess aus, als nachwachsen. Die Liste der anstehenden großen Probleme ist lang. Ich beneide die Politik nicht darum.
Ich sehe da keinen Königsweg. Ich sehe den Gegensatz zu populistischen einfachen Lösungen wie: weg mit der Bundeswehr oder 2.500 € monatliches Grundeinkommen für alle (was sich dann bei 80 Mio. Einwohnern auch jährlich 2.400 Milliarden summiert – bei geringerer Zahlungen für Kinder wohl etwas unter 2.000 Milliarden). Eine Summe in der Höhe unseres Sozialproduktes, das Doppelte unseres jährlichen Steueraufkommens!
Also geeignet für populistische Forderungen halte ich das Thema BGE nicht. Wir bräuchten zunächst mal eine breite und ehrliche und offene Debatte über die wirklichen Aufgaben des Staates und das resultierende Ausgabenprofil. Nicht eine isolierte Maßnahme. Und reif für ein Einheitseinkommen für alle in einem Land halte ich uns auch nicht. Da muss noch viel vorher passieren. Aber einen Weg in solche Richtung könnte mein Buch aufzeigen. Mit Rechten gibt es auch Pflichten, Verantwortung. Und dies bedarf Bewusstseinsentwicklung in Millionen Menschen, oder sogar Milliarden.

Stiftungen und die Weltrettung

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Es gibt viele Vereine, die zur Weltrettung beitragen und sich um Armut, Kinder, Bildung oder auch Frauen kümmern. Das benötigt zum Start der Aktivitäten kein Kapital. Anders ist es mit Stiftungen von „reichen“ Menschen, die sich solche Ziele setzen. In Deutschland gibt es allein 10 mit über 1 Milliarde Euro ausgestatteter Stiftungen, die ihre Zwecke mit dem Kapitalertrag fördern: Stiftungen greifen gezielt ein, so sich große Bürokratien als unfähig erweisen. Und oft stecken dahinter stark unternehmerische Gedanken, die langfristig „gestalten“ und so dem Gemeinwohl dienen wollen. Gab es in Deutschland noch 1990 nur ca. 6.000 solche Stiftungen, sind es heute fast 20.000. Eine Entwicklung, auf die wir stolz sein können! Jede zweite davon ist jünger als 10 Jahre. Die größten Stiftungen sind: Robert Bosch, Dietmar Hopp, Else Kröner-Fresenius, Klaus Tschirra. Hier bietet eine Themenliste.
Nach deutschem Recht kann eine Stiftung nur den jährlichen Ertrag ausgeben, nicht das Stiftungsvermögen. Man kann jedoch das Ausgabenbudget durch Zustiften und/oder durch Spenden aufbessern.
Auf finanziell noch höherem Level agieren Amerikas Superreiche. Die FAZ berichtet: „Amerikas Superreiche begründen eine neue Spendenindustrie. Die Gates-Stiftung verteilt längst mehr Geld als das Rote Kreuz oder die Weltgesundheitsorganisation. Dabei gehen die Stifter meist anders vor als die Hilfsorganisationen.“
Mit der Giving-Pledge-Aktion ist Amerika da weiterhin führend. Aber in Amerika haben philantrophische Aktivitäten nun mal mehr Breitenwirkung. In Deutschland und Europa ruft man mehr nach dem Staat, wenn es um Armut und soziale Aktivitäten geht. Das liegt den Amerikanern fern. Können wir davon lernen? Vater Warren Buffet hat sich da angeschlossen. Der Sohn Peter Buffet setzt die eine und einzige Milliarde, die ihm vermacht wurde, gleich ganz sozialkritisch ein. Er hat die Stiftung Novo gegründet, die das Ziel hat: „einen globalen Wandel der Gesellschaft von einer Kultur der Unterdrückung in eine Kultur der Gleichheit und Zusammenarbeit herbeizuführen.“ Dies berichtet die ZEIT in der aktuellen Ausgabe.
Da kann man sich fragen, ob doch alles Fassade ist? Das habe ich mich schon zu Schulzeiten im Religionsunterricht: Ist beten, um in den Himmel zu kommen, doch nicht rein egoistisch?
Sodann ist da die weltweite Ashoka-Organisation von Bill Drayton. Hier werden gezielt Sozialunternehmer gesucht und gefördert, die direkt in ihrem Geschäftsmodell den gesellschaftlichen Nutzen fördern. (Frauen und Männer, die sich mit innovativen Lösungsansätzen und ihrem unternehmerischem Geist für Problemlösung in unserer Gesellschaft mitverantwortlich machen. Sie erkennen gesellschaftliche Probleme, stellen den Status Quo in Frage und finden durch das kluge Um- und Zusammendenken von Ressourcen wirksame Lösungswege, die vorher noch nicht begangen wurden.)
Natürlich stellt auch in meinem Ansatz zur Weltrettung der Stiftungsgedanke einen wichtigen Pfeiler dar. Eine Stiftung bedeutet nämlich, dass sich der (vermögende) Stifter von seinem Vermögen trennt und es damit unter staatliche Aufsicht zur Umsetzung des Stiftungszwecks stellt.
Und ohne zuviel zu verraten, ich lasse meinen Held auch an dieser Entscheidung knabbern. Aber die Heldin setzt ihm die Pistole auf die Brust: Partnerschaft nur, wenn er sich finanziell „entäußert“. Und wie wird er sich dann entscheiden?
Neben den ganzen (9) Problemfeldern auf dem Planeten – es sind auch positive Entwicklungen und Absichten erkennbar. Mir ist da nicht bange.
Nachtrag 14.10.14
Auf der Buchmesse kam ich auch mit dem Verlag der Körber-Stiftung in Kontakt, die eine Reihe sehr interessanter Bücher Richtung Weltrettung herausgibt. Jetzt habe ich mich mehr informiert. Die gemeinnützige Körber-Stiftung (http://www.koerber-stiftung.de )wurde 1959 vom Unternehmer Kurt Körber gegründet. Sie engagiert sich mit operativen Projekten, in Netzwerken und mit Kooperationspartnern in aktuellen gesellschaftlichen Fragen: Dialog mit Asien, Mathematik-, Informatik-, Naturwissenschaften- und Technik Förderung, Potenziale des Alters. Basis bildet eine halbe Milliarde Stiftungsvermögen. Dort hätte ich wohl auch mein eigenes Weltrettungsbuch statt bei epubli verlegen können!
Die Weltretter sind doch schon unter uns!

Making of „Rettung der Welt“

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Vor 7 Jahren habe ich mit dem großen Epos begonnen und mit dem baldigen Erscheinen von Band 1 wendet sich meine Denke nun mehr zur praktischen Umsetzung (Druck, Marketing und Wirkung der Idee in der Öffentlichkeit).
Damals war ich fasziniert von Andreas Eschbach spannendem Roman „Eine Billion Dollar“. Toll geschrieben, mit einer Handlung, die vor dem inneren Auge Leben und Tempo annahm. Eschbachs Ideen zur Weltrettung waren darin allerdings nicht schlüssig in meinem Verständnis der Welt als Unternehmer. So fing ich an, eine eigene Handlung zu entwickeln. Erst sammelte ich einige Monate Ideen und schrieb dann zum Jahreswechsel in einem Rutsch den Band 1 nieder. „Die Macht“ beschreibt wie der Held Roderich Cue zum reichsten Mann und sein Unternehmen zum Größten der Welt aufsteigt. Dann mit einem „kleinen“ Unterschied zur Entwicklung von Bill Gates und Microsoft: Roderich fragt seine Mitarbeiter, ob sie bei der Weltrettung sich beteiligen wollen. Mit Großgruppenaktionen auf immer höheren Level nimmt die Handlung ihren Lauf. So vieles ist zu tun, was nicht in Ordnung ist: die Armut eines großen Teils der Weltbevölkerung, Bildungsdefizite, Gesundheitsversorgung, Frieden und Sicherheit um nur die ersten Felder zu nennen. Dabei fehlt auch Ökologie und die Energieversorgung nicht. Und alles hängt systemisch zusammen, denn Terrorismus, Sicherheit und Freiheit haben viel mit Armut zu tun.

Roderich ist nicht alleine, sein Freund Siggi steuert die Finanzen des großen Erfinders. Bald gesellt sich Thora hinzu, die ihre Vorurteile über die Globalisierungskritiker ablegen muss. Waren früher die Weisen und Propheten einfache Leute gewesen, so ist es nun ein Unternehmer mit seinem Team, der den Planeten mit unkonventionellen Mitteln – aber alle technisch-wirtschaftlich machbar – in Ordnung bringt wie weiland Herkules den Augiasstall.
Stossweise habe ich die beiden weiteren Bände geschrieben und in diesen Jahren durch Internet und Lektüre von Büchern und Zeitungen sowie meine eigene Lebenserfahrung ständig neue Ideen und Möglichkeiten gesammelt.
Mein Freund Rüdiger hat im letzten Jahr die geschriebenen 1.400 Seiten lektoriert und in handliche, flüssige Teile von jeweils ca. 300 Seiten gebracht. Für den Leser wird es so spannender, leichter verständlich und auch „konsumierbar“. Dabei habe ich durchaus den Anspruch wie Onkel Toms Hütte und Oliver Twist die Welt mit Büchern zu verändern. Schon immer war nichts stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. In wenigen Tagen ist das Layout und der Satz für den Druck fertig und Sie können das Epos von der Weltrettung bestellen, in der Print- oder zeitgemäß in der Ebook-Version. Neuigkeiten dazu jeweils unter http://www.weltrettung-vision.de. Der Roman ist zugleich ein Sachbuch und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, wie die Welt in Ordnung zu bringen ist, ohne dass jemand dabei etwas verliert oder aufgeben muss – na ja, etwas Macht schon.
Das Foto mit dem Tiger ist in einem Seminar entstanden, wo ich am Schluss eine Metapher für die Umsetzung erzählt habe. Aber das ist noch eine andere Geschichte…

Ostermarsch mit Friedens-Ausstrahlung

Friedensveranstaltung 1Ich habe mich kurzfristig entschlossen meine rudimentären Kenntnisse von Ostermärschen durch einen aktuellen persönlichen Einblick aufzufrischen. Deshalb war ich gestern in Traunstein, einem von vielen Städten mit einer solchen Veranstaltung. Sogar im Radio auf der Fahrt dorthin namentlich genannt.
Mein Eindruck war, dass diese erlebte Form den Ostermarsch bald versanden lassen wird. Ich habe nichts von Frieden dort gespürt – außer dem kurzen Auftritt der One Million Rising Tanztruppe. Ich empfand mehr eine demagogische Liste vieler Anschuldigungen, teils m.E. auch mit verdrehten Inhalten und meinungsmanipulativ.
Auf der wehmütigen Rückfahrt über dieses zeitliche Opfer habe ich mich dann endlich selbst zu positiven Friedensgedanken durchgekämpft und überlegt, wie ich den doch absolut positiven Grundgedanken in mein Weltrettungskonzept integrieren kann. Im 1. Band meiner Trilogie gibt es gegen Ende einen Dialog zwischen dem Helden Roderich, Unternehmer und Erfinder, und seiner Partnerin Thora, ehemals ATTAC-Funktionärin und zum Zeitpunkt meiner Handlung (2023) Vorsitzende der weltgrößten Stiftung mit dem Projekt der Weltrettung. Die beiden sprechen über eine anstehende G20-Tagung und wie die „Stiftung“ als Dachorganisation tausender von Hilfsorganisationen und Friedens- und Rettungsbewegungen sich dort einbringen könnte.
„Da ist doch demnächst wieder ein G20-Gipfeltreffen, Thora. Die Globalisierungskritiker deiner Organisation wollen dort wieder demonstrieren, wie ich gehört habe.“
„Ja, natürlich. Es ist auch eine Schweinerei, dass die vor einem Jahr die Reduzierung der Militärausgaben und höhere Sozialbudgets versprochen haben. Wir in der Stiftung haben nachgerechnet, dass bislang fast nichts von dem Versprochenen umgesetzt wurde.
„Das ist wie vor 15 Jahren, beim Kampf um den Klimawandel und die CO2-Begrenzung. Das waren meist mehr leere Versprechungen und es fehlte die Konsequenz. Was wollt Ihr nun konkret tun?“
„Nun wir demonstrieren natürlich. Wir sind gegen Militärausgaben. Die sind zu 90 % unnötig. Die Summen sind dir ja bekannt.“
„Könntet Ihr das nicht mal umdrehen und eher für etwas als gegen etwas demonstrieren? Das hätte doch mehr Kraft. Sonst sind die militanten Globalisierungsgegner kaum besser als ihre Gegner, die Bürokraten und Machtinhaber. Ich war mal vor vielen Jahren hier in Berlin bei einer Ostermarsch-Kundgebung. Damals war gerade die Ukraine-Krise aktuell. Ich empfand das schon allein von der Wortwahl in den Reden eher als Hetze denn als Friedensverstärkung. Ich wertete sie als populistische Verstärkung von Ängsten.“
„Da hast du Recht, Roderich. Meine Rede wird das dieses Mal ganz anders aufziehen. Es ist auch die erste größere Veranstaltung in meiner Funktion. Und ich habe in der Arbeit mit dir in diesem Jahr ja wirklich viele Menschen in verantwortlicher Funktion und viel Geld kennen gelernt, die unsere Ideen voll unterstützen. Ich habe das nicht gewusst bei der ATTAC, als ich das von Außen kritisierte.“
„Ja, das haben wir schon oft besprochen. Neben Macht und Gier bis zur Korruption – die Transparency International jedes Jahr auflistet – ist es die Entfremdung des Politikbetriebs wie in einem Raumschiff von der Basis.. Alle großen Organisationen leiden darunter. Ab sag mir Thora, was habt ihr nun konkret vor in dem neuen Ablauf?“
„Nun, wir hatten eine Sitzung und ich habe angewendet, was ich hier gelernt habe: Wir haben zunächst mal über unsere Ziele und Motivation für die eigene Veranstaltung gesprochen.“
„Oh, das klingt sehr interessant. War sicher auch nicht einfach mit der Mischung aus Praktikern, Idealisten und auch teils paranoiden Fanatikern, mit denen du zu tun hast.“
„Wir wurden uns jedoch nach einigen Stunden mit professioneller Moderation einig, dass wir in der Veranstaltung Frieden ausstrahlen und die Herzen der anwesenden Politiker ansprechen wollen. Mit Werten, denen sich diese auch nicht entziehen können. Und Werte und Motive, die auch die berichtenden Mainstream-Medien aufhorchen lassen für ihre Leser und Hörer. Mit Fakten und Klagen, ohne Beschuldigungen, wie bei den Feedback-Regeln mit den Ich-Botschaften. Ohne den Politikern mit Unterstellungen und Beschuldigungen wie Lügenpack, Dreckspack, Verschwender etc. zu kommen.“
„Oh, Thora, das scheint mir ein überwältigender Fortschritt. So hast du mir das bisher noch nicht dargestellt, meine Liebste. Das ist der Beginn einer neuen Ära auch hier! Ihr stoßt also die Entscheidungsträger nicht mehr vor den Kopf und versucht, Sie zu gewinnen. Und wie wird nun konkret der neue Ablauf sein?“
„Der Veranstaltungsort ist am Lago Maggiore, etwa 50 km von Mailand entfernt. Wir lassen sternförmig von 9 verschiedenen Richtungen Friedenspilger zum Gipfelhotel marschieren. Diese haben unterwegs Diskussionsaufgaben in Kleingruppen zu erledigen und notieren diese mit Filzschreiber auf kleinen A3-Postern. Bei mehreren Stopps werden diese verdichtet – wie bei deinen Großgruppenveranstaltungen im letzten Jahr bei Beginn der Weltrettungsinitiative, Roderich. Jede Pilgersäule kommt mit einem verdichteten Katalog von Gedanken und Notizen bis zu Vorschlägen an, die in jeweils 3 Minuten von verteilten Sprechern vorgelesen werden können.“
„Cool, Thora. Wie kommen nun deine Werte ins Spiel?“
„Das übernimmt ein Trio als erste Rednerrunde mit mir. Wir beschwören Werte wie Frieden, Chancengleichheit, Freiheit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Integrität, Toleranz etc. Und für die Pilgersäulen haben wir basierend auf deinen 9 Feldern der Weltprobleme jeweils ein Oberthema vorgegeben.“
„Ich bin geplättet, Thora. Und wie geht es nun weiter?“
„Der bisherige Ablauf dauert etwa 1 Stunde. Dann kommt ein Profi-Moderator, der die verlesenen Gruppenideen schon mit einem kleinen Team vorher durchgecheckt hat. Er formuliert daraus Vorschläge, was jeder einzelne Mensch dazu beitragen kann. Ohne inneren Frieden und Bereitschaft dafür wird es keinen äußeren Frieden geben. Und danach kommen als vierte Runde die Forderungen an die Politik und die versammelten Staatsmänner und –frauen. Dafür haben wir wiederum einen Profi gewonnen, der sich mit Politik auskennt und gleichzeitig in der Lage ist, die Gruppenideen schnell aufzunehmen. Und noch dazu Mitglied bei der ATTAC ist. Du kennst ihn schon, lieber Roderich.“
Friedensveranstaltung 2„Klar, ich sehe deinen Ex-Chef schon vor mir, wie er das alles in bestem Diplomaten-Französisch ausspricht. Das klingt wunderbar für eine neue Ära des Umgangs des Volks mit seinen Politikern. Noch eine Frage, Thora. Bei den Ostermärschen gab es immer eine starke Anti-Atom-Stimme. Wie ist das wohl dieses Mal?“
„Nun ich denke, das kommt automatisch auf die Forderungsliste bei unserem Problemfeld 2 Energie und Ressourcen. Wieso fragst du?“
„Ich hätte da einen heißen Tipp: Gebt doch die Devise aus, das Thema von der Liste zu streichen. In 6 Wochen halte ich eine Pressekonferenz, und danach ist die Atomkraft mit ihren latenten Gefahren und ihren Kosten gestorben, das garantiere ich dir. Danach gibt es nur noch Stilllegung und Abwracken weltweit ganz von selbst, Thora. Jedes weitere Wort darüber lohnt nicht.“
Du Schuft“, schreit Thora jetzt. „Das sagst du mir so nebenbei und erst heute. In 6 Wochen schon? Es ist also soweit. Euer technologischer Durchbruch ist da!“
Und sie wirft sich auf den Helden, ihren Lebensgefährten.
Mehr will ich nicht verraten aus dem Buch.
Den ersten Teil dieses Blogs habe ich wortwörtlich aus dem Manuskript genommen. Die Fortsetzung des Dialoges habe ich gestern angefangen und eben beendet. Und die Musik wird dabei auch nicht vergessen. Allerdings auf eine Art, dass alle Teilnehmer der Kundgebung mittanzen und auch Worte und Werte mitsprechen. Positive Werte skandieren.
Nachtrag am 21.4.14 /Wurde in Facebook allein innerhalb 12 Stunden von fast 4.000 Menschen gelesen und über 100 mal geteilt.
Posting Vorurteile
Ergänzung der Osterbotschaft vom Frieden.

Weltrettung und Frieden beim Halbmarathon

15.4.2015

20150510_095903Ich bin in diesem Jahr schon im April um den Waginger See und letzten Sonntag in Traunstein die Traun hoch und runter 20150510_095912gelaufen. Jetzt habe ich endlich ein äußerst sichtbares T-Shirt mit meiner Aufschrift „Ich laufe für Frieden und Weltrettung“. Die Stadionsprecher kennen mich schon und kündigen mich vorher und nachher an. Beim Lauf werde ich natürlich viel überholt und viele loben mein Motto und bekräftigen, dass Sie es teilen. Andere sagen, dass sie mich vom letzten Jahr wiedererkennen. Eine Frau überholte mich und rief mir zu „ich laufe für den Muttertag“. Was mir beim Lauf an der Traun besonders auffiel: einige Läufer schlugen mir vertraut auf die Schultern und ermunterten mich für meinen Einsatz für die Weltrettung.

Im letzten Drittel lief ich mit einer Frau aus Traunstein, für die es der erste Halbmarathon war. Wie eine Gazelle bewegte sie sich. Auf jeden Fall bewahrte mich das vor dem Abschlaffen auf den letzten Kilometern und gemeinsam liefen wir die Ehrenrunde auf dem Stadtplatz. Der Stadionsprecher kommentierte mein Motto und unter riesengroßem Applaus kamen wir an den Händen durch das Ziel. So war ich mal nicht der Schlussmann „Der Frieden kommt immer am Schluss“. Auch schön.20150510_124941

Der Countdown für den Mondsee am 7.6. hat nun begonnen. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Und meine Gedanken beim Laufen entsprechen nach wie vor dem untenstehenden Blog vom letzten Jahr…

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15.4.2014

HM-VorderseiteAm letzten Sonntag bin ich für Frieden und Weltrettung den Halbmarathon um den Waginger See gelaufen. Mir ging es dabei – wie immer – um das Dabeisein und nicht um die spezielle Zeitleistung. Der erste Halbmarathon der Saison. Seit 10 Jahre laufe ich jedes Jahr mehrfach um Seen und entlang Flüssen in Oberbayern.

Den Stadionsprechern macht es immer Spaß, mich zu erwähnen. Auch dieses Mal schon gleich zu Beginn mit der Ankündigung: „Der Frieden wird noch etwas auf sich warten lassen“.

Ich fühlte mich schon gut in Form, aber habe mich nicht besonders angestrengt an diesem Tag. So vieles ging in meinem Kopf herum.

In meinem Weltrettungsbuch geht es als ein wichtiges Problemfeld um Sicherheit & Frieden. Dass wir Menschen leben können, ohne Gewalt zu erleiden. Von Kindheit an. Nun ist aus meiner Sicht nichts gegen einen Klaps zu sagen, das habe ich selbst von Vater und Mutter (mit dem Teppichklopfer) erlebt. Aber nach den Berichten über die Arbeit der Jugendämter gibt es doch Tausende von Fällen, wo es den Kindern so schlecht ergeht, dass sie den Eltern weggenommen werden müssen. Eine schwierige Entscheidung und wahrscheinlich auch manchmal falsch.

Dann die Gewalt in der Ehe, sodass Frauen sich in spezielle Häuser flüchten müssen. Männer sind nun mal physisch stärker und werden schneller handgreiflich. Aber auch sie müssen sich mit psychischen Angriffen auseinandersetzen.

Und weiter verbreitet: die Gewalt gegen alles Fremde, auf dem Nährboden unserer Vorurteile. Ich habe bei meinem Lauf viel darüber nachgedacht, was man tun könnte, um mehr Toleranz zu erreichen. Wir Menschen haben eine von der Evolution eingebaute instinktive Abneigung und sogar Angst vor fremden Menschen. Alle Religionen, alle Filme, alle Urlaubsreisen in fremde Länder, haben nach meiner Empfindung nicht genug Ängste abgebaut. Wenn ich Leserbriefe in Zeitungen lesen und noch viel sichtbarer Meinungsäußerungen in den Social Media, bin ich immer wieder erschreckt, wie dünn da unsere Zivilisationsschicht ist. Da werden mit Halb-, Viertel- und Garnicht-Wissen haarsträubende Meinungen und Urteile zum Besten gegeben und die niedersten Instinkte mit pauschalen Beschimpfungen bedient. Populisten haben das schon immer ausgenutzt. Differenziertes Denken bei komplexen Sachverhalten – wie so meist in der Politik und anderswo (Fußball, Musik, Essen etc.) – Fehlanzeige. Gar kein Bemühen um Verständnis und Dazulernen.

Als Psychologe habe ich die Hintergründe davon im Gehirn gelernt. Es live zu erleben, frustriert mich immer wieder. Wenn sich da nichts HM-Rückseite 2ändert, wie können Politik, Demokratie, Humanismus, Menschenrechte wirklich in der Praxis funktionieren? Wie kann es wirklich zu Frieden zwischen den Menschen kommen? Kein politischer Umschwung kann hier eine Verbesserung bewirken, es muss aus dem geänderten Bewusstsein vieler Menschen kommen. Ich dachte auch an das Buchprojekt, welches ich nach dem Marathon mit einer Bekannten besprochen wollte. Dieses widmet sich genau diesem Thema und der Arbeit an sich selbst – statt pauschal andere Menschen mit Schimpfwörtern zu belegen. Was eher diese Menschen gegen mich aufbringt, die ich doch vielleicht für Änderungen zum Guten in der Gesellschaft gewinnen will.

Friedenmärsche und Friedenstänze könnten ein erster Schritt sein, wenn diese Zusammentreffen auch zur Bewusstseinswandel genutzt würden. Ja, am folgenden Samstag wird in Traunstein wieder ein solches Event stattfinden und ich bin eingeladen, dachte ich bei meinem Lauf. Aber organisiert von Personen, die in den Social Media praktisch nur negative Botschaften verbreiten. Negativ in meiner persönlichen Wahrnehmung.

Aus meiner psychologischen Praxis, meinen Erfahrungen in Coaching und der Arbeit in Unternehmen weiß ich, dass die Änderung von Meinungen und Einstellungen mehr bedarf als nur mal ein Film zeigen oder einen Vortrag halten. Menschen müssen ihre Meinungen formulieren, andere Meinungen hören, aktives Zuhören lernen und erfahren, dass man durch das offene Zuhören am meisten lernt. Beschimpfungen sind da eher kontraproduktiv. Und Frieden schließen – müssen wir nun mal mit denen, die wir ablehnen oder gar bekämpfen. Mit wem sonst?

In meinem eigenen Weltrettungsbuch lasse ich den Helden 10.000 Schauspielerteams für Europa ausbilden und jahrelang ausschwärmen um bis in das letzte Dorf hinein 20 % der Bevölkerung mit einer Art Improvisationsschauspiel über Werte und Denkmuster zu erreichen. Ob das etwas nutzen könnte?

Diese Gedanken haben mich auf den 21 km begleitet. Dazu der ständige Blick auf den See. Ab und zu wurde ich überholt und auf mein Friedensschild auf dem Rücken angesprochen. Zuletzt begleitete mich der Mann vom Verein mit dem Besenfahrrad. An einer Kurve hielt ein Auto und steckte mir eine halbe Banane zu. Die hat mir tatsächlich mehr Energie für die letzten Kilometer gegeben. Beim Einlauf als Letzter (aber 3. meiner Altersgruppe) wurde ich als Friedensbringer nochmals herzlich im Stadion begrüßt und tanzte dann durch das Ziel.

Aufbruchstimmung für die Weltrettung

„Die Weltrettung – Roman eines Zukunfts-Scenarios“ ist der Titel einer monumentalen Trilogie, die ich in den vergangenen 7 Jahren verfasst habe. In Form von Crowd-Funding wird sie nun das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Sie können sich schon ein Bild machen, welche Gedanken dahinter stecken. Allgemeine Missstände anzuprangern, dass Arbeit Sklaventum sei, eine Umverteilung von Reichtum (freiwillig?) oder der Wegfall der Militärausgaben reiche, um alles auf dem Planeten ins Lot zu bringen, nützt nicht viel. Es ist auch kein Zauberstab in Sicht, der auf einen Schlag alles und die Menschen dazu – zum Guten – verändert.

Im Band 1 „Die Macht“ wird ein gangbarer Weg gewiesen, wie die anstehenden 9 Herkulesaufgaben in den Welt-Problemfeldern zu bewältigen sind. Und nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Die Ansätze für den aufgezeigten Weg sind klar beschrieben. Schließlich gilt es, die Menschen mitzunehmen, sie überall auf dem Planeten in eine Aufbruchstimmung zu versetzen, wo jeder nur gewinnen kann. Aber natürlich gibt es auch Gegenkräfte, die um ihre Macht fürchten. Das Team des Helden muss sich dagegen schützen. Spannend wird es auf jeden Fall – bis zum überraschenden Schluss.

Klicken Sie auf die Plattform – und unterstützen Sie dort das Projekt durch eine Buch-Vorbestellung, egal ob Print oder Ebook. Die Veröffentlichung macht die Grundideen stärker und wirksamer. Nur eine Liste mit 10 Thesen oder Arbeitspunkten zu veröffentlichen bringt zu wenig – die ganze spannende Geschichte muss erzählt werden. Klicken Sie >>hier

Cover 2 Weltrettung

Eine Idee, deren Zeit gekommen ist

Heute durchdringt die Wirtschaft die gesamte Gesellschaft, Kultur und Politik sowie auch die Medien. Weltweite Probleme sind erkennbar, deren Lösung jedoch ebenfalls wirtschaftliches Denken und Überwindung von Knappheit erfordert. Dafür wird ein Scenario der Zukunft entworfen, wie eine Unternehmer-Persönlichkeit mit positiven Werten den „Rettungs“prozess für den ganzen Planeten in Gang setzt

In diesem neuen BLOG werden Sie ständig über die Entwicklung des Projekts „Weltrettung-Trilogie“ informiert. Große Herkulesaufgaben warten auf unseren Helden in 9 Problemfeldern.

Und dahinter steht der Mensch mit seinen Wünschen, aber auch Problemen und Irrationalitäten. Und der Mensch mit seinen „Werten“ – diese können Gier und Hedonismus sein, oder auch Mitgefühl; Kooperation und Innovation bis zum „Nutzen bieten“. Der Komplex heißt auch „moralische Intelligenz“. Viel wird schon von Umdenken und neuen Werten gesprochen. Wie würde das in einem Zukunfts-Scenario ganz praktisch aussehen? Ein Zauberstab für Veränderungen in der Welt gibt es nicht. Diese müssen erarbeitet werden.

Idee, deren Zeit gekommen

Idee, deren Zeit gekommen