Welt verbessern

Weltrettung und Flüchtlinge Teil 2: Ziele und Fakten

Viele Fische - UnterschiedAuf meinen ersten Artikel zur aktuellen Flüchtlingsthematik habe ich viel und meist positives Feedback erhalten und intensive Gespräche geführt. Ich habe mich darin auf zwei zentrale Vorschläge wie Wohnungsbau und Lernen (Sprachen + anderes) konzentriert. In diesem Artikel will ich die Begründung liefern, warum wir das alles – über die direkte Hilfsbereitschaft und unser menschlich angeborenes Mitgefühl hinaus – machen sollten. Schließlich müssen wir bei den großen Herausforderungen – deren Umfang in der Zukunft derezeit niemand seriös beziffern kann – auch diejenigen mitnehmen, die große Ängste haben und oft in der natürlichen Übertreibung ihrer Position gleich den Untergang des Abendlandes und natürlich vor allem Deutschlands befürchten.

Vorab noch zur Klarstellung/Nachtrag zu Teil 1.

  • Welcome Refugees“ – auf dem Empfangsplakat. Bedeutet doch nicht, dass Deutschland ab jetzt nur noch die Flüchtlinge im Sinn hat und wir auf diese „warten“. Sondern das wir Refugees welcome - Hände mit bunten Fingern halten ein Pappschild mit der Aufschrift "Flüchtlinge willkommen"diesen Menschen auf der Flucht (Flüchtlinge) und oft vom Erlebten, auch unterwegs, traumatisierten, hier von Angesicht zu Angesicht bei der Ankunft in Deutschland ein Gefühl der Sicherheit und des Angenommenseins geben wollen. Mitgefühl, Wertschätzung. Schon gar nicht: Misstrauen und Angst.
  • Die Vereinfachung bürokratischer Strukturen ist in dem Konzept in Teil 1 nicht erfasst. Das läuft sowieso schon an. – Aber jetzt ist die Chance auf einen grundlegenden Richtungswechsel, nicht herumbasteln am System und mal eine Turnhalle oder Kaserne requirieren.
  • Europa kommt in Bewegung, was sicher auch ein Motiv von Frau Merkel war. Und vielleicht klappt nun ein europäisch vereinheitlichtes System (Teil 3).

Zum Sprachkurs: Ich habe in meinem früheren Verlag solche Sprachkurse produziert. Auch ein „Deutsch als Fremdsprache“. Allerdings mehr für Urlaub und Business. Ein Superlearning-Kurs basiert auf einer spannenden Geschichte mit Situationen, die der Lerner benötigt (hier also: ein Flüchtling, der nach Deutschland kommt und sich durchfragt und Schwierigkeiten zu bewältigen hat, beschreibt auch die Integration). Dazu Übungen, die die Regeln und Grammatik transportieren und festigen. Das Ganze eingebettet in Musik, Entspannung und Bewegung. Auch als Selbstlernkurs geeignet und im Fernsehen ausgestrahlt. Für die Entwicklung von Geschichte und Übungen sind nach der Auftragsvergabe 3 Monate für 2-3 Personen zu veranschlagen. Dann folgen passende Bilder, Sprachaufnahmen, Videoaufnahmen. Dafür sind ebenfalls 3 Monate zu rechnen. Sicherlich kann das bei entsprechendem Engagement auf 2×2 Monate verkürzt werden. Ich könnte das mit einem ausreichenden Budget organisieren, weil ich weiß, wie ich an die Leute kommen und welche Qualifikationen benötigt werden. Ich erinnere mich sogar noch an einen Workshop, den ich selbst im Goethe-Institut für DAF-Lehrer im Ausland abgehalten habe.

Die Ängste in der Bevölkerung

Natürlich darf nicht jeder, der Bedenken äußert, gleich in die sog. Rechte Ecke gestellt werden. Es ist normal, sich bei Veränderungen Sorgen zu machen. Und es ist auch normal, dass es sowohl Optimisten als auch Skeptiker gibt – mit allen Zwischenschattierungen. Wenn, dann sind da nur die Übertreibungen in die eine oder andere Richtung ein Problem. Manche Befürchtungen sind irreal, andere übertrieben. Auf jeden Falls sind Gespräche mit den Menschen in Deutschland erforderlich, Gespräche über Fakten. Es reicht nicht die Skeptiker pauschal zu verurteilen. Die meisten Ängste lassen sich in Gesprächen mildern oder beseitigen. Zumindest mit Vorträgen und Diskussion. Hierzu einige knappe Worte:

Arbeitsplatzverluste

Wenn Asylanten eine Arbeitserlaubnis erhalten, drängen sie auf den Arbeitsmarkt und könnten dabei entweder deutsche oder EU-Mitarbeiter verdrängen oder die Löhne senken. Die Arbeitslosenquote in Deutschland liegt mit 4,7 % bzw. absolut 2,7 Mio. Menschen nahe der Vollbeschäftigung (regional natürlich unterschiedlich), Tendenz fallend.

In diesem Punkt enthält mein in Teil 1 beschriebenes Programm den Vorschlag, Asylbewerber schneller als bisher eine Arbeitsplatzerlaubnis zu geben. Hinzu kommt der weiter unten beschriebene Demografiefaktor und ökonomische Zusammenhänge, die oft übersehen werden.

Soziale Einschnitte durch Umschichtungen

Geld des Staates für Asylbewerber könnte an anderer Stelle fehlen: Hartz IV, Gesundheitsausgaben, Kultur, Sport, Verkehrsinfrastruktur, Schulsanierung, Bildung allgemein. Die Liste ist lang. Die Staatsausgaben in D betragen insgesamt ca. 1.200 Milliarden. Davon bilden die kursierenden Zahlen von 6 Milliarden für Flüchtlinge oder gar 10 Milliarden doch nur ein Bruchteil.

Aber klar, bei Umschichtungen in den Staatshaushalten ist immer jemand betroffen. Plötzlich haben sich die Prioritäten verändert.

Steuererhöhung

Hier gilt das Gleiche wie zuvor. Und in der gleichen Relation. Wie schon in Teil 1 beschrieben, könnte ein Soli-Anteil für Transparenz sorgen, oder ein dafür eigenes gebildeter Fonds, der sich aus Spenden und einer Art Lastenausgleich speist. Dabei wird sich natürlich immer die Frage stellen, wer mehr bezahlt – und natürlich werden das die höheren Einkommen sein müssen.

Kriminalität

Die Statistik zeigt, für Flüchtlinge eine höhere Kriminalität als der Bundesdurchschnitt auf. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass schon illegale Grenzübertritte und Einreisen ohne Dokumente (die viele Flüchtlinge gar nicht besitzen) als Gesetzesbruch gewertet werden.

In den derzeitigen Heimen herrscht allgemein Lähmung und Aktivitätsmangel, Arbeitsverbot, langes Warten etc. Da entlädt sich Unmut in Konflikten und natürlich auch Straftaten. Eine Kenntnis des deutschen Rechtssystems liegt meist nicht vor. Manche Kulturen kennen mangels funktionierender Justiz mehr das Faustrecht. Keine leichte Aufgabe für unsere Polizei.

Überfremdung

Hier handelt es sich um das in unsere Gene evolutionsgeschichtlich eingebrannte Misstrauen gegenüber Menschen anderer Städte, Ethnien, Länder, Kontinente und Kulturen. Deshalb dürfen wir Menschen nicht verurteilen, die von Ängsten erfüllt werden und müssen diese würdigen.

Islam in Europa/ Religion

Die SZ (12.9.) erwähnte den Satz eines Zugreisenden im Bahnhof: „Helfen müssen wir, keine Frage. Nur: in 20 Jahren müssen unsere Frauen Schleier tragen.“ Eine irrationale Furcht bei derzeit schon offiziell über 8 Mio. Ausländern in Deutschland (ca. 10 %) wo die wenigsten mal eine Frau mit Schleier real gesehen haben. Das meiste verliert sich in der 2. Generation.

Krankheiten/Gesundheit

Auch das kommt bei den Ängsten vor, wenn man danach fragt.

Eine wichtige Angst ist die vor dem Arbeitsplatzverlust. Diese wird im nachstehenden Abschnitt beleuchtet. Danach folgen allgemeine ökonomische Überlegungen.

Zahlen zur demografischen Lücke in D – Arbeitsplätze

PICT2869In 2014 lagen die Todesfälle um 150.000 über den Geburten. Das war überraschend niedriger als die vorherigen Jahre. Dafür könnte man eher 200.000 und mehr ansetzen.

Deutsche wandern ebenfalls aus. Im Schnitt der letzten Jahre 150.000.

Sodann gibt es eine Differenz im Zuwachs zur Erwerbsbevölkerung und Abgang in die Rente. In den nächsten 15 Jahren verlieren wir 5 Mio. Menschen in der arbeitenden Bevölkerung an den Rentnerstatus. Das macht pro Jahr nochmals 300.000 Menschen Arbeitskräftebedarf aus.

Aus den drei Faktoren errechnet sich ein Bedarf von 650.000 Erwerbstätigen pro Jahr. Dafür benötigen wir ein Einwanderungsgesetz. Systeme dafür mit Qualifikationen und Punkten kann man von anderen Ländern übernehmen. Jetzt ist das Aktions-Fenster für Neuregelungen da.

Es dürfte also für Deutschland zu verkraften sein, wenn wir Asylsuchenden schneller das Arbeiten erlauben (die natürliche Bremse ist ohnehin die Sprache) und diese damit den Großteil des Arbeitskraftbedarfs decken, also keine Arbeitsplätze verdrängen. Das sind natürlich nur globale Aussagen. Von Beruf zu Beruf kann es anders sein. Aber wie lange der hohe Zustrom überhaupt anhält, weiß keiner. In Teil 3 beschreibe ich die Möglichkeiten, an der Quelle der Entstehung von Flüchtlingen anzusetzen.

Kostenrechnung/Ökonomische Gesetze

Es gibt Studien, wie Asylsuchende die Staatskasse belasten: Danach je nach Autor der Studie leicht höher oder niedrigerer Ertrag für den Staat als die bisher angefallenen Kosten.

Ein Großteil der Ausgaben bis Rückkehr oder Integration – bleibt im Lande. So z.B. auch für Vermieter von Wohnraum – sie kassieren Millionen. Das Geld wird jedoch zumeist in deutschen Wirtschaftskreislauf landen, es erhöht sozusagen das Sozialprodukt. Harald Martenstein beschreibt im ZEIT-Magazin vom 9.9.15 das Problem eines „Gutmenschen“, der zwischen dem bisherigen netten Friseur mit einem Preis von 15 € und dem neuen Selbständigen syrischen Friseur (ohne Mindestlohn) unter 10 € sich entscheiden soll.

In beiden und ähnlichen Fällen gilt: Wirtschaft ist kein Nullsummenspiel, wo der eine verliert und der andere diesen Betrag gewinnt. Das Sozialprodukt – was zu verteilen ist – erhöht sich. Insgesamt gibt es ja die Summe der Asylbewerber als neue Kunden – nicht nur für den syrischen Friseur. Da der Konsum frei ist, kann man die Zusammensetzung des neuen Sozialprodukts nicht vorhersagen – manche Anbieter verlieren – manche gewinnen (z.B. Imbisse an den Hauptbahnhöfen durch mehr Polizeipräsenz).

Die späteren Überweisungen der integrierten Asylbewerber ins Ausland fördern den Herkunftsstaat und stellen eine kleine Entwicklungshilfe dar. Was auch für die Überweisungen der bestehenden Gastarbeiter gilt. Und Rückkehrer in ihr Herkunftsland, z.B. Balkan, bringen gelerntes Know-how dorthin, ebenfalls Fortschritte. Dieses ist Teil meines Konzepts von Teil 3.

Zielsetzung und Nutzen bzw. Chancen

Ziele beinhalten immer Nutzen für die Akteure, auch von Chancen, und die Vermeidung von Risiken, den Abbau von Ängsten und Sorgen. Dies alles im Rahmen von unseren Werten. Hier mal nüchtern betrachtet:

Nutzen für die Flüchtlinge selbst

  • Überleben und neuen Lebensanfang finden, mit Wertschätzung behandelt werden
  • Gastfreundschaft (Menschen ohne Misstrauen und Feindschaft) finden – ein großer Teil unserer Gesellschaft ist bereit dafür.
  • Integration und Wohlfühlen in der neuen (europäischen) Kultur – nur wenige Menschen fühlen sich in einer Außenseiterrolle wohl.
  • Aus- und Weiterbildung für Integration oder Rückkehr gleichermaßen
  • Hilfe zur Selbsthilfe finden
  • Wirtschaftlich unabhängig sein – also das eigene Leben selbst finanzieren und erwirtschaften können. – Die meisten Menschen wollen sich nicht nutzlos fühlen „auf der Tasche liegend“. Sie wollen etwas beitragen und herausgefordert werden. Sich auch weiter entwickeln.

Nutzen für das aufnehmende Land, hier Deutschland, aber auch ganz Europa

Ja, den gibt es auch und den wollen wir für die Skeptiker benennen, auch wenn es vielleicht zynisch klingt:

  • Weltweiten Respekt und Wertschätzung für das Land und seine Gastfreundschaft bekommen
  • Wieder mehrere Mio. Menschen auf der Welt, die Deutsch sprechen – und bei teilweiser Rückkehr mit uns in Geschäftsverbindung treten können, sowie umgekehrt mit den anerkannten Asylbewerbern, die ausländische Sprachen mitbringen – von hier aus Wirtschaftsverbindung mit ihren Herkunftsländern herstellen. Das Goethe-Institut arbeitet normalerweise mit Förderung aus dem Staatshaushalt genau daran.
  • Deckung der demographischen Lücke in Deutschland (teilweise)
  • Durch das innovative Wohnprojekt zugleich Schaffung für Wohnraum für spätere Sozialpreise.
  • Kosteneinsparung gegenüber dem jetzigen System, wo die Leute untätig herumsitzen und ständig an Energie verlieren, sich gar nicht nützlich machen können.

Lachende Gruppe junge Leute People multikulturell halten Wort willkommen Freisteller

Mit diesen Zielen dürfte das Konzept in Deutschland sowohl den Fremdenhassern (sich selbst versorgen, niedrigere Kosten) als auch den hilfsbereiten (Wertschätzung, Ausbildung) zu vermitteln sein. Alles wichtige Vorteile aus verschiedenen Perspektiven. Diese Ziele werden erreicht, wenn – ganz unspektakulär – die Integration der Flüchtlinge gelingt.

Aber natürlich liegt die ganze Arbeit sprich Herausforderung noch vor uns. Neue Herangehensweisen sind gefragt. Auch mal zwischendurch bremsen, dann wieder beschleunigen. Ich bin wie Frau Merkel überzeugt, dass wir es schaffen. Welches Land könnte es sonst schaffen? Die neuen Signale, dass auch Europa sich in Bewegung setzt (Teil 3) sind ermutigend.

Das ganze Vorgehensweise und die Fortsetzungen sind aus einem Gesamtkonzept der Weltrettung geschrieben, das den Leitfaden dieses Blogs bildet. Wenn alle 9 Welt-Problemfelder bearbeitet werden, werden zugleich die Flüchtlingsströme versiegen….Die anstehenden Herkulesaufgaben für den Planeten.

Bücherlesung Weltrettungsepos in Rosenheim

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Am 17. März ist die zweite Bücherlesung im Schlosswirt in Brannenburg. Dieses Mal unter dem Motto:

Der Weltuntergang findet nicht statt!

Spannender Roman, wie die ganze Welt in Ordnung gebracht wird. Wer löst die 9 Welt-Herkulesprobleme gegen viele Widerstände? Der reichste Mensch der Welt, ein Erfinder und Sozialunternehmer.

Alles kommt ganz anders als Sie es sich aufgrund der ständigen Katastrophennachrichten in den Medien vorstellen!

17.3.2015 um 19.00 Uhr im Schlosswirt, Kirchplatz 1, Brannenburg, Eintritt frei.

11. Februar 2015 in Rosenheim

Im Allgemeinen kenne ich keine Aufregung vor meinen Seminaren und Veranstaltungen. Ich weiß, dass ich kein guter Speaker bin. Bei meinen professionellen und ergebnisorientierten Workshops geht es doch mehr darum, den Ablauf so zu gestalten, dass die Potenziale der Teilnehmer stimuliert werden. Darin bin ich Spitze.

Doch bei dieser 1. Bücherlesung für meinen großen Weltrettungsepos war es anders: Erstmals stellte ich den Inhalt und roten Faden meines Romans einer größeren Öffentlichkeit vor – und gab durch das Vorlesen einen Eindruck vom Spannungsaufbau. Viele Gespräche hatte ich mit meinem Lektor geführt, aber im Allgemeinen mehr über das Sprachliche und den dramaturgischen Aufbau, nicht über den eigentlichen Inhalt. Wie man den Leserstimmen auf meinem BLOG entnehmen kann, kommt meine Botschaft auch an. Die Verkaufszahlen lassen aber noch zu wünschen übrig. Lt. Google wird der „Weltuntergang“ 30 x häufiger nachgefragt als die „Weltrettung“ oder gar „Weltretter“ – obwohl es auch diese schon gibt.

20150211_201049Erstmals habe ich mich auch richtig im Sprechen vorbereitet und ausprobiert wie lange es mit den geplanten Abschnitten dauert. Eine Stunde reine Lesung – mehr wollte ich meinen Zuhörern nicht zumuten. Und weil ich sehr laut sprechen musste, um die letzte Reihe von 3 Stuhlkreisen mit 28 Teilnehmern verständlich und gut artikuliert zu erreichen, war das auch für mich eine gewisse Anstrengung.

Ich hatte natürlich wieder den Ehrgeiz, meine Gedanken hinter der Handlung zu zeigen. In der Diskussion war dazu ausreichend Gelegenheit. Diese nutzte ich meinerseits, die Zuhörer zu fragen, wo sie die Ursachen für die Fülle der Weltprobleme in den 9 Feldern meiner Matrix sehen. Hier auf dem Foto die Liste, die ich so per Brainstorming bekommen habe. Meine Rückfrage, ob die sie die Ursachen mehr im Menschen sehen, erhielt Zustimmung. Ich verwies auch auf die Website der Superreichen, die sich im Rahmen der Giving-Pledge-Aktion verpflichtet habe, über die Hälfte Ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke zu stiften. 20150219_225051-Ursachen-1000

Ich wollte es nun wissen: „Also ist die vermutete Ursache „Zins- und Geldsystem“ nur vermutet und eher sekundär?“ Einige der Anwesende hielten dagegen. Ich weiß auch, dass dieses Denken weit verbreitet ist.

Darauf ich: „Und wenn man das Geldsystem nun abschaffen könnte – würde sich dann etwas bei den Ursachen beim Menschen ändern?“ Nun ging ein Stöhnen durch die Reihen und ich erhielt die Antwort: „Wohl kaum“.

Ich konnte dann erläutern, wie die Handlung in meinem Buch durch die großen Projektes des Heldenteams mit 50 % Arbeiten – 50 % Lernen, stark den Fokus auf Bewusstseinsveränderung und moralischer Intelligenz legt. Zugleich bewirkt das Konzept meiner Helden, dass der weltweite Migrationsdruck von Menschen aus armen Ländern nachlässt, weil in diesen Ländern selbst Perspektiven geschaffen werden!

IMG-20150212-WA0005Mein Dank gebührt neben den geduldigen Zuhörern auch dem Veranstalter Johan Struck vom Onlineshop Bücher Johann http://www.buecherjohann.de/ und zugleich Radkurier, der seinen Kunden bei einer Onlinebestellung am nächsten Morgen vor 11 Uhr das Buch persönlich ausfährt – äußerst umweltschonend. Und noch 3 % von den Erlösen gemeinnützig spendet. Dafür bekam er seinen Sonderbeifall. Als Marathonläufer für den Frieden passte ich doch gut zu ihm.

Auch ich wurde gefragt, was ich für die Weltrettung selbst konkret tue. Meine Antwort:

  • Ich rette jetzt schon viele Menschen aus Problemen ohne Bezahlung und werde das auf Dauer auch mehr zu meiner Lebensaufgabe machen.
  • Darüber hinaus stecke ich erst mal alle Einnahmen aus dem Buchverkauf in die Produktion von Band 2. Da wurde ich gleich gefragt, wann er erscheint. Antwort: Im Herbst 2015. Hier fühle ich eine wichtige Lebensaufgabe in mir. Wenn ich meine Botschaft erfolgreich verbreiten will, muss das Buch sich mehr verkaufen. Band 1 alleine ist da noch sehr unvollständig.

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Weltrettung-Globalkonzept auf der Konferenz der Visionäre in Berlin

cropped-wallpaper-1195058Ein emotional starkes Erlebnis war diese Konferenz der Visionäre in Berlin.  Am Freitag bin ich 700 km dorthin gefahren und war rechtzeitig zum abendlichen Opening dort. Am Sonntag bestritt ich um 17.00 Uhr einen der letzten Workshops. Die Nachfrage zu meinem Thema „Globalkonzept Weltrettung – wirtschaftlich und psychologisch“ war groß. Und meine Teilnehmer wollten gar nicht mit der angezettelten Diskussion aufhören, als ich mich um 19.00 Uhr auf den Rückweg nach Bayern begeben musste!

Jetzt muss ich die vielen Impulse dort erst mal richtig verarbeiten. So viele Weltretter und Weltverbesserer habe ich persönlich kennengelernt. So viele Informationen über laufende Aktionen bekommen, wo sich jemand einbringt zum Nutzen der Gemeinschaft. Diese Konferenz ist ehrenamtlich von einem kleinen Team über 2 Jahre hinweg vorbereitet worden. Ich habe aus 20141101_182502der Nähe erlebt, wie sich das Team bis zur Erschöpfung eingesetzt hat, um Nutzen zu bieten und Anregungen zu geben – zum Wohle des Ganzen.

Mich persönlich haben hauptsächlich Themen und Aktionen auf planetarer Basis interessiert. Geheult habe ich vor Freude bei den Auftritten von Eric, der über seine Aktivitäten auf der Plattform für Lehrer und Schüler berichtete. Unfassbar, was Teenies schon mit weltweiten Aktionen erreicht haben. Der eine oder andere Auftritt bis zur UNO war mir schon bekannt, auch der kürzliche Friedensnobelpreis für ein Mädchen aus Pakistan. Dabei gibt es soviele jugendliche Changemakers, Leader, Helden: Craig, Lulu, Julia, Emma, Barbar, Robyn, Cassandra – um nur einige zu nennen.

20141101_094134Ja, die Weltretter sind schon unter uns!

20141101_173654Was für eine Erweiterung meines Weltrettung-Epos! Die Kraft der Jugend einbeziehen, die Missstände auf dem Planeten angehen, obwohl die Erwachsenen sagen: Da kann man nichts machen. Die Hundertausende von Mitstreitern mobilisieren, Gesetze initiieren, Bildung, sauberes Wasser und Freiheit bewirken, Millionen Dollar Spenden auftreiben. Durch ihre Authentizität und ohne Menschen pauschal zu verunglimpfen, die sie für die Aktion gewinnen wollen: Politiker, Vermögende, Konzernlenker. Das alles bislang unterhalb meines persönlichen Radars. Nun nicht mehr. Da fällt mir noch vieles ein, was in meine Trilogie gehört!

Beeindruckt hat mich auch das persönliche Erleben von Tainia Gärtner mit Ihrer Lampedusa-Aktion in Berlin . Ihr persönlicher kräfteverzehrender Einsatz. Zum Abschluss auch die Gruppe von Sybille Schulz, die sich gegen sexuelle Gewalt zur Wehr setzen. Genderthematik -eines der 9 Problemfelder des Planeten in meiner Weltrettungsmatrix.20141101_114753

Ich bin schwer beeindruckt. Danke Caro mit Hannah, Danke Ludger, Danke Anja, Danke Thomas und auch Danke Sonja!

20141102_120209Und Dank an das Bio-Hotel Essentis, wo ich „vegetarisch und vegan at its best“ kennenlernte. Und auch mal entspannt an der Spree in schönster Sonne mit alten und neuen Freunden über die Welt plauschte . Ein echtes Kleinod am Wasser wurde für diese Konferenz ausgewählt. Senior Heinrich und Sohn Tobias Grimm nahmen beide die meiste Zeit an der Konferenz teil, sogar an meinem Workshop über die Problemfelder des Planeten, die vermuteten Ursachen (der Mensch mehr als das System) und Weg daraus. Ich las dabei nur den Prolog aus meinem Buch vor.20141101_155354

Alles einfach fantastisch, voll krass, genial und cool. Ich kann nicht alle Themen aus dem vielfältigen Programm beschreiben, habe oben nur die Highlights in meinem Erleben geschildert. Für jeden andern Besucher werden das andere Eindrücke gewesen sein. Aber eine Fortsetzung wird es noch geben! Wir rocken weiter!

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Weltrettung durch Sozialunternehmer – das Ashoka-Netzwerk – Weltretter sind schon unter uns

Ashoka2-blauer BaumBei der Abfassung meiner Roman-Trilogie zur Weltrettung habe ich mich natürlich von den vielen existierenden Vorbildern zur Rettung der Welt inspirieren lassen. Eines davon ist ASHOKA….und hat sogar mit dem Friedensnobelpreis zu tun!

Die Organisation sucht und fördert in ca. 70 Ländern Sozialunternehmer, d. h. Menschen, die mit innovativ, pragmatisch und langfristig für einen wesentlichen, positiven Wandel einer Gesellschaft einsetzen. Das Netzwerk hat sich zur Aufgabe gemacht – nicht Weltuntergang zu predigen, sondern – Sozialunternehmen zu suchen, zu fördern und finanziell zu unterstützen.

Können Sie sich das vorstellen? Sozialunternehmen sind nicht Einzelmenschen, die mal irgendwo einen Helden- oder sonstige gute Tat vollbringen und ggf. einen Orden dafür erhalten. Sondern die unternehmerisch tätig sind, um menschliche Bedürfnisse zu erfüllen, dafür Mitarbeiter anstellen und auf dem Markt und ggf. ergänzend über Spenden oder Sponsoren Einnahmen zu beschaffen, damit sie die erste Grundbedingung erfüllen: das finanzielle Gleichgewicht (sonst folgt eine Pleite und auch die Mitarbeiter können nicht bezahlt werden). Ziel ist nicht der Profit, sondern gesellschaftlicher Wandel – eine starke, lebendige Zivilgesellschaft. Das internationale Ziel von Ashoka: EVERYONE A CHANGEMAKER.Bill Drayton

Ashoka wurde 1980 von Bill Drayton in Washington DC gegründet.

Hier das Video.

Ashoka Fellows sind Social Entrepreneurs, die innovative Ideen und das Potenzial haben, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Sie teilen folgende Eigenschaften:

  • Sie haben ein Konzept zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems,
  • sie sind unternehmerisch und kreativ in Bezug auf Zielsetzung und Zielerreichung und
  • sie wollen ihr Vorhaben verbreiten.
  • Ihr Ansatz hat das Potenzial, viele Menschen zu erreichen, direkt (z.B. durch Bildungsreform) oder indirekt (z.B. durch Umweltschutzmaßnahmen).“

Ein Fellow (Kailash Satyarthi in Indien ) hat kürzlich den Friedens-Nobelpreis erhalten.

Ashoka4-Drivers oCSeit 1980 hat Ashoka rund 2.000 Social Entrepreneurs in mehr als 70 Ländern als ‚Fellows‘ ausgewählt und gefördert. Manche von ihnen entwickeln ihre Projekte im Laufe der Zeit zu profitablen Unternehmungen, re-investieren ihre Gewinne aber wieder, um das gesellschaftliche Ziel weiter zu verfolgen. Andere bleiben von Spenden und Zuwendungen abhängig, weil sie in Feldern arbeiten, in denen ihr Werk auf dem freien Markt kein finanzielles Einkommen generiert – z.B. beim Kampf gegen Kinderprostitution oder Ausländerfeindlichkeit.

Es ist verständlich, dass sich nur ca. 20 % der Ashoka-Fellows in den Industriekontinenten Europa und Nordamerika befinden, hier die Initiative also nicht so bekannt ist.

So ist Bill Drayton ein konkreter und lebender Vorläufer meines fiktiven Herkules in meinem Weltrettungsroman  und unterstütze auch diese Prinzipien:

Ashoka3-Prinzipien

Weltrettung als Romanprojekt – die Welt verbessern

Jeden Autor macht es glücklich, wenn sein Buch, sein Kind vieler Jahre Arbeit (7 waren es bei mir) das Licht der Welt erblickt. Und in den meisten Menschen stecken – zumindest in der Jugend – Gedanken daran, die Welt zu verbessern.
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Dafür habe ich dieses Buch mit einer echten Botschaft geschrieben. Es gibt schon einige Konzepte, wie auch in Pikettys aktuellem Sachbuch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ über die – wachsende – Ungleichverteilung des Vermögens, welches neue Steuern empfiehlt. Aber bisher hat noch niemand eine ganzheitliche Vorgehensweise für den ganzen Planeten entwickelt, wie die Dinge mehr „in Ordnung und Harmonie“ gebracht werden könnten. Dafür habe ich meinen Roman konzipiert mit Helden zum Anfassen und natürlich auch Bösewichten, die alles beim alten lassen wollen. Ein realistisches Weltbild würde wohl nie erwarten, dass es keine Widerstände von aktuellen Nutznießern der Missstände gibt. Und wer liest schon Bücher mit einer heilen Welt ohne Konflikte? Krimi, Horror, Action muss schon sein, damit wir Leser zugreifen.
Welchen Grund hat es, wenn ein Weltuntergangsvideo, das jemand in meine Chronik eingestellt hat, bisher schon 35.000 mal geteilt wurde? Ich bin dagegen zufrieden, wenn meine Rettungs-Botschaft 35 mal geteilt wird. Und ich werde glücklich sein, wenn die ersten 1.000 Exemplare des Romans verkauft sein werden.
Ja, ich will die Welt mit meiner Botschaft, wie es konkret gehen könnte, besser machen. Sicherlich hat die Autorin von „Onkel Toms Hütte“ und der Autor von „Oliver Twist“ das ebenfalls erhofft. Sie hatten damals noch nicht so einfache Verbreitungsmöglichkeiten wie heute durch die Social Media. Sie können dieses Posting teilen und daran mitwirken. Und Sie können das Buch selbst bestellen (ab 7.10. auch in der preiswerten E-book-Version) und weiterempfehlen.

Mein Roman schlägt zur Weltrettung keine neuen Steuern vor – nun ja eine Rohstoff-Steuer ist wohl erforderlich, bei den schnell rückläufigen Einnahmen aus der Mineralölsteuer durch die Umstellung der Weltwirtschaft auf dezentrale Energieerzeugung. Es ist ein abgestimmter Mix von weltweiten Direktinvestitionen, Psychologie und Bildung. Die 9 von mir mehrfach beschriebenen Problemfelder erfordern wirklich einen Herkules zur Lösung.
Das Thema Frieden ist z.B. durch die Ukraine und Syrien wieder aktuell. Können Sie sich vorstellen, dass dies rein durch Politik gelingt, oder sind nicht zugleich auch Änderungen im Bewusstsein der dortigen Bevölkerungen sowie deren materieller Status erforderlich? Erwachsene Menschen, die nach jahrelangem friedlichen Zusammenleben plötzlich ihre Nachbarn bekämpfen? Wie ist das möglich?

Heute habe ich wieder 2 Stunden am Inndamm für den nächsten Halbmarathon trainiert: 18.10. rund um den Simssee bei Rosenheim. Bei km 17 gibt es dort einen „mörderischen“ Anstieg. Und ich werde wieder für Frieden und Weltrettung mit meinen Postern vorne und hinten auf dem T-Shirt laufen! Bei diesem Anstieg werde ich dann an die Widerstände der Weltrettung denken.
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Die Weltretter sind schon unter uns…

Für Corona-Artikel bitte runterscrollen oder die Liste ganz rechts als Link nutzen.

Das neue bahnbrechende Sachbuch ist direkt beim Autor mit Widmung bestellbar. 250 S , 19.80 €, keine Versandkosten. Geben Sie dafür auf der Seite SACHBUCH (Menupunkt oben) unten im Mailkasten (ganz runterscrollen) Ihre Rechnungs- und Lieferadresse ein. Im Buch wird auch die Vorgehensweise beschrieben und erklärt, der ich nun für die Aktion Äthiopien folge.

For English speaking readers here – go to www.world-project.vision. You there find the condensed content.

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Das Sachbuch „Projekt Welt verbessern“ hat sich aus einem Roman über die Weltrettung entwickelt. Darin setzt ein Unternehmer mit positiven Werten den Heilungs- und Rettungsprozess für den Planeten in Gang. Gruppendiskussionen bei Facebook und Xing.  Das Sachbuch stellt quasi das Handbuch zur Verbesserung der Welt dar – eine mission possible. Hinzu kommt, dass den Autor der (innere) Ruf nach Afrika erreicht hat und es werden Aktivitäten dafür entwickelt.